Tagebuch. Januar 2016.

Ja ja, eigentlich sollte es hier ja mal ein bisschen mehr geben, als immer nur die Tagebuch-Einträge vom 5. des Monats. Aber nur, weil ich meine Gedanken grad nicht in vernünftige Sätze gepackt kriege, kann ich die WMDEDGT-Frage von Frau Brüllen natürlich nicht wieder unbeantwortet lassen. Also, los geht’s.

06.12 Uhr.
Der Angetraute weckt mich, er hat heute morgen einen Zahnarzttermin, muss also erst ein bisschen später los. Nach 10 Stunden Schlaf geht es mir wunderbar, in der Nacht von Sonntag auf Montag waren es nur 3 Stunden, da musste ich einiges nachholen. Der Doozer schläft noch, der holt auch noch nach.

07.10 Uhr.
Ich bin gerade noch im Bad, als der Doozer auch aufwacht. Wir frühstücken, machen uns winter- und öffentlichkeitstauglich, packen Kindergarten und Bürotasche, zwischendrin fährt rutscht der Mann zum Zahnarzt und um

8.12 Uhr
fahren rutschen wir los zum Kindergarten.

Der Weg dahin ist in der Straße, an der der Kindergarten liegt, gelinde gesagt, eine Katastrophe. Vorm Kindergarten ist alles frei geräumt und gestreut, aber bis da hin ist die Straße von einer 3 cm dicken Eisschicht bedeckt, man kommt weder zu Fuß noch mit Auto kaum vorwärts. Irgendwie kommen wir aber zum Glück heile an. Später rufe ich noch die Städtischen Betriebe an, denn die Nebenstraßen werden größtenteils nicht geräumt, aber an einer Straße mit Kindergarten kann das so nicht funktionieren. Der nette Herr am anderen Ende ist der gleichen Meinung wie ich und will schnellstmöglich ein Streufahrzeug schicken.

9.00 Uhr.
Ich bin im Büro angekommen und kümmere mich heute größtenteils um einen Bereich, der an Tagen wie heute aktueller nicht sein könnte: Wärmelieferung. Irgendwann ruft der Mann mich noch nuschelnd an, zwei Zähne wurde ihm gezogen, der muss heute also nicht mehr in die Firma. Armer Kerl.

14.00 Uhr.
Ich hole den Doozer aus dem Kindergarten ab. Der Weg da hin war schon besser befahrbar, aber so wie es aussieht, war der Streuwagen noch nicht durch. Doozerchen legt sich auf dem Weg zum Auto natürlich auch prompt auf seine Nase. So isses halt als 5-jähriger, wenn man am liebsten ignoriert, was Mama so sagt. 😉

14.30 Uhr.
Wir kommen zu Hause an und direkt nach uns der Heizungsmonteur, der noch ein paar Restarbeiten erledigen muss. Den Nachmittag verbringe ich dann mit Päckchen packen und der Doozer malt ein bisschen. Der Mann liegt derweil auf dem Sofa und hofft, dass die Schmerzen weniger werden.

17.45 Uhr.
Wir essen Abendbrot, ich telefoniere noch mit einer lieben Verwandten im Krankenhaus und danach machen sich erst der Mann und dann das Kind bettfein. Inklusive 1a-Heulkreisch-Bock-Krise, weil Mama auf sowas schrecklichem wie Hände waschen besteht. Nun ja.

19.12 Uhr.
Die Gute-Nacht-Geschichte ist gelesen, kleiner Mann und großer Mann schlafen und nachdem ich gerade noch mit meinem Papa telefoniert hab, gehe ich nun auf’s Sofa, werde noch ein bisschen fernsehen und heute dann glaub ich auch wieder zeitig ins Bett gehen.

Gute Nacht! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.