Fundstück.

Soeben lief mir im Netz ein sehr amüsanter Text über den Weg. Nicht nur für „Hundemenschen“ zum Schmunzeln, denke ich. 😉 (Leider ohne Autoren-Angabe, sollte jemand seinen Text wiedererkennen oder jemand wissen, wer der Autor ist, bin ich dankbar für einen kurzen Hinweis!)

Das erfolgreiche Erziehen von Eltern.

Wir Babys sollten uns auf jeden Fall gleich zu Beginn sogenannte Eltern anschaffen, sie werden treue Begleiter im Leben sein.

Das Ausbilden dieser Lebewesen zu tollen Familienmitgliedern ist in der Regel nicht sehr kompliziert. Schon frisch gebackene Eltern zeigen Arbeitseifer, ihren „Will to Please“, in dem sie sofort auf den kleinsten Hinweis durch leises Quaken von uns reagieren und zuverlässig kommen. Gibt man ihnen dann sofort die positive Bestärkung, in dem man als Baby ruhig ist, sehen sie allerdings häufig nicht die Notwendigkeit mehr als das bloße Kommen zu machen. Um einen Feinschliff in Form von „hochheben“ zu erreichen, sollte Baby einfach weiterschreien. Es gibt jedoch Eltern, die das trotzdem früher oder später nicht mehr akzeptieren und einen zwar streicheln, aber liegen lassen. Es ist noch nicht bekannt, wie man diese Macke wieder heraus bekommt. Zum Glück zeigen sie dieses Verhalten nicht jedes Mal.

Das Apportieren lernen Eltern auch sehr schnell. Schon in den ersten Tagen zeigen sich die ersten Erfolge. Als Bringsel eignet sich für den Anfang ein einfacher Schnuller. Sind Eltern wach, bringen sie ihn häufig schon fast ohne Aufforderung, wenn man ihn aus den Mund fallen läßt. Schlafen sie jedoch oder schenken einem gerade nicht die volle Aufmerksamkeit, kann ein lautstarker Hinweis erforderlich werden. Gut abgerichtete Eltern reagieren aber sogar im Halbschlaf schon auf das leise „Flop“, das der Schnuller macht, wenn wir ihn ausspucken. Sie lernen schnell, dass nur ein sofortiges Bringen verhindert, dass wir sie lautstark dazu auffordern und dadurch richtig wach werden.

Man kann Eltern auch zu guten Entertainern ausbilden. Sie machen sich ohne große Bemühungen unsererseits bereitwillig zum Affen. Als positive Bestärkung dieses Verhaltens reicht von uns Babys schon ein leichtes Lächeln. Damit sind Eltern zumindest in den frühen Wochen schon glücklich und zufrieden.Irgendwann stumpft dies jedoch etwas ab und wir müssen ihnen etwas mehr geben, damit sie das erwünschte Verhalten zeigen. Als erste Steigerung eignet sich da schon der Versuch nach Gegenständen zu greifen.

Auch die alltäglichen Anforderung bezüglich unserer Hygiene und Ernährung lernen Eltern sehr schnell. Wie alles andere auch, sitzen diese Dinge einfach besser, wenn man sie ständig wiederholt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es Eltern doch nach wenigen Wochen überfordert, wenn man das Erlernte bezüglich der Nahrung alle 1-2 Stunden abfordert. Ein regelmäßiger Abstand von etwa 4 Stunden hat sich da als besser gezeigt, um Eltern nicht zu überfordern.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die weiblichen Elternteile meist führiger sind und zuverlässsiger das Erlernte wiedergeben. Die Zucht der letzen Jahre hat jedoch auch unter den männlichen Elternteilen diese Eigenschaft schon gut gefördert. Wir können zuversichtlich sein.

Wer als Baby auch mal ohne Elternteile gut versorgt sein will, sollte sich zusätzlich noch Großeltern halten. Die unterhalten einen noch bereitwilliger, eventuell auch, weil es nicht alltäglich abgefordert wird. Ihre Ausbildung ist meist schon einige Jahrzehnte her und offensichtlich freut es sie, wenn sie das Erlernte endlich wieder zeigen dürfen. Da zeigt sich aber die Ausbildung zu früheren Zeiten. Die männlichen Großelternteile wurden zwar im Entertaining ausgebildet oder haben es sich irgendwo abgeguckt. Die Bereiche von Babys Hygiene und Ernährung haben sie aber offensichtlich nie kennengelernt. Es ist bei ihnen schwer bis unmöglich nachzuholen, was in ihrer frühen Elternprägephase versäumt wurde.

🙂

Ein Gedanke zu „Fundstück.

  1. 😆
    falls keine Großeltern zur Hand, gehen auch Tanten und Onkels fürs Wochenende, selbst der männliche Teil hat noch die Grundzüge der Säuglingspflege inne…..

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