Too much information.

Heute Morgen klingelte es und es standen zwei junge Männer in Rettungsdienstkleidung vor meiner Tür. Nein, nicht, um mich mitzunehmen. Man hatte ja schon davon gelesen, dass die eine oder andere Einrichtung die Methode der Mitgliederwerbung an der Haustür durchführt, auch wenn das durchaus schon negative Schlagzeilen gegeben hat. Aber das ist ein anderes Thema.

Hier also nun zwei Herren, von denen einer geflissentlich seinen auswendig gelernten Text runterrasselte und der anderen leicht dämlich grinsend daneben stand. Ich blockte wie immer schnell ab (das Argument, dass ich armes unterdrücktes Mäuschen ja niemals so etwas ohne meinen Gebieter Mann entscheiden könnte, zieht immer) und das Gespräch war zu Ende.

Mit Blick auf die unübersehbare Murmel, die ich vor mir her trage, wünschte der Redende mir noch alles Gute und dann ergab sich folgender Dialog:

Ich: „Ja, vielen Dank, schönen Tag noch.“
Er: „Also ich bin ja seit heute morgen…“
Ich (denkend): „… ja, klar, wahrscheinlich auch Vater geworden, wie platt ist das denn jetzt bitte?!?!?“
Er: „… auch wieder Single.“
Ich: ??? ❓
Der Kollege neben ihm (augenverdrehend und das dämliche Grinsen gefriert): ???
Er (mit Tränen in den Augen und einem hochroten Kopf – ja, ernsthaft!): „Und das beste ist ja, nur weil ein sogenannter Freund voll Scheiße über mich erzählt hat! Sie müssen nämlich wissen, dass wir…“
Ich (beschliesse, dass ich das nicht mehr wissen muss und falle ihm besser mal ins Wort): „Äh.. ja. Nun ja. Äh… ja, is immer blöd sowas. Ja, also dann… äh… tschüß.“

Und das noch vorm Frühstück… ➡

Ein Gedanke zu „Too much information.

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