Hier so.

Den von Frau Brüllen ins Leben gerufene WMDEDGT-Tagebuch-5. hab ich jetzt im November mal ausgelassen. Naja, ich hatte zwar morgens um 6.21 Uhr geschrieben, dass ich gerade aufgestanden bin und in der Nacht ziemlich viel wirres Zeug geträumt hatte, aber das war es dann auch schon. Tagsüber hatte ich irgendwie keine Zeit, weiter zu schreiben, abends keine Lust, mich ans Laptop zu setzen und den Tag noch mal Revue passieren zu lassen und dann war schon der 6. und dann der 7., nun ja. Im Dezember dann wieder.

In der letzten Zeit hatte ich so oft das eine oder andere Thema im Kopf, über das ich hier schreiben wollte und dann kam doch wieder was dazwischen. Und müde, ja müde bin ich auch. Letzte Woche war ich mit meinem Schwesterherz beim Konzert von Bruno Mars in Hamburg und in der Nacht danach habe ich nur 2,5 Stunden geschlafen, auch dank einer Vollsperrung auf der Autobahn. In weiser Voraussicht hatte ich mir zwar für den kommenden Tag Urlaub genommen, aber früh aufstehen, um den Doozer zum Kindergarten zu bringen, musste ich ja trotzdem. Und wie das dann so ist, kommt man dann doch nicht wirklich dazu, sich noch mal ein bisschen schlafen zu legen. Und irgendwie steckt mir das immer noch in den Knochen. (Gäääähn.)

Am vergangenen Freitag wachte der Doozer nach dem Mittagsschlaf im Kindergarten mit Fieber und Halsweh auf und ein Besuch beim Arzt ergab dann eine Mandelentzündung. Fieber-Wochenende also bisher. Hoffentlich geht es ihm bald wieder besser. Aber ich will mich nicht beschweren, bis auf einen Miniinfekt sind wir in diesem zweiten Kindergartenherbst bisher echt fit, darauf hab ich auch wirklich gehofft, im ersten Kindergartenjahr haben wir auch wirklich genug „mitgenommen“.

Und sonst so? Die Steuererklärung wartet auf Erledigung *ähem*, den Adventskalender muss ich noch befüllen und, ach, hier im Haus muss im November auch noch einiges erledigt werden. Ich möchte nämlich die Vorweihnachtszeit in diesem Jahr noch ein bisschen mehr als in den vergangenen Jahren zur Entschleunigung nutzen.
Also dann.

Kurz vor Weihnachten.

Also in unseren Breitengraden üblicherweise mitten im Winter, da, wo es normalerweise dann auch kalt draußen ist, geht mit Vorliebe was kaputt. Na??? Genau, die Heizung.

Letzte Woche komm ich nachmittags nach Hause und wundere mich, dass es im Wohnzimmer nicht wirklich warm ist. Ein Blick auf dieses digitale Bedienungsding der Heizung beantwortet meine Fragen: Error. ❓ Grmblmbl.

Also flugs beim Heizungsfachmann des Vertrauens angerufen, die auch glücklicherweise sofort jemanden schicken. Und was sagt der, als er den ersten Testlauf versucht? Genau. „Ohoh, das sieht gar nicht gut aus, die sacht ja gar nichts mehr.“ Juchhe, juchhe, genau der Satz, der teuer klingt. Er testet und dann telefoniert er. Zum Glück. Denn am Telefon erfährt er, dass es bei unserer Therme eine kleine „Hintertür“ gibt. Das Ding hat (zum Glück!) noch Sicherungen, die sich verabschieden, wenn es mal einen zu hohem Stromimpuls gibt. Und eine von zweien war tatsächlich hinüber. Ausgewechselt. Läuft. 😀 Er lässt uns noch eine weitere Sicherung da („für Heiligabend“ ha. ha.) und unsere liebe Therme meint es gut mit uns, sie schnurrt immer noch wie ein Kätzchen.

JETZT kann Weihnachten aber wirklich kommen.

Vorweihnachtszeitsstatus.

Alle Weihnachtsgeschenke sind auf dem Weg zu uns (ein Hoch auf´s Onlineshopping), das gestern ausgeräumte (eine Kofferraumladung voller Altkleider und Schuhe, wir haben mal so RICHTIG tabula rasa gemacht…) Schrank-Ungetüm liegt schon zerlegt bei den Schwiegereltern und wartet darauf, auf den Dachboden geräumt zu werden, Farbe ist gekauft und morgen wird gestrichen.

So gut und schnell wir mit dem „Umbau“ voran kommen, so wenig hat es mit den Foto-Weihnachtskarten geklappt. Aber gut, selbst Schuld, mir ist es auch mal wieder viel zu spät eingefallen, dass man sowas machen könnte. Bzw. hab ich die Umsetzung viel zu lange nach hinten geschoben. So scheiterte es an einem Weihnachtsmützenverweigerer und einer nun endgültig streikenden Digicam.

Heute hatten wir eine kleine Weihnachtsfeier in der Krabbelgruppe und wieder einmal war der Doozer wie hypnotisiert, als eine der Mamas ihre Gitarre auspackte. Und er hat zum ersten Mal bei den „Mitmach“-Liedern mitge“sungen“. ♥♥♥

Morgen dann noch ein bisschen einkaufen, übermorgen kommt der Opa und wir entspannen uns so langsam. Wobei, ich glaub, die einzige, die hier zwischendurch etwas unentspannt ist, bin ich. 😉 Aber es wird…

Vorweihnachtszeit.

In den letzten Jahren war ich eigentlich nie sonderlich gestresst in der Vorweihnachtszeit.

Aber in diesem Jahr werd ich irgendwie ganz kribbelig, wenn ich dran denke, was wir/ich bis Weihnachten noch alles erledigt haben wollen. Allem voran der Umbau unseres Wohnzimmers. Der Gatte hat in der nächsten Woche Urlaub (sofern uns nicht Frau Holle einen Strich durch die Rechnung macht) und da wollen wir dann das Ungetüm abbauen, die Wand dahinter streichen, die Esszimmermöbel da hin räumen und die Spielecke für den Doozer einrichten. Und bis dahin muss der Schrank natürlich leer sein, das eine oder andere Weihnachtsgeschenk muss ich noch besorgen bzw. in Auftrag geben (zum Glück haben wir schon vor Jahren mit der „Massenschenkerei“ aufgehört) und ein paar Ruhemomente zwischendurch brauchen wir natürlich auch. Ach ja, und einen Weihnachtsbaum kaufen und schmücken müssen wir natürlich auch noch und ich würde ja ganz gern in diesem Jahr Weihnachtskarten mit Foto verschicken. Dazwischen gibt es auch noch ein Weihnachtsessen mit den Krabbelgruppen-Stammtisch-Mamas, die Firmenweihnachtsfeier und natürlich der Krabbelgruppen-Weihnachtsnachmittag. Aber das sind ja die schönen Seiten der Vorweihnachtszeit. 🙂 Nu ja. Wenigstens sind wir dieses Jahr an Heiligabend nicht „dran“ mit Familienweihnachten. Das brauchen wir also nicht vorbereiten.

Ich glaube, es wird Zeit für eine ToDo-Liste. Die hab ich glaube ich noch nie gemacht vor Weihnachten.

Wie war das? Es gibt für alles ein erstes Mal. In diesem Sinne, bis demnächst.

Das Ungetüm.

In unserem Wohnzimmer steht ein Kleiderschrank. Zwei Meter hoch, drei Meter sechzig breit. Schon vom ersten Tag an, seit dem wir unser kleines Häuschen bewohnen, denn im Schlafzimmer gibt es keine ausreichend lange, gerade Wand dafür. Der Schrank ist aus dem gleichen Holz, wie der Rest unserer Möbel und ganz grundsätzlich hat er sich mit der Zeit auch gut in die Einrichtung eingefügt. Er steht halt „um die Ecke“, d.h. man sieht ihn nicht sofort, wenn man reinkommt.

Nun erwähnte der Gatte so nebenbei, dass er den am liebsten da weg hätte. Dafür dann das Esszimmer dort platzieren und der freigewordene Platz im ehemaligen Essbereich soll dann eine schöne Spielecke für den Doozer werden. Sehr schöne Idee. Den Schrank würden wir dann aufheben, weil wir später mal ein Schlafzimmer anbauen wollen, damit der Doozer beide Zimmer in der oberen Etage nutzen kann. Und er ist ja auch schön, der Schrank. Hat keine Macken im Holz, bietet viel Stauraum und hat zwei große Spiegeltüren. Aber im Wohnzimmer ist er nun irgendwie fehl am Platz.

Kommen wir nun zum Problem (man ahnt es sicher schon): Wohin mit dem Zeug, was da drin ist? Der Schrank beherbergt im Wechsel mit dem eingebauten Schrank im Schlafzimmer unsere Sommer- bzw. Wintergarderobe, Handtücher und Bettwäsche. Ausmisten ist natürlich schon auf der ToDo-Liste, aber es wird trotzdem zu viel übrig sein, das verstaut werden muss. Wir benötigen einen Ersatz. Den wollen wir, so weit sind wir schon, auf der oberen Etage im Flur aufstellen. Eine groooooße Kommode am besten, die mehr in die Breite, als in die Höhe geht, mit viel Stauraum. Holzfarbe ist völlig egal, da sind wir flexibel. Wir stöbern auch schon durch das www, sind aber noch nicht so wirklich fündig geworden (wir wollen natürlich keine Unsummen dafür ausgeben).

Also: Wenn jemand von Euch da draußen irgendwas in der Richtung rumstehen hat und los werden möchte, immer her mit den Angeboten! 🙂

Blickwinkel 7.

Urlaubsreif. Also ich jetzt nicht im Sinne von „ich kann die Arbeit nicht mehr sehen“, ganz im Gegenteil. Nein, die Ostsee-Sehnsucht ist einfach grad nur ganz groß. Und der Gatte wollte gestern auch einfach ins Auto und los. Und der ist RICHTIG urlaubsreif. Nun ja. Noch ein bisschen durchhalten, dann hat er drei Wochen, mal schauen, dass wir dann ein bisschen die Sehnsucht stillen. 🙂

Unser kleiner Doozer macht hier gerade einen großen Schritt nach dem Nächsten. Also noch nicht wirklich, eher bildlich gesprochen. Er stellt grad immer wieder aus dem Vierfüßler-Stand die Füßchen auf den Boden, zieht sich an allem hoch und scheint offensichtlich beschlossen zu haben, dass man diese Krabbelei auch einfach auslassen könnte. Heute Mittag haben wir den zweiten Versuch mit etwas „gröberem“ Brei gestartet und das klappt nun auch ohne Ausspucken und entsetztem Blick, was ich dem armen Kind da unterjubeln will. Und mein heutiges Highlight ist der erste Mittagsschlaf in seinem Bettchen, jetzt grad schon seit 1,5 Stunden. Hingelegt, „träum schön“, eingeratzt. ♥ (Allein in seinem Bett einschlafen klappt schon seit einiger Zeit, aber mittags bisher nur, wenn Papa in Sichtweite auch geschlafen hat. Aber der muss ja auch mal wieder arbeiten.)

Mein Nach-Schwangerschafts-Gewicht hat sich offensichtlich eingependelt. Und mit den 22kg weniger als vor der Schwangerschaft kann ich SEHR gut leben. Das war eines der Dinge, an die ich niemals vorher geglaubt hätte. Einfach so. Glück gehabt.

Hier stehen mal wieder Entscheidungen ins Haus, die sich unter anderem positiv auf mein zweites Jahr Elternzeit auswirken sollen. (Den einen oder anderen gedrückten Daumen könnten wir da gebrauchen!)

Jetzt werd ich mich mal nach oben schleichen und gucken. (Mütter sind wohl so.)

Der Schuster und so.

Ich trete mich nun mit diesem Artikel quasi selbst in den Hintern. Oder so ähnlich.

Es geht um den wohl chaotischsten Bereich in unserem kleinen Häuschen, den Flur in der oberen Etage. Dieser Flur ist eigentlich das Büro.

Er bietet Platz für einen großen Schreibtisch direkt unter einem Dachfenster, ein Regal, einen zum Büroschrank umfunktionierten TV-Schrank und leider auch noch für ein bisschen mehr. Da stapeln sich kleine „kann ich noch für Päckchen nutzen“-Kartons, andere, größere Kartons und noch ein bisschen dieses und jenes. Und mein Bürochaos. Da stehen die Ordner direkt neben der für sie vorgesehenen Ablage, teilweise Ordner, die längst archiviert bzw. ausgemistet werden könnten undsoweiter undsoweiter. Wie das so ist. Und das bei mir, die immer wahnsinnig wird, wenn Papierkram erst lange gesucht werden muss (wobei ich interessanterweise eigentlich immer schnell finde, was ich suche – das Genie beherrscht das Chaos, oder wie war das? 😉 ) und die es eigentlich ganz wunderbar findet, in einem gut organisierten Büro zu arbeiten (jaja, da sind wir dann bei der Sache mit dem Schuster und den schlechten Schuhen…).

Nun gut. Es muss etwas passieren. Also werde ich immer, wenn der Junior in der nächsten Zeit mitspielt (ohne dem geht es natürlich nicht), dort etwas tun. Wär doch gelacht.

Blickwinkel.

  • Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber der neue Schnee nervt mich. Hätt ich frei und könnte ihn geniessen bei einem schönen Spaziergang, wäre das alles kein Ding. Aber auf überängstliche oder übermütige Autofahrer und Schimmel unter meiner Fußmatte, weil der Wagen auf dem Arbeitsweg nicht mehr warm genug wird, dass das trocknen kann, hab ich einfach grad keinen Bock mehr. Naja, wenigstens sieht die Landschaft um mich herum schön aus.
  • Ein kleines, ein paar Millimeter großes, pochendes Herzchen und alles ist grad mal sowas von egal.
  • Ich freu mich auf die neue Waschmaschine und den neuen Trockner, die morgen kommen. (Auch hier hätte ich nie gedacht, dass ich das mal sage…)
  • Meine Krankenkasse ist toll. Sehr nette und kompetente Beratung vor Ort (gerade heute wieder festgestellt) und toll find ich noch dazu, dass sie zu denen gehören, die 2010 noch keinen Zusatzbeitrag haben wollen.
  • Falls einen in der Schwangerschaft tatsächlich ein Handarbeits-Talent überkommt, das bisher durch vollständige Abwesenheit glänzte, könnte mich da mal einer vorwarnen, wann das ungefähr erscheint, damit ich dann vorbereitet bin? 😆 (Ich und nähen. Oder stricken. Ha. Brüller. Die, die mich kennen, liegen jetzt wahrscheinlich schon bei der Vorstellung einer strickenden souli unterm Tisch vor Lachen.)