Herzmomente.

Als mir Mütter „früher“ von dem tollen Alter zwischen 2 und 3 Jahren erzählten, konnte ich nicht immer nachvollziehen, wovon sie sprachen. Ironisch war es nicht gemeint, diverse Trotz-, Bock- und „Ich-weiß-eigentlich-selbst-gar-nicht-was-ich-will“-Phasen gibt es ja immer mal wieder.

Jetzt, wo hier ein fast 2,5jähriger Sonnenschein rumläuft, weiß ich GENAU, was sie meinten. Hier vergeht gerade kein Tag, an dem der Doozer uns nicht ins Staunen versetzt, unsere Herzen blubbern lässt und uns zum Lachen bringt. Und unsere Grenzen testet. Das ist so unglaublich, wie er sich entwickelt und ich sehe das auch nicht aus dem Blickpunkt „Oh nee, nicht so schnell!“ sondern eher „Das ist SO toll!“. Er versteht alles, was wir ihm sagen sofern er es auch hören will und diese Unterhaltungen mit ihm machen einfach nur Spaß. Heute gab es wieder so ein schönes Beispiel, dass er bei vielen Wörtern durchaus weiß, wie man sie ausspricht, manche Buchstabenkombinationen aber noch ihre Zeit brauchen, bis sie richtig über die Lippen kommen.

Da holt er vorhin einen Lego-Turm, um ihn dem Papa zu zeigen. Als erstes werden alle Farben genannt.
D: „Ein blauer, ein hoter, ein belber, noch ein blauer und ein düner.“
P: „Welche Farbe hat der?“
D: „Dün!“
P: „Dün?“
D: „Nee, Papa, dühüüüüün!“
P: „Ach, grün?!?“
D: „Jaaaa!“ (bitte an dieser Stelle einen Blick nach dem Motto „Boah Papa, hör mir doch zu, das kann doch nicht so schwer sein!“ dazu denken)

Ich könnt ihn einfach nur fressen im Moment. Der kollektive Familien-Lachflash später beim bettfein machen war dann noch die Krönung des Tages. ❤

Alt und so.

Papa, Doozer und die Brillen.

D: „Oma Opa Bille auf!“ „Mama auch Bille auf!“

P: „Ja, die Mama hat auch eine Brille, die Mama ist ja auch schon alt.“

D (guckt Papa an und grinst): „Papa aber auch alt!“

(Hehe. Mein Sohn. ♥ )

Fundstück.

Soeben lief mir im Netz ein sehr amüsanter Text über den Weg. Nicht nur für „Hundemenschen“ zum Schmunzeln, denke ich. 😉 (Leider ohne Autoren-Angabe, sollte jemand seinen Text wiedererkennen oder jemand wissen, wer der Autor ist, bin ich dankbar für einen kurzen Hinweis!)

Das erfolgreiche Erziehen von Eltern.

Wir Babys sollten uns auf jeden Fall gleich zu Beginn sogenannte Eltern anschaffen, sie werden treue Begleiter im Leben sein.

Das Ausbilden dieser Lebewesen zu tollen Familienmitgliedern ist in der Regel nicht sehr kompliziert. Schon frisch gebackene Eltern zeigen Arbeitseifer, ihren „Will to Please“, in dem sie sofort auf den kleinsten Hinweis durch leises Quaken von uns reagieren und zuverlässig kommen. Gibt man ihnen dann sofort die positive Bestärkung, in dem man als Baby ruhig ist, sehen sie allerdings häufig nicht die Notwendigkeit mehr als das bloße Kommen zu machen. Um einen Feinschliff in Form von „hochheben“ zu erreichen, sollte Baby einfach weiterschreien. Es gibt jedoch Eltern, die das trotzdem früher oder später nicht mehr akzeptieren und einen zwar streicheln, aber liegen lassen. Es ist noch nicht bekannt, wie man diese Macke wieder heraus bekommt. Zum Glück zeigen sie dieses Verhalten nicht jedes Mal.

Das Apportieren lernen Eltern auch sehr schnell. Schon in den ersten Tagen zeigen sich die ersten Erfolge. Als Bringsel eignet sich für den Anfang ein einfacher Schnuller. Sind Eltern wach, bringen sie ihn häufig schon fast ohne Aufforderung, wenn man ihn aus den Mund fallen läßt. Schlafen sie jedoch oder schenken einem gerade nicht die volle Aufmerksamkeit, kann ein lautstarker Hinweis erforderlich werden. Gut abgerichtete Eltern reagieren aber sogar im Halbschlaf schon auf das leise „Flop“, das der Schnuller macht, wenn wir ihn ausspucken. Sie lernen schnell, dass nur ein sofortiges Bringen verhindert, dass wir sie lautstark dazu auffordern und dadurch richtig wach werden.

Man kann Eltern auch zu guten Entertainern ausbilden. Sie machen sich ohne große Bemühungen unsererseits bereitwillig zum Affen. Als positive Bestärkung dieses Verhaltens reicht von uns Babys schon ein leichtes Lächeln. Damit sind Eltern zumindest in den frühen Wochen schon glücklich und zufrieden.Irgendwann stumpft dies jedoch etwas ab und wir müssen ihnen etwas mehr geben, damit sie das erwünschte Verhalten zeigen. Als erste Steigerung eignet sich da schon der Versuch nach Gegenständen zu greifen.

Auch die alltäglichen Anforderung bezüglich unserer Hygiene und Ernährung lernen Eltern sehr schnell. Wie alles andere auch, sitzen diese Dinge einfach besser, wenn man sie ständig wiederholt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es Eltern doch nach wenigen Wochen überfordert, wenn man das Erlernte bezüglich der Nahrung alle 1-2 Stunden abfordert. Ein regelmäßiger Abstand von etwa 4 Stunden hat sich da als besser gezeigt, um Eltern nicht zu überfordern.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die weiblichen Elternteile meist führiger sind und zuverlässsiger das Erlernte wiedergeben. Die Zucht der letzen Jahre hat jedoch auch unter den männlichen Elternteilen diese Eigenschaft schon gut gefördert. Wir können zuversichtlich sein.

Wer als Baby auch mal ohne Elternteile gut versorgt sein will, sollte sich zusätzlich noch Großeltern halten. Die unterhalten einen noch bereitwilliger, eventuell auch, weil es nicht alltäglich abgefordert wird. Ihre Ausbildung ist meist schon einige Jahrzehnte her und offensichtlich freut es sie, wenn sie das Erlernte endlich wieder zeigen dürfen. Da zeigt sich aber die Ausbildung zu früheren Zeiten. Die männlichen Großelternteile wurden zwar im Entertaining ausgebildet oder haben es sich irgendwo abgeguckt. Die Bereiche von Babys Hygiene und Ernährung haben sie aber offensichtlich nie kennengelernt. Es ist bei ihnen schwer bis unmöglich nachzuholen, was in ihrer frühen Elternprägephase versäumt wurde.

🙂

Samstagabend.

Längster Lachanfall: Mein Schwesterchen stellt pantomimisch das entsetzte und stumme, weil ja die Tür zu ist, Maunzgesicht des Katers dar, den sie versehentlich auf dem Balkon aussperrte. 😆 (Muss man gesehen haben, echt.)

Ärgerlichster Moment: Der dunkelrote Nagellack fällt mir aus der Hand auf den Küchenboden. Natürlich geht die Flasche kaputt. Und wer hatte die schöne neue und selbstredend auch weiße Wellness-Bequem-Hose an? Riiischtiiiiisch. (Ich überlege noch zwischen Aceton oder schwarz einfärben. Tipps anyone?) (Danke Schwesterherz für die Putzaktion! Ich hab tatsächlich heute morgen noch OBEN an dem Eckschrank, in dem die Teller stehen, einen Fleck gefunden…)

Und natürlich überraschendster Moment: Der Sieg von Lena beim Eurovision Song Contest. Nee, wat uffreschend. Ich freu mich. 🙂

War klar.

Schon oft in den letzten Wochen bin ich haaaaarscharf dran vorbei (das Durchgestrichene…) geschlittert. Bei Telefonaten stand der Gatte wild fuchtelnd vor mir, weil ich mich schon wieder verplappert hatte, aber da hat es wohl noch funktioniert.

Und heute ist mein Papa mal wieder hier und wir stehen da so in einer netten Gesprächsrunde und ich werde gefragt, ob wir schon wissen, was es wird. Und ich antworte natüüüürlich stolz, dass wir einen Sohn bekommen. Papa hatte gar keine Zeit mehr, mich daran zu erinnern, dass er daneben steht. 😳

Ach, ich schieb´s einfach mal auf die Schwangerschaftsdemenz. 😆

Tradition.

Wie schon im letzten Jahr hatten wir an Karfreitag und am Ostersamstag Besuch von lieben Freunden. Natürlich auch mit Abendessen beim Lieblingsitaliener. In diesem Jahr sind wir am Freitag gaaaanz viel spazieren gegangen, was bei herrlichem Sonnenschein einfach nur schön war von leicht angerösteten Nasen und rund gelaufenen Füßen mal abgesehen. Natürlich durfte auch die Wii-Session nicht fehlen (ich habe 26 Kilo abgenommen seit meinem letzen Anmelden, das Balanceboard sorgt sich um meine Gesundheit 😆 ) und die nächtlichen Lästereien Gespräche, wenn die Herren der Schöpfung längst schlafen, sind ebenso schon ein fester Bestandteil. Und weil das so schön ist, wird das nun eine jährliche Tradition. 😀

Apropos Tradition. Auch in diesem Jahr waren wir auf keinem Osterfeuer, denn nachdem unser Besuch dann auf der Weiterreise war, haben wir bei meinen Schwiegereltern ihren 40. Hochzeitstag gefeiert. Musik, Emotionen, gute Laune und endlich die erste Bratwurst vom Grill in desem Jahr!

Aber in alter Ostertradition haben wir uns  heute gaaaanz viel entspannt und werden das morgen sicherlich auch noch tun.

Allen, die hier vorbei schauen, wünsche ich noch einen schönen Ostersonntagabend und einen schönen Ostermontag ! 🙂

Endlich.

Wer mich kennt, weiß, dass ich auch gerne mal zum Ausdruck meiner Vorfreude auf oder Freude über etwas den Satz „Ich freu mich wie ein Schnitzel“ von mir gebe. Immer mal wieder bekam ich dann als Reaktion die Frage gestellt, wie sich denn ein Schnitzel freut.

Und heute hat auch Frau … äh … Mutti diese Frage gestellt, da jemand in einer Mail an sie genau diesen Satz verwendete. Und der Herr Ast hat in seinem Skizzenblog gewohnt punktgenau die Antwort dazu geliefert. Wunderbar, somit gerate auch ich nicht mehr in Erklärungsnot, danke an Sie beide! 🙂

Genau so.

Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich momentan besser nicht fasten sollte, würde ich das auch unschwanger nicht tun.

Warum? Ganz einfach. Dann gibt es hier meine Wenigkeit in der weiblichen Version hiervon.

(Was hab ich wieder gelacht grad… 😆 )