Blickwinkel 2.

  • Wir haben Namen. Einen Mädchennamen hatten wir schon seit dem 27.12. und ein Jungenname hat sich seit Freitag in unseren Köpfen festgesetzt. (Bin gespannt, ob sich das noch mal ändert, aber wir denken eher nicht.)
  • Es soll schon wieder kälter werden ab morgen. Na, solange kein Schnee mehr kommt, wir erwarten in der kommenden Woche zwei Mal lieben Besuch, da braucht keiner vereiste Autobahnen oder gesperrte Bahnstrecken.
  • Was mich irgendwie sehr beruhigt, ist, dass ich mich nicht merklich verändere durch die Schwangerschaft. Nicht körperlich, sondern „typmäßig“ gesehen. Ich bin vor der Schwangerschaft davon ausgegangen, dass ich mich nicht in einem Mütterforum anmelde (ich bin seit Jahren in zwei „allgemeinen“ Foren, das reicht völlig), dass ich mich nicht mit Literatur eindecke (das Material – eine ganze Tasche voll – vom Arzt und ein tolles Buch, dass ich von der Herzensfreundin bekommen hab, reichen mir derzeit völlig) und dass ich nicht ständig über diverse Schwangerschaftsdinge reden muss (außer ich kann „jemandem“ was erklären, das für mich bis vor kurzem auch noch ein böhmisches Dorf war 😉 ). Ich hab mich da zum Glück auch recht gut eingeschätzt (auch wenn man ja nie weiß, was die Hormone so mit einem anstellen…).
  • Ich werde mit Sicherheit das Buch von Frau Ef.fenb.erg lesen.
  • Letzte Nacht ist irgendein Idiot über unseren Zaun geklettert, hat eine Bierflasche in den Garten geworfen und ist quer über die Wiese gestapft. Sowas macht ein doofes Gefühl irgendwie.
  • Der Angetraute hat mir gestern einen Strauß Tulpen mitgebracht. Ich LIEBE diese Blumen und ich kann schon nicht mehr zählen, wie oft ich die Nase seit gestern in den Blüten hatte. Haaaach.

Zwischen den Zeilen.

Manchmal ist es gut, wenn man zwischen den Zeilen lesen kann.

Wenn es dort aber nichts zu lesen gibt, macht es mehr Sinn, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich schwarz auf weiß geschrieben steht.

Nervfaktor hoch.

Wenn ich ja eins hasse, dann sind es ANKOMMENDE Anrufe, in denen, nachdem ich mich gemeldet habe,  sofort eine Warteschleife ertönt: „Bitte haben sie noch einen Moment Geduld, wir werden ihren Anruf sofort entgegen nehmen“. *fürelisemoduson* Hallo?!?! Ihr wollt was von mir und nicht anders rum!?!?

Abgezählt.

Letztens wunderte ich mich schon, dass mein Besucherzähler irgendwie nicht mehr richtig sein konnte. Er zählte schön die täglichen und die aktuellen Besucher, aber die Summe konnte irgendwie nicht stimmen. Jetzt wollte ich es gestern mal genauer wissen und hab nicht schlecht gestaunt, als ich in meine Blogstats geguckt hab. Da hatte der „Fremd“-Zähler geschmeidige 35.000 Besucher unterschlagen. (Ja, Micha, Besucher, nicht Seitenaufrufe, das waren natürlich mehr. 😉 ) Also hab ich das Ding mal rausgeschmissen.

Weil ich aber ein kleiner Statistik-Freak bin und mich ja über jeden netten Besucher hier freue, werd ich mal schauen, was ich da jetzt neues einbaue. (Bis dahin wisst Ihr eben nicht, ob Ihr grad allein hier seid, oder ob Ihr beobachtet werdet. 😆 )

Testing, one, two.

Alles möchte man in unserem Lande testen. Einbürgerungstest, Sprachtest, Eignungstest, was weiss ich noch alles. Manche finde ich sinnvoll, manche sind eigentlich überflüssig.

Aber warum gibt es keine Tests, bei denen Wähler befragt werden, wie es um ihr Grundwissen bestellt ist, wenn es um ihr Land geht?

Was man so in den derzeitigen Straßenumfragen an Antworten hört oder liest, lässt einen grausen.

Sehr aufschlussreich ist auch immer der Erstwählercheck (die Folge von gestern…) beim Herrn Raab.

Ich kriege wirklich Zustände, wenn ich darüber nachdenke, dass Menschen, die die Bundesländer auf Italien verteilen (obwohl sie schon erkannt haben, dass es Italien ist!) und Berlin „oberhalb von Deutschland“ vermuten, die Regierung unseres Landes mitbestimmen.

Wo sind die Eltern, wo ist der Bildungsauftrag? Ist das allen egal? Armes Deutschland.

Verkehrte Welt.

Bald ist es schon so weit gekommen, dass es ein besonders erwähnenswertes Ereignis ist, wenn in einer Sportart mal NICHT gedopt wurde, um Höchstleistungen zu erreichen.

Man sitzt nur noch kopfschüttelnd vor dem Fernseher. Gestern erst wieder bei der Bekanntgabe des Ergebnisses von Frau Pechstein.

Traurig. Und ungerecht für all die, die noch ehrlich gewinnen wollen und einfach mit in „den Topf“ geworfen werden.

Grmbl.

Wenn ich abends eine „Service“-Hotline eines Dienstleisters erreichen will (tagsüber kann ich sowas ja schlecht erledigen),

wenn ich mich durch das „wenn sie… drücken sie bitte“-Gefasel gehangelt habe (mittlerweile bin ich von knapp 3 auf 1,5 Minuten runter, weil ich ja schon weiß, welche Zahlen ich drücken muss),

wenn mir das quasi die ganze Folge GA versaut,

wenn ich dann am Ende immer nur höre „tut uns leid, zur Zeit sind alle Mitarbeiter im Gespräch, versuchen sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch mal“,

dann stellen Sie sich bitte an dieser Stelle meine Wenigkeit vor (sofern Sie wissen, wie ich aussehe 😉 ).

Sehen Sie ihn schon? Aus meinen Ohren kommend? Ja? Genau. Rauch. 😡

Ich guck jetzt PP. Da kann ich wenigstens heulen.