Wohlfühlfaktor.

Ein heller Rollkragenpulli mit grooooßem Kragen, eine verwaschene Jeans und Boots – da bekommt Frau souli schon beim Anziehen gute Laune.

(Ganz schön bekloppt, ich weiß. Ich steh dazu. Ach ja, gut hören kann ich auch wieder.)

(Urlaubs-) Schnipsel.

  • Wir können irgendwie nicht mehr ausschlafen. Wir werden alt. (Ich schieb es aber lieber mal auf die Sonne, die morgens schon volles Programm auf das Dachfenster brutzelt.)
  • Sonst hab ich mich immer über Ostsee-Fleece-Pullover-Schnäppchen gefreut, in diesem Jahr ist es das Rechteckpflaster-in-rotbraun-Schnäppchen. Auch schön. (Nächstes Mal aber wieder Fleece.)
  • Eine halbe Urlaubswoche ist rum und sie verging richtig schön langsam. Kann so bleiben.
  • Endlich kann man sich die neue Single von Creed anhören. Macht Lust auf mehr.
  • Morgen Weiberabend zu dritt (jaaaa, Popschdars geht wieder los…) und Samstag Weiberabend zu fünft. Das wird fein!
  • So, jetzt der ultimative Mittwochs-Serienabend. Als Abschluß die letzten beiden Folgen von ER. Hach.

Wochenende.

Freitag

Um halb vier hab ich Feierabend gemacht und um kurz vor sechs kam dann Frau Bollenhut nebst ihrer vierbeinigen Blondine. Am Abend wollten wir nämlich zum Herrn Rütter. (Ohne Hunde, bei 800 Besuchern wären ebensoviele Hunde ein Fiasko gewesen.) Mal abgesehen davon, dass Frau souli für die erste Publikumserheiterung des Abends sorgte ( 😳 ), war es einfach nur klasse. Martin Rütter schafft es auf sehr sympathische und amüsante Weise, jedem Hundebesitzer einen Spiegel vorzuhalten. Wir haben sehr viel gelacht und die zweieinhalb Stunden (mit Pause) vergingen wie im Flug. Klar, dass wir uns dieses Werk abschliessend auch noch mitgenommen haben. Für Hunde-Fans absolut lesenswert! (Unsere Damen praktizieren übrigens hartnäckig das Konzept „So erziehe ich meine Futtergeber, damit sie das tun, was ICH will.“ Anschauungsbild)

Samstag

Erste Tat des Tages: Einkaufen. Dann ein kleines Frühstück (als hätten wir es geahnt), um dann später ein größeres Mittagessen einzunehmen. 😉 Am späten Nachmittag (nachdem Frau Bollenhut endlich mal in den Genuss des Sex and the City-Filmes kam) sind wir dann auf ein Straßenfest gegangen. Das war auch sehr lustig und „leicht“ promillelastig. Kommunikationsprobleme inbegriffen.
Souli-Mann: Was wollt ihr trinken?
Souli-Freundin: Ich nehm ein Diesel.
Souli-Mann: Hä?
Souli: Das is ein Schmutz.
Souli-Mann: Ach so.
Frau Bollenhut: Bei uns heißt das Cola-Bier.
Souli: Hä?
Frau Bollenhut: Cola-Bier.
Souli: Ach so.
Pause, Pause, Pause.
Souli zu Frau Bollenhut: Wie heisstn das bei Euch? 😆
(Ich hatte schon das eine oder andere Glas Sekt vernichtet… 😳 )

Sonntag

Erholen. 🙂 Frau Bollenhut ist mittlerweile auch wieder zu Hause. Fein war´s!

P.S.: Für Bigi und alle, die es sonst noch interessiert: Der italienische Begleiter. 😉

Träume.

Gestern Abend bin ich, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, relativ früh ins Bett gegangen. Irgendwann kurz vor Mitternacht bekam ich mit, dass der Angetraute nicht schlafen konnte und nach unten ins Wohnzimmer ging. Als er nach einiger Zeit wieder nach oben kam, erzählte er mir, dass gerade im Newsticker zu lesen war, dass Michael Jackson gestorben sei. Ich war zwar wach, aber irgendwie war das so unwirklich.

Kurz bevor ich wieder einschlief, musste ich noch daran denken, dass es Farrah Fawcett in den letzten Tagen auch wieder schlechter ging. Und ich träumte, dass die Nachricht von Michael Jackson nicht stimmte. Ähnlich wie bei Patrick Swayze vor ein paar Wochen. Und ich träumte, wie ich früher mit meinen beiden Schwestern bei uns im Wald „Drei Engel für Charlie“ spielte.

Und als ich aufwachte, erzählte mir der Mann im Radio, dass Michael Jackson wirklich gestorben sei und auch Farrah Fawcett den Kampf verloren hat.

Bedrückender Morgen.

Perfektes Timing.

Der Eine oder Andere hat´s schon mitbekommen, eine der … nein … DIE  Lieblingsband von Klein-souli ist CREED. Melodischer Rock mit teilweise sehr genialen Texten, ein Leadsänger mit einer markanten Stimme und vor neun Jahren hatten sie mich mit dem (den meisten vielleicht noch bekannten) Song „With Arms Wide Open“ neugierig gemacht. Die Musik von Creed begleitet mich seitdem immer irgendwie.

Nachts im Auto auf der Autobahn, an einem sonnigen Tag wie gestern mit Fahrtwind im Haar direkt nach Feierabend auf dem Weg ins Wochenende, in nachdenklichen Momenten, in schweren Momenten, in schönen Momenten – fast alle Songs habe eine besondere Bedeutung für mich. Allen voran mein all time favourite „Hide“.

Und 2004 hat sich die Band getrennt. Ohne eine wirkliche Aussicht auf eine Reunion. Der „Rest“ machte ohne den Sänger Scott Stapp mit neuem Namen allein weiter, das war zwar nicht schlecht, aber für mich war das nicht vollständig so.

Und gerade gestern (Sonne, Wind im Haar und Hide….) denke ich noch so, dass es echt schade ist, dass da nicht Neues mehr kommen wird. Und wie das so ist, schaut man mit ein bisschen Wehmut auf der nie offline gewesenen Homepage und sieht DAS. Isch werd bekloppt. Creed kommen zurück! Nach fünf Jahren. Und ich drücke mir selber jetzt schon mal die Daumen, dass es irgendwann dann auch in Deutschland Konzerte geben wird. Ich muss nur noch jemanden überreden mitzukommen, dann. Irgendwann halt. Wobei… Sternchen*?  😎

Danke Kaanu,

nun hab ich wegen Dir nen Ohrwurm. 😆

Zur Erklärung: Ich war vorhin ein gepflegtes halbes Stündchen in der Badewanne. Und wie man das so macht, hab ich das bei fa.ceb.ook artig kundgetan. Und kurz bevor ich das Laptop zuklappte, schrieb mir die liebe Kaanu, dass ich das Badeentchen nicht vergessen soll.

Und da war er, der Ohrwurm.

Und weil ich ihn so schön finde, er mich sehr an meine Kindheit erinnert und Ihr da draußen auch was davon haben sollt, bitteschön: