Too much information.

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Heute Morgen klingelte es und es standen zwei junge Männer in Rettungsdienstkleidung vor meiner Tür. Nein, nicht, um mich mitzunehmen. Man hatte ja schon davon gelesen, dass die eine oder andere Einrichtung die Methode der Mitgliederwerbung an der Haustür durchführt, auch wenn das durchaus schon negative Schlagzeilen gegeben hat. Aber das ist ein anderes Thema.

Hier also nun zwei Herren, von denen einer geflissentlich seinen auswendig gelernten Text runterrasselte und der anderen leicht dämlich grinsend daneben stand. Ich blockte wie immer schnell ab (das Argument, dass ich armes unterdrücktes Mäuschen ja niemals so etwas ohne meinen Gebieter Mann entscheiden könnte, zieht immer) und das Gespräch war zu Ende.

Mit Blick auf die unübersehbare Murmel, die ich vor mir her trage, wünschte der Redende mir noch alles Gute und dann ergab sich folgender Dialog:

Ich: “Ja, vielen Dank, schönen Tag noch.”
Er: “Also ich bin ja seit heute morgen…”
Ich (denkend): “… ja, klar, wahrscheinlich auch Vater geworden, wie platt ist das denn jetzt bitte?!?!?”
Er: “… auch wieder Single.”
Ich: ??? :?:
Der Kollege neben ihm (augenverdrehend und das dämliche Grinsen gefriert): ???
Er (mit Tränen in den Augen und einem hochroten Kopf – ja, ernsthaft!): “Und das beste ist ja, nur weil ein sogenannter Freund voll Scheiße über mich erzählt hat! Sie müssen nämlich wissen, dass wir…”
Ich (beschliesse, dass ich das nicht mehr wissen muss und falle ihm besser mal ins Wort): “Äh.. ja. Nun ja. Äh… ja, is immer blöd sowas. Ja, also dann… äh… tschüß.”

Und das noch vorm Frühstück… :arrow:

Tief Luft holen.

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Auch wenn das warme Wetter momentan seltener dazu veranlasst, kann ich seit Wochen das erste Mal wieder ein bisschen durchatmen. Die letzten sechs Wochen waren geprägt von kleineren und größeren Sorgen, das Leben an sich wollte uns wohl mal wieder ein bisschen kämpfen sehen. Die zum Glück wunderbar unkompliziert verlaufende Schwangerschaft und unsere Vorfreude auf den kleinen Zwerg gerieten zwangsläufig zur Nebensache, was nicht schön war.

Aber nun sieht die Welt ein bisschen besser aus und wir können uns wieder auf die Vorfreude konzentrieren. :) Das Kinderzimmer ist renoviert, heute werden die Möbel geholt und am Montag stürmen wir den Möbelschweden für ein paar Ergänzungen. Und dann werden die Schränke gefüllt. :D

Nächsten Dienstag findet schon der letzte Vorbereitungskurs statt, es ist echt unglaublich, wie die Zeit vergeht. Meine Nachsorge-Hebamme kommt nun auch vor der Geburt noch ein paar Mal zu mir, um ein bisschen Akupunktur zu machen, geburtsvorbereitend und gegen das plöde Wasser in den Füßen. Sehr angenehm. Letzte Woche haben wir die Kreißsaalbesichtigung in unserem Klinikum gemacht und das war einfach nur toll. Eine wunderbare Atmosphäre, ein nettes Team (zu dem auch die kursleitende Hebamme und “meine” Hebamme gehören), wir haben uns alle sehr gut aufgehoben gefühlt.  Ich bin nach wie vor sehr glücklich mit meiner Entscheidung für das Eltern-Kind-Zentrum.

Ansonsten schlag ich mich grad wacker durch den Tag. Wenn es richtig warm ist, bleib ich lieber im Haus, denn auf unserer Terrasse hält man es dann auch nicht aus. Eine Abkühlung in unserem Planschpool mache ich nicht, wenn der Angetraute nicht da ist, da ich eher zur Kategorie Tolpatsch gehöre – durch die Schwangerschaft sowieso noch mehr – ist mir das Risiko zu groß, dass ich da drin noch nen Stunt mache. Aber kühlende Tücher auf den Wasserfüßen und Wassermelone von innen helfen auch. :)

Ach ja, die 7 Stunden im Kino am letzten Samstag hab ich wunderbar überstanden. Klimatisierte Räume und bequeme Kinosessel mit viel Platz in unserem Lieblingskino waren der beste Platz bei 37°C Außentemperatur. Und die Filme waren sowieso klasse. :)

Schönes Wochenende Ihr da draußen! :cool:

Was so ist und war.

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  • Am Samstag tatsächlich ins 3. Advent-Getümmel gewagt. Und es war gar nicht schlimm. Echt nicht. Wir sind ganz entspannt durch die Stadt und über den Weihnachtsmarkt gebummelt.
  • Ich sollte dann auch endlich mal meine Weihnachtspost erledigen. Morgen dann.
  • Heute Mittag habe ich in der Pause einen kleinen Mittagsschlaf gemacht und als ich wieder aufwachte, saß da ein kleines Männchen vor mir auf dem Sofa und verpasste mir einen Schlag mit dem Schwindel-Kopfschmerz-Kreislauf-Hammer. In solchen Momenten bin ich sehr froh, dass ich da arbeite, wo ich arbeite. Und vor allem bin ich froh über so liebe Kollegen (danke Daniela! :!: ). Also abgemeldet, wieder ab aufs Sofa und geschlafen, bis der Gatte nach Hause kam. Jetzt geht´s zum Glück wieder. Sowas hab ich auch noch nie gehabt.
  • Und jetzt geh ich mal meinen Wunschzettel beim Buch- und Dingens-Versand aktualisieren, ich habe vernommen, da hat einer ein Ideen-Problem. ;)
  • Schnee in Ostwestfalen? Nö. Angeblich morgen Nachmittag. Na, ich bin gespannt.

Haarig.

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Wie die meisten hier ja wissen, haben wir einen Hund. Genauer gesagt, die fast 14-jährige Hundeomi Lana. Und wie jeder Hund verliert auch Lana Haare. Mal mehr, mal weniger. Und obwohl sie eigentlich ein langhaariger Hund ist, sind da natürlich auch mal ein paar kurze Haare dabei. So maximal einen Zentimeter lang. Und wenn man zu Hause auch mal barfuß oder auf Socken läuft, kann es passieren, dass man mal so ein maximal-einen-Zemtimeter-Haar im Fuß hat. Ja, richtig gelesen, IM Fuß. Das piekt sich dann mit der Haarspitze in die Fußsohle. Zuerst merkt man es nicht, aber irgendwann… Hölle, sag ich Euch. Bei jedem Schritt so ein widerliches Stechen. Da kann es dann auch mal das eine oder andere blöde Gesicht geben, wenn ich humpelnd über den Flur laufe und auf die Frage, was ich denn hätte, die Antwort “Ich hab ein Haar im Fuß.” kommt. :lol:

Als ich das zum ersten Mal hatte, bin ich fast wahnsinnig geworden. Ich hab wie blöd Socken, Schuhe und Fußsohle abgesucht und konnte nichts entdecken. Aber mittlerweile bin ich ja schlauer und weiß, wonach ich suchen muss.

Meinem Angetrauten ist das übrigens noch nie passiert. Ich hab das auch noch von keinem anderen Hunde- oder Katzenbesitzer gehört. Naja. Dass ich komische Füße hab, weiß ich schon lange, dann liegt´s wohl daran. ;)

Geschnibbeltes.

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  • Heute mal wieder Reha-Sport. Dialog des Tages -> Physiotherapeutin: “Schön nach unten gucken, damit die Halswirbelsäule gerade ist. Wir machen am besten alle mal ein Doppelkinn!” Frau souli: “Brauch ich nicht machen, hab ich schon.”
  • Es gibt Gespräche, die schiebt man gern vor sich her, weil der Inhalt traurig ist. Aber wenn man so eines geführt hat, kann das sehr erleichtern.
  • Manchmal möchte man jemanden einfach nur festhalten und hofft, dass ihm das die Angst nimmt.
  • Heute habe ich FÜNF Regenbögen gesehen und hatte natürlich keine Kamera dabei. Wunderschön.
  • Mein Papa war wieder auf der Suche nach guter Musik. Und dabei sieht er dann sowas. Wow, dieser kleine Mann ist einfach grandios.
  • Apropos Musik. Creed. “Full Circle”. Das erste Album seit der Reunion. Genial. Und zum heutigen Abschluss, die derzeitige Dauerschleife bei mir: Rain.

Kassenrevierverhalten.

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Heute Mittag im Supermarkt. Eine Situation, wie sie schon oft mal gesehen wurde. Aber nie so formvollendet wie heute.

An der Kasse, vor mir eine ältere Dame, die gerade ihren Einkauf auf das Band gepackt hat und nun locker an ihrem Wagen lehnt.

Ich komme kurz vor einem älteren Herrn an, der einen Einkochtopf im Karton vor sich her trägt. Ich lege meine 6 Teile auf das Band und warte. Dem Herrn wird der Topf schwer und er stellt selbigen auf das Band. Blöderweise ist aber noch nicht genug Platz für das Ungetüm und er schiebt meine Sachen wortlos ein Stück weiter in Richtung Warensortiment der Dame. Ich drehe mich um und sage freundlich “Kein Problem, ich schiebe meine Sachen gern ein Stück vor.” Leicht konsterniert kramt er geschäftig in seiner Hosentasche.

Ich drehe mich wieder nach vorn und bin erschrocken. Die Dame vor mir ist einen Schritt zurück gegangen und steht mir fast auf dem Fuß. Sie hangelt sich nach links, hängt halb mit ihren Ries.enhu.pen ihrem Oberkörper über meiner Margarine und versucht verzweifelt, einen dieser Warentrenner (oder wie auch immer man die Dinger nennt) zu angeln. Sie wirkt gehetzt und wird immer panischer, ob der Stetigkeit, mit der das Laufband weiter nach vorne zuckelt. Sie guckt mich hilfesuchend an und ich schiebe lächelnd meine Sachen ein Stück weg von ihren. Sie gibt sich – vorerst – zufrieden.

Mit dem Nachhintenschieben meiner Sachen bin ich natürlich dem riesigen Topf-Karton des älteren Herrn wieder näher gekommen. Kein Problem, so denke ich, da der Herr schon klar besitzergreifend die ganze Zeit seinen linken Arm auf dem Karton liegen hat. Aber nich mit Oppa. Dieser beginnt nun seinerseits panisch nach einem Warentrennerdingsbums zu suchen. Und er hat Erfolg, das gerade von vorn angeschubste Objekt der Begierde rauscht – zu schnell für die Dame vor mir – direkt zu ihm. Ein leicht weinerlicher Blick von der Dame hindert ihn nicht, den Trenner demonstrativ vor seinen Riesenkarton zu legen, damit auch jeder sieht, dass da SEINS anfängt. Alles, nicht ohne den Arm vom Karton zu nehmen.

Nun hat der Kunde vor der Dame bezahlt und sie sieht ihre Chance gekommen. Sie nimmt dem verdutzten Kassierer den Trenner aus der Hand und weil sie so weit vorne steht und so viel eingekauft hat, WIRFT sie das Ding irgendwie an das Ende ihres Einkaufs. Nicht ohne mich herausfordernd anzugucken, dass ich das bitte vollenden möge.

Ich bin ja ein netter Mensch und lege ihren und den Trenner des Herren schnurgerade auf das Band und quetsche schiebe meinen Einkauf auf dem mittlerweile recht schmalen Zwischenraum ordnungsgemäss zusammen. Und was sagt Oppa zu mir? “Man kann´s aber auch übertreiben…”  :o

Spätestens da stand ich kurz vor einem hysterischen Lachanfall.

Natürlich sind diese Trenner praktisch und natürlich passiert es mal, dass ein übereifriger Kassierer die Ware vom Nachfolgenden über den Scanner zieht, aber mal im Ernst, hat es irgendjemand schon mal erlebt, dass einer kommentarlos daneben stehen blieb, als sein kompletter Einkauf beim Vorgänger mitgebucht wurde???

Vielleicht sollte man “Warentrenner-to-go” erfinden. Klappbar und im formschönen Lederbeutelchen für um den Hals. Dann ist man für alle Eventualitäten an der Kasse gerüstet.  Ich geh mal Patent anmelden.

Schplidder.

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  • Seit langem ist das für unseren Kreis angekündigte Unwetter auch wirklich mal da gewesen. Zum Glück, ohne – zumindest in unserem Umkreis – nennenswerte Schäden zu hinterlassen. Allerdings hätte es nicht von 23.45 Uhr bis 2.30 Uhr dauern müssen. Bebende Scheiben, vibirerender Fußboden, Hagel auf dem Dachfenster überm Bett und ein hyperventilierender Hund hindern einen schon sehr am Einschlafen.
  • Bei unserem H.ert.ie ist Ausnahmezustand. Und der überwiegende Teil des Verkaufspersonals ist extremst schlecht gelaunt. Kann ich verstehen. Muss man aber nicht am Kunden auslassen.
  • Irgendwie muss ich wohl mal die nächsten drei Abende vorplanen, ich muss noch so viel machen, nicht dass ich noch was vergesse. (Womöglich noch die Minifrikadellen! :shock:   Nee, geht gar nicht.)
  • Ich freu mich wie ein Schnitzel auf Samstag. :D

X.

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Wichtiges Thema, die Europawahl heute. Wer geht hin? Wer geht nicht hin? Wer sagt, er geht, weil “man das ja machen muss” und tut es dann doch nicht? Ich will es gar nicht wissen. Wer nicht gehen will, wird es auch nicht tun, nur weil ich in meinen Blog schreibe, dass man es machen sollte.

Also, Ihr da draußen, macht, was Ihr für richtig haltet, was auch immer das Eurer Ansicht nach ist.

Schönen Sonntag noch!

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