Der Tagebuch-5. im Dezember.

Vorweihnachtszeit ein bisschen ruhiger. Ja. Haha. Bis jetzt auch eher weniger besinnlich. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Hier also erstmal mein heutiger Tag.

Aufstehen, Kindergarten, Büro, Kindergarten, nach Hause, neuen Backofen geliefert bekommen, Baumarkt, Supermarkt, wieder nach Hause, Abendessen machen, selbiges essen, Kind ins Bett bringen, Sofa.

Dazwischen kräftigen Xaver-Wind um die Ohren geweht bekommen, wobei der gegen Abend hier ein bisschen  ruhiger wurde, um eben wieder aufzudrehen. Na, mal sehen, was da noch kommt.

Dank neuem Ofen können wir am Sonntag wie geplant Plätzchen backen und auch wenn noch einiges auf der ToDo-Liste steht, DANN ist hier mal Vorweihnachtszeit angesagt.

Schönen Nikolaustag, Ihr Lieben!

Der Tagebuch-5. im Oktober.

Weil die liebe Frau Brüllen sich seinerzeit den 5. für’s Tagebuch-Bloggen aussuchte, gibt’s heute von mir die „Geburtstagsedition“. Sogar in rund. 😉

Halb acht. Ich wache auf, als der Gatte vom Hof fährt zur Arbeit. Doof, dass er ausgerechnet heute arbeiten muss. Aber nur bis mittags zum Glück. Der Doozer ist irgendwann gegen halb fünf in unser Bett gekommen und liegt noch schlafend neben mir. Ich hinterlasse Grüße auf Twitter für meinen Geburtstagszwilling und genieße noch ein bisschen die Ruhe.

Um 9.00 Uhr kommt mein Papa, wir liegen noch im Bett. Der Doozer geht mit Opa schon nach unten und erwartet mich dann mit einem riesen Blumenstrauß an der Treppe. ♥ Dann frühstücken wir zusammen mit der Herzensfreundin, die schon seit Donnerstag bei uns ist und danach fährt mein Papa wieder nach Hause und wir fahren zu dritt einkaufen.

Gegen 14 Uhr haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen und legen erstmal eine Mittagspause ein, damit wir heute Abend länger fit sind.

Um kurz nach 17 Uhr kommt eine liebe Freundin mit ihrem kleinen Sohn spontan zum Gratulieren und gegen viertel vor sechs ist auch die nächste Freundin aus Hessen angereist und wir fangen an, uns hübsch zu machen.

Kurz vor 19 Uhr sind wir dann vollzählig bei meinen Schwiegereltern, in deren Partykeller wir feiern. Es wird ein schöner Abend mit lieben Gästen und da wir um 23.59 Uhr natürlich noch nicht fertig waren mit feiern, endet mein Tagebuch vom 5. im Oktober an dieser Stelle. Ein schöner Tag!

Der Tagebuch-5. im September.

Um 5.39 Uhr schaue ich das erste Mal auf den Wecker. Aufgewacht wegen Zahnschmerzen. Na klasse. Ich gehe ins Bad, nehme eine Tablette und gucke schon mal online, wann bei meinem Zahnarzt die Sprechstunde anfängt. Ich hab keine Lust, dass mich der Zahn über’s Wochenende ärgert, also lieber mal nachschauen lassen, was da los ist. Um 5.55 Uhr lege ich mich noch mal ein bisschen hin und warte, dass die Tablette wirkt.

6.22 Uhr, aufstehen. Um kurz vor 7 gehe ich ins Bad um mich öffentlichkeitstauglich herzurichten, der Gatte geht nach oben, zieht sich um und kommt mit dem schon wachen Doozer wieder nach unten. Sehr gut, wenn das Kindelein nicht erst geweckt werden muss, verläuft der Morgen viel entspannter. Der kleine Mann frühstückt, wir spielen noch ein bisschen, dann geht´s ins Bad und wieder nach oben zum Anziehen und um 8.14 Uhr fahren wir vom Hof Richtung Kindergarten. Vorher hatte ich noch mit meinem Zahnarzt telefoniert, um 10.15 Uhr kann ich hinfahren.

Um 10.50 Uhr bin ich zurück vom Zahnarzt und wieder im Büro. Das Zahnfleisch ist „nur“ entzündet, ich sah mich ja schon wieder in einer Wurzelbehandlung (Wäre dann ca. die zehnte innerhalb von 4 Jahren gewesen. Meine Zahnwurzeln sind nicht so wirklich nett zu mir gewesen.) Morgen noch mal hin und dann hab ich wieder Ruhe. Um kurz nach 11 Uhr schickt der Gatte eine Nachricht, dass er schon mittags Feierabend macht. Perfekt, dann können wir alle zusammen zum Kinderarzt fahren, heute steht die U7a an.

Um 14.00 Uhr hole ich den Doozer aus dem Kindergarten ab und um 15.05 Uhr sind wir in der Kinderarztpraxis. Die U7a läuft super und der Arzt gratuliert uns zum tollen und gesunden Sohn. 😀

Danach fahren wir noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen und wieder zu Hause macht der Gatte Abendessen während ich mit dem Doozer noch eine Runde Spiele. Um kurz nach 20 Uhr liegt der dann im Bett und da werde ich jetzt auch hingehen. Gute Nacht!

Der Tagebuch-5. im Juli.

Um 6.23 Uhr schaue ich das erste Mal auf den Wecker. Der Doozer ist heute Nacht mal wieder zu uns ins Bett gekrochen und schläft noch neben mir. Als ich mich hinsetze, wacht er auf, setzt sich hin, möchte was trinken und verkündet, dass er nicht mehr schlafen will. Okeee, eine Stunde früher als sonst, aber wenn er nicht mehr will, dann ist das heute eben mal so. Wir gehen nach unten, wo schon der Papa sitzt und erstmal wird gefrühstückt. Um 7.00 Uhr gehen wir wieder nach oben und ich machen den Doozer tagfein. Da wir von ganz lieben Menschen ein paar coole T-Shirts „geerbt“ haben, auf denen oft ein Aufdruck ist, muss ich immer genau erklären, was da zu sehen ist.
„Mama, was ist da drauf?“
„Das ist ein T-Shirt von „The Doors“.
„Mama, was ist „se dooas?“
„Das ist eine Musikband, die haben früher ganz tolle Musik gemacht.“
Wir gehen nach unten und sofort wird Papa berichtet: „Papaaa, guck mal, se dooas! Die machen coole Musik!“
Ja, Prägung in jungen Jahren ist wichtig. 😉

Nachdem auch ich mich öffentlichkeitstauglich hergerichtet habe, fahren wir um 8.17 Uhr vom Hof Richtung Kindergarten. Da kommen wir zeitgleich mit der Lieblingsfreundin vom Doozer an und als wir hinter den beiden her gehen, geht mir durch den Kopf, dass es ja kaum einen besseren Tagesstart geben kann, als zwei glückliche, kichernde Kinder zu beobachten. ♥
In seiner Gruppe fragt ihn dann auch gleich eine Erzieherin, was er für ein schönes T-Shirt anhabe, woraufhin er natürlich sofort wieder haarklein berichtet. 😉 Um 8.36 Uhr sitze ich dann wieder im Auto, düse noch schnell durch den Drive In beim Bäcker und fahre ins Büro.

13.52 Uhr, Feierabend. Ein bisschen knapp, aber meist schaffe ich es noch pünktlich auf 14.00 Uhr zum Kindergarten. Heute kommt mir allerdings die Biomüllabfuhr in die Quere, also komme ich mit einem kleinen Umweg um 14.05 Uhr am Kindergarten an. Der Doozer ist schon wach und kommt mir draußen schon entgegen. Wir bleiben heute noch eine Weile im Kindergarten, weil der Opa noch da ist. Der macht jetzt ehrenamtlich einen kleinen Hausmeister-Job dort, was der Doozer natürlich großartig findet. 😉 Um 15.45 Uhr fahren wir dann zusammen los zum Opa nach Hause („Ich fahre mit Opa BMW und Mama kommt hinterher.“) und bringen dann noch einen Anhänger weg zu Opas Freund. Anhänger dran, kurze Autobahnfahrt, Anhänger ab, Doozer im Auto-Glück.

Um 17.30 Uhr sind wir wieder zurück und wir fahren nach Hause. Dann ist erstmal Papazeit. ♥ Gegen 18.30 Uhr gibt es Abendbrot und nach einem kurzen Zwischenstopp in der Badewanne liegt der Sohnemann um 20.12 Uhr im Bett und schläft ruck zuck ein. Der Gatte und ich schreiben noch einen Einkaufszettel für morgen, ich schreibe diesen Beitrag und gleich leg ich die Füße hoch und gucke noch ein bisschen das Finale von „Got to dance“. So war´s hier heute, gute Nacht.

Der Tagebuch-5. im Juni.

Der Tag beginnt mit einer unruhigen Nacht mit wenig Schlaf. Wir sind gerade auf der Suche nach einem anderen Auto für mich und das gestaltet sich (mal wieder) sehr langatmig und nervend und über sowas grübel ich dann ganz gern auch nach, wenn ich eigentlich schlafen sollte. Somit bin ich dann auch noch ziemlich gerädert, als der Gatte mich um 6:34 Uhr weckt. Ich gehe in die Küche und mache die Frühstücksdosen für den Doozer und mich startklar und gucke danach mal wieder in die Online-Autobörsen, ob es was Neues gibt. Um 7:30 Uhr geh ich nach oben, den Doozer wecken. Er frühstückt – wie fast immer – noch im Schlafanzug und danach machen wir uns fein für Kindergarten und Büro. Irgendwie hängen wir heute aber im Zeitplan und so wird es 8:30 Uhr, bis wir endlich los kommen. Um 8:52 Uhr sitze ich schon wieder im Auto auf dem Weg ins Büro. Wieder einer dieser Tage, an denen ich sehr froh bin, dass der Doozer in einen tollen Kindergarten geht, der nicht weit von unserem Zuhause entfernt ist.

*break*

(Jetzt haben wir mittlerweile den 6. Juni und ich hab es bis jetzt noch nicht geschafft, diesen gestern Abend begonnenen Artikel weiter zu schreiben. Wenn bei dieser elenden Suche nicht bald mal DAS Auto für mich um die Ecke kommt, werd ich noch bekloppt, echt mal.) Der Tag ging dann gestern weiter damit, dass ich nach dem Büro um 14:00 Uhr zum Kindergarten gedüst bin, um den Doozer wieder abzuholen und den Nachmittag haben wir dann im Garten verbracht. Um 19:40 Uhr bin ich noch tanken gefahren und danach direkt in die Sporthalle, um mir beim Zumba direkt den ganzen Autosuch-Frust wegzuschwitzen. Und das war es dann auch schon mit dem 5. Juni hier. 🙂

Der Tagebuch-5. im Mai.

Na, wasn Zufall, der Tag beginnt schon wieder damit, dass ich um 0:11 Uhr ins Bett gehe. Um 07:24 Uhr ruft der Doozer aus dem Kinderzimmer, Umzug in unser Bett und dort schläft er noch eine Runde bis 08:57 Uhr. Jetzt aber aufstehen, sonst ist der ganze schöne Sonntag flöten. Mein Papa ist auch über’s Wochenende bei uns und jetzt wird erstmal schön gefrühstückt. Um 11:00 Uhr fährt der Opa wieder nach Hause und wir machen uns auf den Weg zu den anderen Großeltern. Irgendwann stößt der Doozer sich den Kopf und dann sinkt seine Laune rapide. Die Universalantwort auf alles ist „heute nich!“ und es wird Zeit für ein Mittagsschläfchen. Um 13:07 Uhr sind die Augen zugefallen, der Gatte nutzt die Gunst der Stunde und schläft auch und ich gehe aufs Sofa, meine aufgenommenen Serienfolgen gucken. Um 16:00 Uhr gehe ich die beiden Schlafmützen wecken und wir fahren noch ein bisschen in die Lieblings-Nachbarstadt, bummeln durch die Fußgängerzone und genießen ein Eis. Gegen 18:00 Uhr fahren wir wieder nach Hause und während der Gatte das Abendbrot macht, spiele ich mit dem Doozer noch eine Runde Ballonfußball. 🙂 Um 20:15 Uhr geht der kleine Mann ins Bett und eigentlich wollte ich dann noch in Ruhe diesen Beitrag am Laptop zuende schreiben, ein neues Virenprogramm installieren und früh ins Bett gehen. Eigentlich. Tatsächlich hatten wir nach einem herrlichen Nachmittag alle Trotz-Bock-Phasen-Wachstums-Schub-Eigenschaften gebündelt vorm Einschlafen. Uff. Also schreib ich das hier grad am Handy, lasse das Laptop zu und werde jetzt wenigstens früher als sonst ins Bett gehen. Gute Nacht!

(Idee von Frau Brüllen.)

Der Tagebuch-5. im April.

Frau Brüllen rief letztens zu einer Tagebuch-Blogging-Woche auf und ich fand die Idee toll mit diesem „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ – Hintergrund. In besagter Woche lagen wir dann allerdings komplett flach mit Grippe. Umso mehr freute ich mich, dass es nun weiter geht, keine ganze Woche mehr, sondern monatlich, immer am 5. Ich bin gespannt! Hier also auch von mir der erste „Tagebuch-5.“ (und somit auch die Möglichkeit, hier mal wieder zu entstauben…):

00:11 Uhr Der Tag beginnt damit, dass ich ins Bett gehe. Spät, aber die letzten beiden Tage war es immer sehr früh, also ist das ok. Gute Nacht.

06:33 Uhr Der Gatte hat mich soeben geweckt, ich lege den Doozer wieder richtig unter seine Decke, dabei wird er wach und möchte einen Schluck Wasser. Wie meistens schläft er dann aber schnell noch mal ein und ich schleiche mich ins Bad.

07.10 Uhr Frühstück für Kindergarten und Büro sind gemacht, ich lege einen kurzen Stopp auf dem Sofa ein und gucke Frühstücksfernsehen.

07.40 Uhr Ich wecke den Doozer. Der hat zum Glück gute Laune, aber noch keine Lust, aufzustehen. Also kuschelt er noch ne Runde im Bett rum, während ich mich anziehe. Danach ist er dran mit Bad und anziehen.

08.10 Uhr Die Laune ist immer noch so gut, dass wir tanzen müssen und so stehen wir popowackelnd voreinander und ziehen unsere Jacken an. So kann der Tag beginnen. 😉

08.18 Uhr Wir sitzen beide startklar im Auto und machen uns auf den Weg zum Kindergarten.

08.30 Uhr Nach einem kurzen Schnack mit der Erzieherin bin ich schon wieder auf dem Weg zum Auto, denn der Doozer steht schon wild winkend am Kindergarten-Fenster und ruft „Töööss, bis morgen!“ ♥

08.40 Uhr Kurzer Stopp am Drive-In-Bäcker und kurz danach lande ich im Büro und der Vormittag besteht aus Grundrissen, Fuhrparkorganisation, Baumaschinen, Landpachtverträgen und Kaffee. Klingt wirr, macht aber Spaß. 😉

14.00 Uhr Feierabend. Eigentlich ein bisschen zu spät, aber ich musste noch was fertigstellen und eine kurze Nachfrage im Kindergarten ergab, dass der Doozer noch schläft, wie ein Stein und somit sei es kein Problem, wenn ich ne Viertelstunde später als sonst da bin.

14.16 Uhr Ich komme am Kindergarten an, der Doozer ist gerade aufgewacht und sitzt mit roten Schlafbäckchen auf dem Sofa und wartet auf mich.

15.00 Uhr Nachdem ich im Kindergarten noch ein bisschen mit der Doozer-Kumpel-Mama gequatscht habe und wir draußen noch ein paar Autos gucken mussten, sind wir endlich zu Hause. Wir bleiben noch ein bisschen im Garten, dann gehen wir rein, Doozer futtert einen Apfel und ich suche ein paar Unterlagen zusammen.

15.30 Uhr Unser Versicherungsmensch kommt vorbei und holt die Unterlagen ab. Danach ziehen der Doozer und ich uns bequeme Klamotten an, ich sortiere Wäsche und er legt sich so lange auf das große Bett und guckt durch das Dachfenster in den Himmel, grad eine neu entdeckte Lieblingsperspektive. Den weiteren Nachmittag verbringen wir mit spielen (Doozer), dem Opa telefonisch bei einem PC-Problem helfen (ich) und tanzen zur Kinderturnmusik (ja, alle beide). Zwischendurch immer mal eine kurze Runde kuscheln oder Quatsch machen auf dem Sofa.

18:13 Uhr Der Gatte ist auf dem Heimweg. Die Küche bleibt heute kalt, ich bestelle Pizza für uns drei. Nach dem Essen planen wir noch den Wocheneinkauf für morgen.

20:00 Uhr Ab ins Bad, Zähne putzen, waschen und dann nach oben ins Bett. Da gibt es dann wieder ein kurzes „Mama auch mit ins Bett pomm!“-Drama, aber das ist meist, wenn ich mich verabschiedet hab und die Treppe wieder runter gehe, schon ausgestanden. Er hat da grad diese „das kann nur Mama machen“-Phase, aber es wird besser. 🙂 Ich schmeisse noch eine Ladung Wäsche in die Maschine, lasse mich mit Laptop und Schoki aufs Sofa fallen, gucke ein bisschen fern und beende diesen Beitrag.

Das war er also, der 5. April 2013, ein ziemlich normaler Wochentag im Hause soulsilence. 😀