Es ist soweit – Er ist da :-)

Hallo Ihr alle, hier schreibt Shreki. Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, Euch zu berichten, dass

heute um 15.21 Uhr der kleine Jonas das Licht der Welt erblickt hat.

Mutter und Kind sind wohl auf. Als der gewordene Vater mich eben anrief, ruhte der Lütte bei Mama auf der Brust und war ganz still.

Die Daten: 3820 Gramm verteilt auf 57 cm.

Ich freu mich so, dass alles gut gegangen ist und ich denke, ich spreche in unser aller Namen:

Liebe kleine Neufamilie, wir gratulieren Euch ganz herzlich zu Eurem Nachwuchs und lieber kleiner Jonas, herzlich willkommen in dieser Welt und wir wünschen Dir ein schönes, gesundes und zufriedenes Leben. Du hast Dir tolle Eltern ausgesucht. Ich drück Euch drei mal ganz lieb und wünsche Euch alles Liebe für die Zukunft. Hach ich bin ganz gerührt. Alles Weitere wird dann denke ich die Neu-Mutti in der kommenden Zeit hier wieder kund tun.

40 Wochen sind rum.

Heute ist der errechnete Entbindungstermin. Und unser Sohnemann fühlt sich offensichtlich so wohl in Mamas Bauch, dass er nicht vor hat, durch Pünktlichkeit zu glänzen. 😉

Soeben komme ich von meiner Ärztin und es ist alles in bester Ordnung. Das CTG zeigt regelmäßige Herztöne, aber nicht eine einzige Wehe. Die Untersuchung hat ergeben, dass er schon gut mit dem Kopf im Becken liegt, aber die „Tür“ noch fest verschlossen ist. Beim anschliessenden Ultraschall hat sich gezeigt, dass er ganz schön groß geworden ist in den letzten 4 Wochen (Gewicht ca. 3900 g +/- 200), aber da das Köpfchen ein normales Maß hat, sieht sie noch keinen Grund, mich schon im Klinikum vorzustellen. Allerdings würde sie auch nicht mehr die „klassischen“ 2 Wochen warten. Die Doppleruntersuchung war bestens, der kleine Mann wird perfekt versorgt. Kein Wunder also, dass er sich so wohl fühlt. 🙂 Ab heute muss ich nun alle 2 Tage in die Praxis und wenn er sich in einer Woche noch nicht von allein auf den Weg gemacht hat, soll ich dann doch mal im Klinikum vorbeischauen, ob man eventuell aufgrund seiner Größe die Geburt langsam einleitet. Aber alles kein Grund zur Sorge, dass er kein zartes, kleines Persönchen bei der Geburt sein wird, war ja eigentlich bei uns Eltern (1,98 m und 1,78 m) von Anfang an klar.

Mir geht es bestens, bis auf die Schwerfälligkeit in der Bewegung und das doofe Wasser in den Füßen natürlich, aber damit lässt es sich noch gut aushalten.

Hibbelig werden irgendwie alle um uns herum, wir ruhen immer noch in uns, was mir auch sehr angenehm ist. Ruhige Eltern, ruhiges Baby. Oder so. (Kann man ja mal hoffen. 😎 )

Noch 5 Tage.

Nur noch. Und es tut sich nichts. Bisher keine Wehen in Sicht, nur immer noch dann und wann ein leichtes, fast unmerkliches Ziehen im Rücken.

Mir geht es so weit gut, ich mache allerdings auch nicht mehr allzu viel. Ich schlumpfe hier zu Hause rum, packe hier noch was an die Seite, räume da noch was weg und lasse es mir einfach gut gehen. Das Bewegen wird immer beschwerlicher und ich bin auch froh, dass ich nichts großartiges mehr machen muss. Aufregung ist auch immer noch nicht in Sicht, nur das Unterbewusstsein schickt mir den einen oder anderen wirren Traum, aber das ist ja normal. (Vielleicht begegnet mir da ja auch noch eine Romanidee, die mir Geld und Weltruhm bringt, wer weiß?!? 😆 )

Also warten wir mal weiter, wann der kleine Herr G. aus M. sich auf den Weg in die Welt machen wird. 🙂

(Sternchen* und Christine haben mit ihren Tipps bis jetzt daneben gelegen, mal sehen, wer gewinnt. Die Tipprunde ist übrigens mit diesem Beitrag beendet! 😉 )

Noch 10 Tage.

Die in den letzten Tagen am meiste gehörte Frage war: „Und, schon aufgeregt?“ Und meine immer völlig ehrliche Antwort dazu ist: „Nö.“

Ich bin tatsächlich überhaupt nicht aufgeregt, ich tippe mal, das wird los gehen, wenn ich die ersten Wehen gespürt habe. Auch Senkwehen haben mich bisher verschont, wobei der Bauch schon ein bisschen nach unten gerutscht ist. Da ist dann und wann mal ein kurzes Ziehen im Rücken, aber meine Nachsorge-Hebamme, die mich in den vergangenen Wochen schon ein bisschen mit Akupunkturnadeln gepiekt hat, meinte, dass es durchaus Frauen gibt, bei denen die Senkung eher unbemerkt abläuft.

Bisher sind sich alle (Ärztin, Hebamme, wir) einig, dass der kleine Mann sich erst zum Termin oder danach auf den Weg macht. Schauen wir mal, ob er uns da nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht. 😉 Morgen ist wieder Termin bei der Ärztin, vielleicht ändert sie ihre Meinung ja auch schon.

Ansonsten werden wir die nächste Zeit ganz ruhig angehen, außer morgen muss ich nicht mehr aus dem Haus und zwei Tage vor Termin besucht mich noch die Fußpflegerin, wenn ich dann noch zu Hause bin. Der Gatte kann auf Abruf arbeiten, d.h. sein Jahresurlaub fängt in dem Moment an, wenn es los geht. Das ist sehr fein, denn sollte sich der Kleine verspäten, haben wir so wirklich die komplette Zeit seines Urlaubs für uns drei.

Gestern haben wir noch einen sehr schönen Abend mit der ♥ – Freundin und ihrem Mann verbracht, das war ein perfekter Start in den Endspurt, würd ich sagen. 😀

August.

Da isser nun, der Monat, den die ganze Familie und der engste Freundeskreis seit Weihnachten 2009 in fast jedem Gespräch erwähnt.

Von „Oh, das ist ja im Sommer!“ (Ach nee, echt?) über „August ist ein schöner Monat.“ bis zum klassischen „Och, das ist ja noch ein bisschen hin.“, alles war dabei. In den letzten Wochen fiel schon das eine oder andere „Ui, das ist ja nicht mehr lang.“ und nun hat er angefangen. Der Monat, in dem unser Sohn auf die Welt kommen wird (sofern er pünktlich ist 😉 ).

Bald. Eltern. Wir. Huiuiui.

Noch 30 Tage.

Heute letzter Ultraschall, um noch mal zu schauen, ob es bei der Beckenendlage vom letzten Mal geblieben ist.

Der Sohnemann hat sich das aber noch mal überlegt mit dem Drehen und liegt nun in perfekter I. Schädellage. Das erleichtert uns ja doch ungemein. 🙂 Wenn es eine „normale“ Beckendlage geblieben wäre, wäre hier im Klinikum zwar trotzdem eine spontane Geburt bevorzugt worden, aber man weiß ja nie. So ist es doch besser.

Zwischendurch war er mit Größe und Gewicht meist ne Woche weiter, jetzt liegt er wieder voll in der „Norm“. Auch sehr schön. 😀 Er macht noch keine Anzeichen, dass er früher kommen möchte und er hat sich bisher auch nur ein kleines Bisschen gesenkt.

Da ich immer gern selbst dabei mit mache, möchte ich nun auch die Tipprunde eröffnen, hier noch mal die Eckdaten: Ich bin 36, das ist unser erstes Kind, es wird ein Junge und der errechnete Termin ist der 25. August. Den aktuellen Stand der Dinge hab ich ja eben berichtet. Viel Spaß, ich bin gespannt!

Tief Luft holen.

Auch wenn das warme Wetter momentan seltener dazu veranlasst, kann ich seit Wochen das erste Mal wieder ein bisschen durchatmen. Die letzten sechs Wochen waren geprägt von kleineren und größeren Sorgen, das Leben an sich wollte uns wohl mal wieder ein bisschen kämpfen sehen. Die zum Glück wunderbar unkompliziert verlaufende Schwangerschaft und unsere Vorfreude auf den kleinen Zwerg gerieten zwangsläufig zur Nebensache, was nicht schön war.

Aber nun sieht die Welt ein bisschen besser aus und wir können uns wieder auf die Vorfreude konzentrieren. 🙂 Das Kinderzimmer ist renoviert, heute werden die Möbel geholt und am Montag stürmen wir den Möbelschweden für ein paar Ergänzungen. Und dann werden die Schränke gefüllt. 😀

Nächsten Dienstag findet schon der letzte Vorbereitungskurs statt, es ist echt unglaublich, wie die Zeit vergeht. Meine Nachsorge-Hebamme kommt nun auch vor der Geburt noch ein paar Mal zu mir, um ein bisschen Akupunktur zu machen, geburtsvorbereitend und gegen das plöde Wasser in den Füßen. Sehr angenehm. Letzte Woche haben wir die Kreißsaalbesichtigung in unserem Klinikum gemacht und das war einfach nur toll. Eine wunderbare Atmosphäre, ein nettes Team (zu dem auch die kursleitende Hebamme und „meine“ Hebamme gehören), wir haben uns alle sehr gut aufgehoben gefühlt.  Ich bin nach wie vor sehr glücklich mit meiner Entscheidung für das Eltern-Kind-Zentrum.

Ansonsten schlag ich mich grad wacker durch den Tag. Wenn es richtig warm ist, bleib ich lieber im Haus, denn auf unserer Terrasse hält man es dann auch nicht aus. Eine Abkühlung in unserem Planschpool mache ich nicht, wenn der Angetraute nicht da ist, da ich eher zur Kategorie Tolpatsch gehöre – durch die Schwangerschaft sowieso noch mehr – ist mir das Risiko zu groß, dass ich da drin noch nen Stunt mache. Aber kühlende Tücher auf den Wasserfüßen und Wassermelone von innen helfen auch. 🙂

Ach ja, die 7 Stunden im Kino am letzten Samstag hab ich wunderbar überstanden. Klimatisierte Räume und bequeme Kinosessel mit viel Platz in unserem Lieblingskino waren der beste Platz bei 37°C Außentemperatur. Und die Filme waren sowieso klasse. 🙂

Schönes Wochenende Ihr da draußen! 😎

Glückliche Schwangerschaft

Der folgende Artikel ist ein Gastbeitrag von Natalija von mamiweb, der ziemlich gut zu meiner Einstellung zum Thema Schwangerschaft passt.

Eine Schwangerschaft ist etwas Tolles und immer wieder etwas Neues, ob es nun die erste Geburt ist oder nicht. Als Neu-Schwangere möchte man natürlich gut informiert sein und sich auf das vorbereiten, was in den nächsten neun Monaten und danach auf eine werdende Mama alles zukommt.

Oft versucht man so viele Informationen zu bekommen wie nur möglich. Häufig stößt man dabei auf ein Thema, was noch nicht durchgegangen wurde und schon fängt das Lesen, Recherchieren und die Angst vor Unwissenheit von vorne an. Aber auch die vielen Experten-Tipps aus Fernsehen und Co. werden nur so an Schwangere verstreut. Dazu kommt noch das eigene Umfeld wie die Familie, Freunde und Bekannte, jeder hat einen Tipp parat, alles ist wichtig zu beachten und man denke doch nur an das Wohl des Kindes.

Ja, das Wohl des Kindes steht durchaus an vorderster Stelle, doch ein Kind kann nur gesund und „glücklich“ im Babybauch wachsen, wenn auch die Mama gesund, glücklich und entspannt der Schwangerschaft entgegen steht. Durch die ganze Informationsfülle, die man regelrecht hinterher geworfen kriegt, werden viele Mütter sehr verunsichert. Mache ich alles richtig? Aber bei den anderen war das ganz anders. Wie kann man sich auf eine entspannte Schwangerschaft freuen, wenn alles um einen herum zu angespannt ist?

Ganz einfach, durchatmen und auf sein Bauchgefühl hören. Tipps, Anregungen und Ratschläge sind durchaus hilfreich. Man sollte sie nicht komplett verweigern, seine Sorgen und Gedanken mit anderen Müttern oder der Familie teilen und sich auch gerne informieren, sich davon aber nicht verrückt machen lassen. Denn jede Mama, jedes Kind und jede Geburt ist individuell und anders. Es gibt keine Checkliste, die man nach und nach abhaken kann, bis man eine perfekte Mama oder Schwangere ist. Die gebotenen Informationen sollten für sich gefiltert und als Hintergrundwissen genutzt werden. Denn am Ende ist vieles anders, als man es sich vorgestellt hat.

Soweit es keine gravierenden Probleme gibt, die wirklich die Gesundheit des Kindes und der Mutter gefährden, sollte man sich als Schwangere etwas zurücklehnen und das Schwangersein genießen.