Was ich noch sagen wollte.

Jetzt wird es mal Zeit für den ersten Artikel im Jahr 2012.

Zuallererst: Auch ich habe in einem Artikel auf diesem Blog „nur“ angedeutet, dass etwas sehr trauriges passiert ist und nicht davon geschrieben, um wen es geht. Weil ich warten wollte, ob und wie die Familie dieser lieben Bloggerin selbst etwas öffentlich macht, was sie nun getan hat. Das war und ist meine persönliche Sicht der Dinge und das nicht nur aus dem Grund, dass ich leider sehr gut weiß, wie es den Angehörigen von Frau DüneSieben gerade geht.

Ich sende der Familie und den Menschen, die ihr nahe standen, unendlich viel Kraft und tröstende Gedanken.

Und im Zusammenhang mit der traurigen Nachricht und im Zusammenhang mit einem, vergleichsweise gesehen, banalen Blogbeitrag einer anderen Bloggerin zu einem völlig normalen Thema, möchte ich noch etwas anderes mal los werden.

Nur, weil man einen Blog liest, schon lange oder erst seit kurzem, erwirbt man nicht automatisch auch Persönlichkeitsrechte am jeweiligen Blogger. Das Recht auf Information aus dem privaten Umfeld geht genau so weit, wie der Blogger dies gewährt.

Kritik ist immer in Ordnung, solange sie sachlich bleibt und solange man vor allem bereit ist, andere Meinungen zu respektieren und zu akzeptieren. Dann kann es auch durchaus Spaß machen, ein Thema zu diskutieren. Wegen Diskussionen die sich im Kreis drehen oder falsch verstandenen „Ansprüchen“ gegenüber einem Blogger sind schon einige gute Blogs von der Bildfläche verschwunden.

Ist das denn SO schwer?

Das ist nicht neu, aber war mir ein Bedürfnis, das mal wieder so in Worte zu fassen.

Ich bin platt.

Dieser Geburtstag gestern hat mich schlicht überwältigt. Es fing ruhig an mit einem Shoppingbummel mit meinen beiden ♥-Männern, bei dem mir der Gatte DAS Geschenk für mich verriet. Die ganze Familie (inklusive Supernanny ;)) fährt nächstes Jahr nach Mannheim, trifft liebe Menschen, lauscht guter Live-Musik und macht sich ein tolles Wochenende. Nee, wat freu ich mich!!!

Dann ging es weiter mit dem nächsten Highlight: Bruno Mars live in Hamburg. Wow. WAS für ein genialer Abend. Schon die Vorband, die Sängerin Skylar Grey, war absolut mein Ding. Und dann der Herr Mars mit seinen Hooligans (Ja, die heißen so, ist aber nicht falsch zu verstehen!). Hörnse mal, ging DAS ab! Ich hatte da in etwa das gleiche Erlebnis, wie „damals“ als ich Laith Al-Deen das erste Mal live sah. Im Radio und auf CD immer ganz nette Musik, aber live haut´s einen um. Die meisten Songs in ganz neuem „Gewand“, eine geniale Stimmung auf der Bühne, es war einfach unbeschreiblich. ➡

Und last but not least, bekam ich den ganzen Tag über mein Handy mitgeteilt, wie viele Glückwünsche mich auf allen Wegen erreichten. Und gleich noch mal :arrow:! Auf diesem Weg von Herzen ein riesengroßes DANKESCHÖN an Euch alle! Ihr seid der Hammer!

Herzmoment.

Eine halbe Stunde lang saßen wir auf der Wiese und schauten dem kleinen Gesellen zu, wie er durch das Gras und über unsere Hände krabbelte. Und immer wieder ging die kleine Hand hin. Mit dem Zeigefinger voraus, ganz langsam, ohne den Käfer zu berühren, mit einem geflüsterten „Oh!“. ♥

2010. Rückblick.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Eine 9,5 würd ich sagen. Den halben Punkt Abzug gibt’s, weil ich gern kürzer im Krankenhaus gewesen wäre.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Bis August 17 kg zugenommen, dann 33 kg wieder abgenommen. (Ich kann’s selbst kaum glauben…)

3. Haare länger oder kürzer?
Jetzt grad ein bisschen länger, kommen aber am Montag wieder ab.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger. Nach der Stillzeit ist ne neue Brille fällig.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Hat sich zum Glück nicht wirklich verändert.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Besser. 🙂

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Ganz klar mehr.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Viele Erkenntnisse.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Eine heftige Grippe und eine doofe Geschichte nach der Geburt.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die doofe Geschichte.

12. Der hirnrissigste Plan?
Gab eigentlich keinen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Gab es zum Glück auch nicht wirklich.

14. Die teuerste Anschaffung?
Neue Waschmaschine und Trockner.

15. Das leckerste Essen?
Das erste „richtige“ nach über einer Woche Flüssignahrung.

16. Das beeindruckendste Buch?
Da war in diesem Jahr nicht so wirklich was dabei.

17. Der ergreifendste Film?
Ergreifend ist was anderes, aber hochschwanger 6 Stunden hintereinander die ersten drei Vampirfilmchen im Kino zu gucken, war schon ziemlich *hach*.

18. Die beste CD?
Creed – „Full Circle“

19. Das schönste Konzert?
Da gab es dieses Jahr leider keins.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Dem kleinen Doozer.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie.

22. Zum ersten Mal getan?
Ein Kind zur Welt gebracht. ♥

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Einen Weihnachtsbaum aufgestellt.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die doofe Geschichte.
Die Bronchitis vom Doozer.
Mein Papa im Krankenhaus.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Brauchte ich gar nicht.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Unser Sohn, sagt der Mann.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Unser Sohn, sag ich zum Mann.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Alles dran und alles gesund.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich würde sagen, wir können los fahren.“

30. Dein Wort des Jahres?
Sohn. (Unser Sohn, mein Sohn,… ♥ )

31. Dein Unwort des Jahres?
Inhalt der doofen Geschichte.

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Da gibt es kein bestimmtes, die Blogs in meiner Blogroll sind alle toll, aber bei der Stadtmöwe war und bin ich in diesem Jahr gern, weil unsere Zwerge fast zeitgleich zur Welt gekommen sind.

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
Da hab ich das Stöckchen nicht gemacht.

Allen, die hier vorbei schauen, wünsche ich

einen guten Rutsch in ein wunderbares Jahr 2011!

4 Wochen.

Vier ganze Wochen ist unser kleiner Räuber (eine meiner Lieblings-Bezeichnungen für ihn, passt sie doch bestens, weil er uns zwar den Schlaf rauben kann, aber auch der größte Herzensräuber ist 😉 ) nun schon alt.

Vier Wochen, die wir uns an manchen Tagen sicherlich anders für uns drei gewünscht hätten, aber auch vier Wochen, in denen wir als kleine Familie unglaublich schnell zueinander gefunden haben und zusammen gewachsen sind.

In der vergangenen Woche haben wir vieles nachgeholt, wir sind endlich so richtig zu Hause angekommen. Der kleine Räuber ist unglaublich neugierig, er hebt ständig sein kleines Köpfchen und dreht es in alle Richtungen, wenn wir mit ihm durchs Haus gehen. Die doofen Blähungen, die ihn u. a. auch plagten, weil wir zwei Mal wegen Antibiotikum für mich auf das Fläschchen umsteigen mussten, werden langsam weniger und mittlerweile sind wir beim Stillen in einem guten 3,5- bis 4-Stunden-Rhythmus. Nachts wird es auch ab und an sogar schon mal eine 5. Stunde. 😀 Seit ein paar Tagen hat er seine Hände entdeckt, womit er nun laut schmatzend kundtun kann, wenn das Hungerzähnchen juckt. Wobei ich sagen muss, dass mir das leichte Quengeln mit lautem Geschmatze wesentlich besser gefällt als lautstarkes Hungergebrüll. 😉 Fortbewegung auf Rädern ist prima, wenn das Auto zu lange an einer roten Ampel warten muss, wird das gerne auch schon mal mit ein bisschen Geknötter kommentiert und der Kinderwagen ist sowieso toll.

Es ist unglaublich schön und spannend diesem kleinen Kerl zuzuschauen, wie er die Welt entdeckt und wir geniessen jeden Moment, denn schon jetzt merken wir, dass die Zeit doch viel zu schnell vergeht.

Wieder zu Hause.

Ihr Lieben da draußen. Vielen, vielen Dank für all die lieben Glückwünsche, die uns auf allen möglichen Wegen erreicht haben, Ihr seid unglaublich. ❓ ➡
(Falls jemand seinen Gruß hier vermisste, ich hab jetzt auch alle freigeschaltet.)

Wir sind seit gestern zu Hause und es geht uns sehr gut. 😀 Wir gewöhnen uns aneinander und geniessen einfach die wunderbare Zeit. (Dieser Moment, wenn Du wach wirst und im Bettchen neben Dir einen tiefen Baby-Schlaf-Seufzer hörst… ♥ )

Eine ganz feste Umarmung noch für Shreki, Du bist die Beste, Liebes. ❗

Bald dann sicherlich mehr von uns an dieser Stelle. 😉

Es ist soweit – Er ist da :-)

Hallo Ihr alle, hier schreibt Shreki. Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, Euch zu berichten, dass

heute um 15.21 Uhr der kleine Jonas das Licht der Welt erblickt hat.

Mutter und Kind sind wohl auf. Als der gewordene Vater mich eben anrief, ruhte der Lütte bei Mama auf der Brust und war ganz still.

Die Daten: 3820 Gramm verteilt auf 57 cm.

Ich freu mich so, dass alles gut gegangen ist und ich denke, ich spreche in unser aller Namen:

Liebe kleine Neufamilie, wir gratulieren Euch ganz herzlich zu Eurem Nachwuchs und lieber kleiner Jonas, herzlich willkommen in dieser Welt und wir wünschen Dir ein schönes, gesundes und zufriedenes Leben. Du hast Dir tolle Eltern ausgesucht. Ich drück Euch drei mal ganz lieb und wünsche Euch alles Liebe für die Zukunft. Hach ich bin ganz gerührt. Alles Weitere wird dann denke ich die Neu-Mutti in der kommenden Zeit hier wieder kund tun.

Ihr seid unglaublich.

Als ich den gestrigen Beitrag online stellte, dachte ich mir, dass es in Bloggerhausen ein paar Menschen gibt, die sich mit uns freuen. Aber das?

Wir haben uns sehr, sehr, sehr gefreut, DANKE!!!