Blickwinkel 12.

Viel los hier bei uns gerade.

Den ersten Infekt mit so-richtig-flach-liegen in diesem Jahr haben wir letzte Woche abgehakt. Heute sind wir dann wieder alle wieder ganz fit in Kindergarten und Büro gegangen, bei dem netten Wetter da draußen fiel das dann auch gleich viel leichter.

Am Donnerstag hab ich mir die Herren von Sunrise Avenue mal „in echt“ angeschaut und das war wirklich klasse. Ich mag es immer sehr, wenn sich Künstler live noch besser anhören, als auf CD und das kann leider wirklich nicht jeder Musikschaffende von sich behaupten. (Da durfte ich auch leider schon die eine oder andere im wahrsten Sinne ohrenbetäubende Erfahrung machen.) Umso mehr freuten wir uns über eine tolle Show mit zwei guten Vorbands und einen angenehm entspannten Abend. (Gut, das hannoveraner Publikum glänzte nicht gerade durch ekstatischen Enthusiasmus, aber das ist eben so, da in Niedersachsen. Den Musikern hat es trotzdem gefallen, hab ich gehört.)

Der Doozer macht schon seit ein paar Wochen einen Wassergewöhnungskurs und wir sind alle begeistert, wie viel Spaß er daran hat, da werden wir auf jeden Fall am Ball bzw. im Wasser bleiben und weitere Kurse folgen lassen. Eine kurze Zeit haben die Kinder während der Stunde dann auch Schwimmflügel und „Pinguinfüße“ an und wenn das der Fall ist, dürfen Mama oder Papa nicht mal ansatzweise helfen, da faucht uns die kleine Wasserratte gleich von der Seite an. 😆

Vorletzte Woche gab es dann von den umliegenden Grundschulen eine Einladung für eine erste Informationsveranstaltung für die Schulanfänger 2016. Ich bin gespannt. (Wenn ich nicht gerade ➡ )

Wenn alles klappt, schauen wir uns diese Woche nach einem neuen Auto für den Gatten um, unser guter, treuer VW Bora darf mit knapp 260.000 km auf dem Tacho so langsam in Rente gehen. Meinem Auto gönne ich demnächst einen schicken neuen Lenkrad-Bezug beim Sattler. Ist ja auch was.

Wir freuen uns auf diverse schöne Treffen mit Freunden in diesem Jahr, einige davon haben wir schon viel zu lange nicht gesehen. Ganz viel zu lange.

Hier so.

Den von Frau Brüllen ins Leben gerufene WMDEDGT-Tagebuch-5. hab ich jetzt im November mal ausgelassen. Naja, ich hatte zwar morgens um 6.21 Uhr geschrieben, dass ich gerade aufgestanden bin und in der Nacht ziemlich viel wirres Zeug geträumt hatte, aber das war es dann auch schon. Tagsüber hatte ich irgendwie keine Zeit, weiter zu schreiben, abends keine Lust, mich ans Laptop zu setzen und den Tag noch mal Revue passieren zu lassen und dann war schon der 6. und dann der 7., nun ja. Im Dezember dann wieder.

In der letzten Zeit hatte ich so oft das eine oder andere Thema im Kopf, über das ich hier schreiben wollte und dann kam doch wieder was dazwischen. Und müde, ja müde bin ich auch. Letzte Woche war ich mit meinem Schwesterherz beim Konzert von Bruno Mars in Hamburg und in der Nacht danach habe ich nur 2,5 Stunden geschlafen, auch dank einer Vollsperrung auf der Autobahn. In weiser Voraussicht hatte ich mir zwar für den kommenden Tag Urlaub genommen, aber früh aufstehen, um den Doozer zum Kindergarten zu bringen, musste ich ja trotzdem. Und wie das dann so ist, kommt man dann doch nicht wirklich dazu, sich noch mal ein bisschen schlafen zu legen. Und irgendwie steckt mir das immer noch in den Knochen. (Gäääähn.)

Am vergangenen Freitag wachte der Doozer nach dem Mittagsschlaf im Kindergarten mit Fieber und Halsweh auf und ein Besuch beim Arzt ergab dann eine Mandelentzündung. Fieber-Wochenende also bisher. Hoffentlich geht es ihm bald wieder besser. Aber ich will mich nicht beschweren, bis auf einen Miniinfekt sind wir in diesem zweiten Kindergartenherbst bisher echt fit, darauf hab ich auch wirklich gehofft, im ersten Kindergartenjahr haben wir auch wirklich genug „mitgenommen“.

Und sonst so? Die Steuererklärung wartet auf Erledigung *ähem*, den Adventskalender muss ich noch befüllen und, ach, hier im Haus muss im November auch noch einiges erledigt werden. Ich möchte nämlich die Vorweihnachtszeit in diesem Jahr noch ein bisschen mehr als in den vergangenen Jahren zur Entschleunigung nutzen.
Also dann.

Auf ein neues.

Acht Tage lang immer wieder hohes Fieber beim Doozer, Nächte mit wenig Schlaf und Sorgen-Magenschmerzen bei mir – den Jahreswechsel und -beginn hätt ich mir schöner gewünscht.

Aber nun ist alles wieder gut, heute und morgen noch Erholungspause für den kleinen Mann und dann starten wir durch in ein tolles neues Jahr.

In diesem Sinne: Habt ein schönes 2013, Ihr Lieben!

Höhen und Tiefen.

Ja, der gestrige Feierabend war wirklich geprägt von Höhen und Tiefen. Aber von vorn.

Um 17.15 Uhr hatte ich den Termin für die Feindiagnostik. Da saßen (ich lag natürlich) wir nun, der Gatte und ich, im abgedunkelten Raum vor dem riesigen Flachbildschirm an der Wand und bewunderten dieses kleine Wunder – unser Kind. Wir sahen und hörten das Herz schlagen, alles, was da sein muss, ist da und es war einfach nur schön, vom Arzt die Worte „ich hab da keinen Grund zur Klage“ zu hören. Der Arzt war sowieso klasse. Hier zwei Kostproben seiner Kommentare: „Das Kleinhirn ist gut ausgebildet, Klavier spielen kann es also, ich kann nur noch nicht sagen, wie gut.“ oder „Zwei Ohren hat es auch, somit fällt DIE Ausrede schon mal weg, wenn es mal nicht hören will.“ Wirklich sehr sympathisch, war eine tolle Atmosphäre. Am Schluß bekamen wir ein schönes „Passbild“ im Profil (nicht in 3 D, aber nicht weniger schön 🙂 ) und fuhren glücklich wieder nach Hause.

Der Gatte freute sich, dass es nicht so spät geworden war und er somit noch zu seiner wöchentlichen Fußball-Runde fahren konnte. Ich rief ihm noch das obligatorische „sei vorsichtig“ hinterher und nachdem ich noch ein bisschen mit Shreki telefoniert hatte, machte ich mir was zum Abendessen.

Ich hatte gerade angefangen, zu essen, als das Telefon klingelte mit einer mir unbekannten Nummer, die sehr nach Callcenter aussah. Zum Glück bin ich trotzdem ran gegangen, am anderen Ende war der Gatte mit den Worten „Hol mich mal bitte ab, ich hab den Ball auf´s Auge bekommen, ich seh nichts mehr.“ Na danke, das ist genau das, was man nicht hören will. Ich also los und ihn abgeholt und direkt ins Klinikum gefahren.

Jahaaa, das schöne neue Klinikum, mit allen Fachabteilungen unter einem Dach, da wird einem geholfen. Sollte man meinen. Den ironischen Unterton darf man sich hier gern dazu denken. Aber weiter im Text.

Wir gehen also zur Info, an der man uns in die Notaufnahme schickt, nachdem der Gatte erklärt hat, was passiert ist. Dort werden wir nach Vortragen unseres Anliegens entgeistert angeguckt, nach dem Motto „Und was wollen Sie dann HIER?“ und bekommen eine 0180er Telefonnummer vom augenärztlichen Notdienst (die man uns übrigens an der Info schon hätte geben sollen…). Gibt ja keine Augenklinik innerhalb des Klinikums, neeeeein. Da kommt man wohl nur hin, wenn man das Auge schon in der Hand hat. (Sorry, aber da kriegt man echt zu viel…) Als wir wieder rausgehen, sag ich noch im Spaß „Pass auf und der erzählt uns gleich, dass wir irgendwo in die Pampa fahren müssen.“ Hätt ich man den Mund gehalten. Der nette Mensch erzählte uns dann nämlich, dass wir nach Herford fahren müssten. Das ist zwar nicht Pampa, aber von uns aus mal eben geschmeidige 30 km über die – ja immer so schön wenig befahrene – A2. Wir waren beide geladen. Aber was nutzt es, wir wollten ja schnelle Hilfe und hatten keine Lust auf langwierige Diskussionen im Klinikum, also ab auf die Autobahn. Die halbstündige Fahrt hatte zumindest den Vorteil, dass der Gatte immer besser sehen konnte. Zum Glück.

Der sehr nette Augenarzt stellte dann eine Augapfelprellung fest und konnte sonst keine weiteren Verletzungen entdecken. Das muss er nun mit Tropfen behandeln und nächsten Montag dann noch mal hier zum Augenarzt.

Im Nachhinein sind wir natürlich froh, dass alles so gut ausgegangen ist, aber der, der sich diese bescheuerte Notdienstregelung ausgedacht hat, kann echt nicht ganz dicht sein. Wir wohnen in einer – gemeinhin als „Mittelstadt“ bezeichneten – Stadt mit 83.000 Einwohnern mit 6 Augenarzt-Praxen und einer Augenklinik. Und werden dann in eine 30 km entfernte Stadt geschickt, die noch dazu zu einem ganz anderen Kreisgebiet gehört. Als wir die Schwiegereltern anriefen, um Entwarnung zu geben, dachten die, wir wollten sie veräppeln, als wir sagten, wo wir sind. Das ist echt unglaublich. Armes Deutschland.

Blickwinkel.

  • Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber der neue Schnee nervt mich. Hätt ich frei und könnte ihn geniessen bei einem schönen Spaziergang, wäre das alles kein Ding. Aber auf überängstliche oder übermütige Autofahrer und Schimmel unter meiner Fußmatte, weil der Wagen auf dem Arbeitsweg nicht mehr warm genug wird, dass das trocknen kann, hab ich einfach grad keinen Bock mehr. Naja, wenigstens sieht die Landschaft um mich herum schön aus.
  • Ein kleines, ein paar Millimeter großes, pochendes Herzchen und alles ist grad mal sowas von egal.
  • Ich freu mich auf die neue Waschmaschine und den neuen Trockner, die morgen kommen. (Auch hier hätte ich nie gedacht, dass ich das mal sage…)
  • Meine Krankenkasse ist toll. Sehr nette und kompetente Beratung vor Ort (gerade heute wieder festgestellt) und toll find ich noch dazu, dass sie zu denen gehören, die 2010 noch keinen Zusatzbeitrag haben wollen.
  • Falls einen in der Schwangerschaft tatsächlich ein Handarbeits-Talent überkommt, das bisher durch vollständige Abwesenheit glänzte, könnte mich da mal einer vorwarnen, wann das ungefähr erscheint, damit ich dann vorbereitet bin? 😆 (Ich und nähen. Oder stricken. Ha. Brüller. Die, die mich kennen, liegen jetzt wahrscheinlich schon bei der Vorstellung einer strickenden souli unterm Tisch vor Lachen.)

Der Reha-Gedanke.

Ich habe von meinem Arzt Rehabilitations-Sport verordnet bekommen. Stärkung der Rückenmuskulatur und dabei auch gleich ein paar Kilos loswerden. Ich freu mich drauf, das wird sicherlich meinem Rücken gut tun. 🙂

So weit, so gut. Ich bin zur Krankenkasse, habe sofort die Genehmigung bekommen und eine Liste mit den ortsansässigen Einrichtungen, die Reha-Sport anbieten. Mir wurde schon gesagt, dass der Eine oder Andere eventuell einen extra Beitrag für die Zeit der Anwendungen nimmt.

Jau.

Dass ich aber bei 4 verschiedenen Einrichtungen (2 „normale“ große Fitness-Center, 1 Frauen-Fitness-Center und ein reines Reha-Zentrum) komplett verschiedene Auskünfte bekomme, hat mich grad schon sehr verwundert.

1. Anfrage: Entweder 50 € Bearbeitungsgebühr (weil die ja mit der Krankenkasse abrechnen müssen und ich mich nicht darum kümmern müsste) oder 10 €/Monat, dann dürfte ich aber auch das komplette Studio mit nutzen. Kurse beinhalten sowohl Boden- als auch Geräte-Übungen.

2. Anfrage: Keine weiteren Kosten. Kurse werden auch flexibel und nach Indikation gestaltet.

3. Anfrage: Entweder man macht Gymnastik-Kurse, dann kostets 90 € für die ganze Zeit oder man macht Geräte-Stunden, dann kostets 180 €. Beides ginge nicht.

4. Anfrage: 10 € im Monat, dafür dürfte man auch die Sauna mitbenutzen und man wäre auch versichert. (Äh… ja.)

Kurzum, es dürfte klar sein, welche Einrichtung ich mir die nächsten Tage mal genauer anschauen werde. Das einzige was außer der noch interessant wäre, ist das erste, weil man dann für die 10 € extra wenigstens alles nutzen darf. Nun gut. Ich werde berichten, was es dann geworden ist. 🙂