Erkenntnisse eines Wochenendes.

Lange Autobahnfahrten gehen auch ohne Stau, ohne Baustellen, ohne doofes Wetter und schneller als gedacht.

Man muss nur in die richtige Richtung fahren, damit das Wetter besser wird.

Es gibt noch Hotels in Deutschland, die noch nicht von Frau Heinemann besucht worden sind. Schade eigentlich. (Aber wie sagte mein Papa so schön, als ich ihm davon erzählte: „Besser als zelten bei dem Wetter.“)

Snoopy ist ein beliebtes Motiv für Nachtwäsche.

Einer der Gründe, Mannheim zu besuchen, ist auf jeden Fall das Rahmschnitzel im Rampenlicht.

400 km vom Wohnort entfernt kann man sich in einem Konzertsaal fühlen, als sei man soeben nach Hause gekommen.

Dahääm isch dahääm.

Sandwiches sind die neue Wassermelone.

Immer, wenn wir in Mannheim sind, ist der Jägermeister fast alle. (Immerhin haben wir den letzten Rest dieses Mal den Musikern weggetrunken und nicht umgekehrt.)

Es gibt auch Frauenfreundschaften, bei denen beide hübsch sind. Oder eben auch nicht.

Ich bin nicht massenkompatibel mit der wirklichen Welt. (Und das ist auch gut so.)

Ich habe die beste Familie der Welt und mein Sohn ist sowieso der Größte.

Ich habe die besten Freunde der Welt.

So ist das wohl.

Wenn man Mitglied im Fanclub eines Musikers ist, wird man meistens erstmal ein wenig belächelt. „Du? In deinem Alter?“ (Na, danke auch…) Weil eben die meisten denken, dass Fanclubmitglied zu sein gleichbedeutend ist mit Groupieambitionen, Camping vor Konzerthallen und Hotels und heulendes Anschmachten bei Konzerten und Treffen. Nun ja. Sollen sie denken.

Ich hatte jedenfalls ein schweinegeiles Wochenende mit wunderbaren Freunden, guter Musik und ner Menge Spaß. Und das hab ich ganz fest in meinem Herz eingeschlossen, damit ich noch lange davon zehren kann. (Mindestens bis zum übernächsten Wochenende. 😉 )

Danke, Ihr Herzensmenschen!

Ich bin platt.

Dieser Geburtstag gestern hat mich schlicht überwältigt. Es fing ruhig an mit einem Shoppingbummel mit meinen beiden ♥-Männern, bei dem mir der Gatte DAS Geschenk für mich verriet. Die ganze Familie (inklusive Supernanny ;)) fährt nächstes Jahr nach Mannheim, trifft liebe Menschen, lauscht guter Live-Musik und macht sich ein tolles Wochenende. Nee, wat freu ich mich!!!

Dann ging es weiter mit dem nächsten Highlight: Bruno Mars live in Hamburg. Wow. WAS für ein genialer Abend. Schon die Vorband, die Sängerin Skylar Grey, war absolut mein Ding. Und dann der Herr Mars mit seinen Hooligans (Ja, die heißen so, ist aber nicht falsch zu verstehen!). Hörnse mal, ging DAS ab! Ich hatte da in etwa das gleiche Erlebnis, wie „damals“ als ich Laith Al-Deen das erste Mal live sah. Im Radio und auf CD immer ganz nette Musik, aber live haut´s einen um. Die meisten Songs in ganz neuem „Gewand“, eine geniale Stimmung auf der Bühne, es war einfach unbeschreiblich. ➡

Und last but not least, bekam ich den ganzen Tag über mein Handy mitgeteilt, wie viele Glückwünsche mich auf allen Wegen erreichten. Und gleich noch mal :arrow:! Auf diesem Weg von Herzen ein riesengroßes DANKESCHÖN an Euch alle! Ihr seid der Hammer!

Unterwegs gewesen.

Die ersten drei Tage dieser Woche habe ich in Saarbrücken und in Mannheim verbracht. Neben einer wunderbaren „mal wieder nur wir Zwei“ – Zeit mit der ♥ – Freundin in der Ferne, war das Highlight am Dienstagabend das Konzert des Herrn Al-Deen im Capitol in Mannheim. Grandios. Die wichtigsten Fakten (zugegebenermaßen sehr insiderlastig, aber muss auch mal sein 😉 ) haben Bigi und Frau Wortteufel schon zusammengefasst, dem hab ich nichts hinzuzufügen.

Doch.

Heute hab ich dieses wunderbare Video von Kathi entdeckt, das zeigt ein kleines Stück davon, wie fein dieser Abend war!

Und noch was.

Es war sehr schön mit Euch, das machen wir mal wieder! 😀

Berichterstattung.

Was war das für ein geniales Wochenende! 😀

Aber von vorn. Nachdem wir den Schreck von Frau Bollenhuts Unfall wieder einigermaßen verdaut hatten, sind wir dann am Samstag erstmal zur Clubshow aufgebrochen. Wie immer war es sehr interessant und lustig. Die zwei Stunden, die wir dort bleiben konnten, gingen viel zu schnell vorbei.

Um kurz nach 13 Uhr haben wir uns dann auf den Weg in die Kleinstadt vor den Toren des Dorfes der Frau Landgeflüster gemacht. Wir kamen gut voran, bis… ja, bis wir dann, so glaube ich, in eine Art Raum-Zeit-Kontinuum gelangten. Alles fing damit an, dass wir artig auf einer Bundesstraße fuhren und plötzlich unsere Navigationsdame „Liesbeth“ mit den Worten „Neuberechnung in Gang“ unsere Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Laut Bildschirm fuhren wir gerade mitten durch die Wildnis ohne Straßen, Wege oder ähnliche Anzeichen der mobilen Zivilisation. Nun gut, auf einer Bundesstraße, an der wir Schilder gesehen hatten, die zeigten, dass wir auf dem richtigen Weg sind, konnten wir ja nicht viel falsch machen und fuhren weiter. Liesbeth allerdings wurde immer verzweifelter und zeigte zwischenzeitlich die einfache Meldung „Geradeaus auf Straße“ an, um uns klar zu machen, dass wir wenigstens mal wieder befestigten Boden unter die Räder bekommen sollten. Irgendwann fand sie dann allerdings auch die gesuchte Bundesstraße wieder und war wieder ruhig. Sehr schön war das Bild des kleinen Autos inmitten sandfarbener Leere auf dem Bildschirm.  Spooky. Dass wir uns auf einer neu gebauten Strecke der Bundesstraße befanden und ein Kartenupdate langsam mal angebracht ist, haben wir natürlich gleich gemerkt. Wäre aber nicht so lustig zu erzählen gewesen.

Es ging aber noch viel gruseliger weiter. In der nächsten Stadt angekommen, entdeckten wir ein Schild: „Kleinstadt (s.o.) 52 km“. Wir folgten dem Schild und das nächste lautete „Kleinstadt 53 km“. Hä? Nun ja, kann passieren, man kann sich ja mal verrechnen. Wir folgten auch diesem Schild und an der nächsten Kreuzung (nach weiteren 3 km Wegstrecke) stand dann wieder ein Schild „Kleinstadt 53 km“. Äääääh, ja. Tollkühn folgten wir auch diesem Schild und sicherheitshalber schaute ich mal auf den Tageskilometerzähler des Autos. Und dann kam es. Auf dem nächsten Schild stand dann „Kleinstadt 32 km“. Das würde logischerweise bedeuten, wir wären 21 km gefahren. Sind wir aber nicht. Es waren nur 14 km…  Liebe Autofahrer, die Ihr gestern in der Lüneburger Heide zwei Mädels in einem blauen Kombi gesehen habt, die hektisch suchend durch die Gegend blickten, keine Sorge! Das waren wir, auf der Suche nach schwarzen Löchen in denen Straßen verschwinden und Wegstrecken einfach verschluckt werden. Wir sind aber mittlerweile wieder heile da, wo wir hin wollten.

Irgendwann dann in der Kleinstadt gelandet, haben wir erstmal Tinschn am Bahnhof eingesammelt und sind dann zur Frau Landgeflüster gefahren. Und das war für mich, als würde ich an einen Ort fahren, den ich schon viele Male besucht habe. Man kennt das wunderschöne Heim der Frau Landgeflüster und ihrem Michelmann von Bildern und den Geschichten aus dem Leben in diesem Haus und man ist neugierig, ob alles auch wirklich so gemütlich und anheimelnd ist, wie man es sich vorstellt. Da ist das Kaminzimmer und die Leseecke, das Stallgebäude und der Garten und ja, es ist genau so, wie man es sich vorstellt. Nee. Schöner.

Nach einem Begrüßungs- und Beruhigungssekt bekamen wir eine kleine Führung durch das Haus und haben dann noch ein bisschen zusammen gesessen und gequatscht als gäb´s kein Morgen mehr.

Nach kurzer Restauration sind wir dann in die Kleinstadt gefahren, haben dort sehr lecker gegessen und sind dann weiter zu einer alten Fabrikhalle gefahren, in der wir die nächsten Stunden verbringen wollten.

Was dann folgte, war so grandios, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Laith und seine Band incl. zwei Gastmusikern haben ein fantastisches, feines Konzert hingelegt, welches für mich persönlich ganz oben steht bei meinen bisherigen Konzerterlebnissen mit dem Herrn Al-Deen und seinen Mannen. Die ganze Truppe hatte Spaß zusammen, alle waren gut drauf und dieser Funke sprang schnell auf das Publikum über. Das passte einfach. (Auch mit Sitzplatz. Wir haben das genossen. Man wird ja nich jünger.) Nach dem Konzert haben wir noch ein bisschen gelästert was getrunken und nachdem ich mir die tiefere Bedeutung eines Bartkonzeptes (bis gestern wusste ich nicht mal, das es sowas gibt) vom Erfinder des selbigen habe erläutern lassen, sind wir dann wieder ins Landgeflüstersche Heim gefahren, wo wir schon vom Michelmann erwartet wurden, und haben den Abend gemütlich bis in den Morgen ausklingen lassen.

Heute gab es dann ein leckeres, großes Frühstück  und danach machten wir uns wieder auf den Weg durch schwarze Löcher nach Hause.

Liebe Frau Bollenhut, es war mir wie immer ein Fest, mit Dir unterwegs zu sein. Und danke für den Lachanfall zum Abschluss, lange habe ich nicht mehr solche Tränen gelacht. 😆 ♥

Liebes Tinschn, wieder stelle ich fest, dass wir uns viel zu selten sehen, das sollten wir wirklich ändern! So wunderbare Gespräche… War sehr fein mit Dir! ♥

Liebe Frau Landgeflüster (und lieber Michelmann), wenn man im Internet liest, was jemand über sein Leben schreibt, dann bekommt man ein Bild von diesem Menschen. Wenn dieses Bild bei einem persönlichen Treffen bestätigt wird, ist das schön. Wenn es übertroffen wird, ist das wunderbar. Danke für Eure Gastfreundschaft und die schöne Zeit bei und mit Euch! ♥

Herbstgedanken.

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich, wenn man die ersten Anzeichen des Herbstes bemerkt. (Die mitgebrachte Erkältung hätte er dieses Jahr allerdings zu Hause lassen können.) Ich geniesse den Geruch von nassen Blättern, die klare Luft… ach, ich wiederhole mich gerade, glaube ich. Also verlinke ich jetzt einfach mal auf meinen Beitrag Liebeserklärung vom letzten Jahr.

Was ich ehrlich gesagt, nicht verstehe, ist, dass ich aus allen Richtungen zur Zeit höre, dass der Sommer ja so schlecht war. In den 8 Wochen von Anfang Juli bis Ende August gab es zusammengerechnet vielleicht 2 Wochen wirklich blöde Tage mit Regenwetter. Bleiben immer noch 6 Wochen, von denen sehr viele Tage über 26°C lagen. Was ist an so einem Sommer schlecht? Klar, nicht immer war in allen Regionen das gleiche Wetter, aber es war immer ausgeglichen. Wenn man dann noch die warmen Tage vor dem Juli dazu rechnet, können sich doch auch die „Sommerkinder“ in diesem Jahr wahrlich nicht beschweren.

Ich werde mich jetzt mit Freude in die kommende Jahreszeit stürzen, weil sie neben meinem Lieblingswetter (da schliesse ich sogar Wind und Nieselregen mit ein) in diesem Jahr auch ganz viele Stunden mit wunderbaren, lieben HerzensMenschen, gute Livekonzerte (mit noch mehr lieben Menschen) und ein heißersehntes Album für mich bereit hält.

Der Herbst kann kommen. Und bleiben.

(Urlaubs-) Schnipsel.

  • Wir können irgendwie nicht mehr ausschlafen. Wir werden alt. (Ich schieb es aber lieber mal auf die Sonne, die morgens schon volles Programm auf das Dachfenster brutzelt.)
  • Sonst hab ich mich immer über Ostsee-Fleece-Pullover-Schnäppchen gefreut, in diesem Jahr ist es das Rechteckpflaster-in-rotbraun-Schnäppchen. Auch schön. (Nächstes Mal aber wieder Fleece.)
  • Eine halbe Urlaubswoche ist rum und sie verging richtig schön langsam. Kann so bleiben.
  • Endlich kann man sich die neue Single von Creed anhören. Macht Lust auf mehr.
  • Morgen Weiberabend zu dritt (jaaaa, Popschdars geht wieder los…) und Samstag Weiberabend zu fünft. Das wird fein!
  • So, jetzt der ultimative Mittwochs-Serienabend. Als Abschluß die letzten beiden Folgen von ER. Hach.