
13. Juni
soulsilence
Nur noch zwei Wochen im Büro. Über neun Jahre sind dann vorerst Vergangenheit und es warten große, neue Aufgaben auf mich. Ich freu mich.
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Letzte Woche der erste Abend im Geburtsvorbereitungskurs. Eine tolle Hebamme, nette “Mitstreiter”, lockere Atmosphäre und auch der Angetraute war begeistert. Kann so weiter gehen. (6 Paare und alle bekommen einen Sohn. Hihi.)
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So langsam startet auch hier der Nestbautrieb. Wenn Schwiegereltern aus dem Urlaub zurück sind, wird das Kinderzimmer renoviert, dann werden Bettchen und Wickelkommode geholt und dann wird geshoppt. Den Kinderwagen werde ich wohl diese Woche online bestellen, nachdem in den diversen Läden für das, was wir gerne hätten, nur wenig Auswahl zu finden war. Kinderwagen mit drei Rädern oder Schwenkrädern mögen wendig und wohl gerade auch “in” sein. Deswegen muss man aber nicht 20 von denen und nur 2 mit vier “normalen” Rädern (wie wir ihn gerne hätten) in den Laden stellen, oder? Aber wir haben unser Wunschmodell gefunden, der Preis hat uns dann auch noch angenehm überrascht und wir hoffen nun, dass er hält, was er verspricht.
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Mich nervt das Brummen der Vuvuzelas auch. Aber beim dritten Spiel, das wir sahen, hatte ich mich daran gewöhnt, gehört die nächsten vier Wochen nun mal dazu. Daraus fast ne Staatsaffäre zu machen, find ich einfach nur albern. Ich freu mich einfach auf “unser” erstes Spiel heute Abend. Auch mit Brummen.
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Ach ja, für alle die, die in den letzten Tagen “endlich Sommer” gerufen haben und die sich jetzt über kühlere Luft und Regen aufregen: Wir haben noch FRÜHLING, jetzt noch ne ganze Woche lang. Und jetzt komm mir keiner mit dem meteorologischen Sommeranfang. Vor ein paar Jahren hat DAS auch keinen interessiert, aber wenn man ein bisschen jammern kann, rückt wohl auch der kalendarische Jahreszeitenwechsel gern in den Hintergrund. Klar, unsere Jahreszeiten halten oft nicht das, was sie versprechen, aber dass jetzt schon rumgeörgelt wird, wenn der Frühling Frühlingswetter hat (ich fand die Hitze der letzten Woche eher bejammernswert für Frühlingstage), find ich bescheuert.
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Eine schöne Woche wünsch ich.
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30. Mai
soulsilence
Längster Lachanfall: Mein Schwesterchen stellt pantomimisch das entsetzte und stumme, weil ja die Tür zu ist, Maunzgesicht des Katers dar, den sie versehentlich auf dem Balkon aussperrte.
(Muss man gesehen haben, echt.)
Ärgerlichster Moment: Der dunkelrote Nagellack fällt mir aus der Hand auf den Küchenboden. Natürlich geht die Flasche kaputt. Und wer hatte die schöne neue und selbstredend auch weiße Wellness-Bequem-Hose an? Riiischtiiiiisch. (Ich überlege noch zwischen Aceton oder schwarz einfärben. Tipps anyone?) (Danke Schwesterherz für die Putzaktion! Ich hab tatsächlich heute morgen noch OBEN an dem Eckschrank, in dem die Teller stehen, einen Fleck gefunden…)
Und natürlich überraschendster Moment: Der Sieg von Lena beim Eurovision Song Contest. Nee, wat uffreschend. Ich freu mich.
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18. Mai
soulsilence
Wie auch schon vor einem Jahr heute eine kleine Zwischenmeldung.
- Dem Sohn und mir geht´s gut, ich werde nur immer schwerfälliger. Mal eben in die Stadt und schnell hier und da noch mal gucken ist nicht mehr so wirklich schön.
- Sollte jemand am Freitag Langeweile haben, kann er gern vorbei kommen und dem Gatten behilflich sein. Das ist der, dessen Kopf ab und an zwischen den Grashalmen, Pusteblumen und riesigen Was-weiss-ich-denn-Pflanzen in unserem Garten hervorlugt. Sense darf gern mitgebracht werden.
- Ich glaub, ich werde mich dann am kommenden Wochenende auch mal hinsetzen und eine ToDo-Liste machen, was noch alles so erledigt werden sollte vor August.
- Ich hätte nicht geglaubt, dass ich mal das mal schreibe, aber ich werde mir tatsächlich am 10. Juli zusammen mit dem Schwesterherz alle drei Twilight-Filme nacheinander im Kino angucken.
- Das Gewese wegen Ballack nervt mich. An dem Zustand seines Beins ändert das auch nichts mehr. Und auf den Anblick dieser schrecklichen Zehen hätt ich heute morgen auch verzichten können.
- Noch 23 Arbeitstage und der Rest von heute.
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24. April
soulsilence
Ich bin grad ein bisschen genervt, weil ich gern mal das eine oder andere Shirt oder die eine oder andere Bluse für den Sommer hätte, in der ich nicht aussehe, wie reingeschossen. Himmelarschundzwirn, es gibt nun mal auch Schwangere, die nicht mit Größe 38 die Schwangerschaft beginnen und auch nicht rumlaufen möchten, wie ein Sack Sülze mit Speck-Nacken.
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Dem Nachwuchs geht es bestens, ähnlich wie Fräulein Pappnase kann ich hier auch eher die Momente zählen, in denen mal ein bisschen geruht wird im Bauch.
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Der Frühling ist erst an diesem Wochenende für uns komplett angekommen und vor allem auch zu geniessen. Der Löwenzahn hat die Wiese vorm Haus wieder in ein gelbes Blütenmeer verwandelt und heute Abend endlich erstes “richtiges” Grillen bei Freunden.
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Noch 38 Arbeitstage.
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Ich würd gern noch mehr schreiben, aber irgendwie hab ich grad zu viel im Kopf.
Also: Schönes Wochenende!
Frühling | Schwangerschaft

4. April
soulsilence
Wie schon im letzten Jahr hatten wir an Karfreitag und am Ostersamstag Besuch von lieben Freunden. Natürlich auch mit Abendessen beim Lieblingsitaliener. In diesem Jahr sind wir am Freitag gaaaanz viel spazieren gegangen, was bei herrlichem Sonnenschein einfach nur schön war von leicht angerösteten Nasen und rund gelaufenen Füßen mal abgesehen. Natürlich durfte auch die Wii-Session nicht fehlen (ich habe 26 Kilo abgenommen seit meinem letzen Anmelden, das Balanceboard sorgt sich um meine Gesundheit
) und die nächtlichen Lästereien Gespräche, wenn die Herren der Schöpfung längst schlafen, sind ebenso schon ein fester Bestandteil. Und weil das so schön ist, wird das nun eine jährliche Tradition.
Apropos Tradition. Auch in diesem Jahr waren wir auf keinem Osterfeuer, denn nachdem unser Besuch dann auf der Weiterreise war, haben wir bei meinen Schwiegereltern ihren 40. Hochzeitstag gefeiert. Musik, Emotionen, gute Laune und endlich die erste Bratwurst vom Grill in desem Jahr!
Aber in alter Ostertradition haben wir uns heute gaaaanz viel entspannt und werden das morgen sicherlich auch noch tun.
Allen, die hier vorbei schauen, wünsche ich noch einen schönen Ostersonntagabend und einen schönen Ostermontag !
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31. März
soulsilence
Gestern hab ich meinen Papa, der am Rande der Lüneburger Heide wohnt, besucht. Und auf dem Weg dahin bin ich “über Land” gefahren. War zwar zeitlich genauso lang, wie der Stau, der auf der Autobahn auf mich wartete, aber wesentlich schöner.
Und als ich da bei strahlendem Sonnenschein über die niedersächsischen Dörfer fuhr, wurde mir mal wieder sehr der Unterschied von Heimat und Zuhause bewusst. Ich wohne nur ein paar Kilometer von der Heimat entfernt, aber schon in Nordrhein-Westfalen und es erstaunt mich immer wieder, wie sehr ich das unterscheide.
Die typisch niedersächsischen Bauernhäuser, das immer platter werdende Land, die “Begrüßungen” am Ortseingang (Leeve Lüüd, föhrd langsam!) und riesige Windräder, all das hab ich auf der Fahrt in mich aufgesogen.
Dort, wo ich lebe, fühle ich mich wohl. Ich bin angekommen, im Dörfchen am Rande der westfälischen Stadt. Hier möchte ich alt werden und mit meiner kleinen Familie ein schönes Leben führen. Unser Haus steht hier genau richtig.
Aber meine Heimat wird immer Niedersachsen, vor allem das Schaumburger Land, sein.
So ist das eben mit Zuhause und Heimat.
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9. März
soulsilence

Frühling | Gefreut

7. März
soulsilence
So, mein Gutster. Du warst hier schon komplett verschwunden. Und in der Nacht zum Samstag kamst Du noch einmal zurück, gleich wieder 10 cm hoch. Und Du brachtest Dir genug kalte Luft mit, damit Du nicht gleich wieder ins Erdreich verschwinden musst. Nun gut.
Du hast Dir aber auch die Sonne mitgebracht. Und die strahlt Dich an und stimmt mich ein bisschen versöhnlich. Die Optik ist schon toll, muss man Dir lassen. Ich nehme das mal als Abschiedsgeschenk. Also vielen Dank, mach´s gut, wir sehen uns dann im Dezember.
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