24. Januar
…werde ich alter Backmuffel wohl demnächst mal aktiv werden müssen. Hat mir doch tatsächlich jemand eine kleine Tasche geschenkt, auf der ein Rezept gedruckt ist und die Zutaten auch noch der Inhalt der Tasche waren… Sowas.

24. Januar
…werde ich alter Backmuffel wohl demnächst mal aktiv werden müssen. Hat mir doch tatsächlich jemand eine kleine Tasche geschenkt, auf der ein Rezept gedruckt ist und die Zutaten auch noch der Inhalt der Tasche waren… Sowas.

17. Januar
Dialog nach dem Abendbrot.
Er: Schatz, haste uns denn noch so einen kleinen Nachtisch vorbereitet?
Sie: Äh, nö.
Er: Och, echt nicht? Also, wenn der Wortteufelmann jetzt hier wäre, also da würd ich jetzt ja sagen “Geh doch mal in unsere Küche und mach uns ein Zitronensorbet, Hasi.”
Sie: ???

22. November
Überall liest man gerade von den ersten Plätzchenbäckern. Da wird das alljährliche Heft einer Frauenzeitschrift besorgt oder die Klassiker werden gebacken. Man sieht tolle Bilder und denkt sich “Och, ich könnte ja auch mal.” Ja, Sie lesen richtig. Nicht “mal WIEDER”, denn ich hab noch nie. Also als Kind schon. Aber seit ich einen eigenen Haushalt habe, habe ich noch nie Plätzchen gebacken.
Und dann telefoniere ich mit einer Koryphäe des Faches und sie motiviert mich und meint noch, dass ich ja erstmal ein paar Klassiker versuchen kann, diverse Heftchen gibt es ja genug zur Zeit.
Jau. Hochmotiviert steuere ich also das Zeitschriftenregal an, schon von Weitem springen mir die diversen Heftchen ins Auge und ich sehe mich mit hochrotem Kopf im Mehl versunken mit dem Nudelholz (was ich auch erstmal erwerben müsste) in der Küche stehen, denke “Och, nöööööö…” und drehe auf dem Absatz wieder um. So viel dazu. Das nennt man wohl backfaul. Oder so.
Nun ja, is ja noch Zeit, vielleicht überkommt es mich ja noch. Ich bin gespannt.
21. August
wenn Du das nächste Mal so ein Rezept bloggst, schreib doch bitte dazu, dass man sich was gutes überlegen muss, um die 24 Stunden Wartezeit zu überbrücken. Mir ist beim Salat zubereiten noch nie so viel Wasser im Mund zusammen gelaufen. Ich bin sooo gespannt!


1. März
Mein favorisiertes Frauenbierchen hat einen Nachfolger. Die Grapefruit-Version war schon klasse, aber nun hat der Hersteller das noch getoppt und die neue Sorte ist – für meinen Geschmack – noch besser. Sehr legga!

1. Dezember
In den letzten Tagen mache ich mir öfter mal Gedanken ums Essen. Also, nicht dass jetzt einer meint, hier kommt jetzt auch ein “ich muss jetzt unbedingt abnehmen”-Post (das läuft im Hause souli unter der “langsam, aber stetig”-Vorgabe, denn hier geht es nicht um 5 kg, es muss also länger halten), nein, es geht mir um was Anderes.
Man liest in diversen Blogs immer mal wieder die tollsten Rezepte. Ob es nun Back- oder Kochrezepte sind, irgendwo gibt es immer wieder mal eins. Und dann sitze ich vor meinem Rechner und denke “Jo. Sieht nett aus.” Aber es ist fast immer irgendwas bei den Zutaten dabei, was ich nicht mag. Ok, meistens mehr bei Koch- als bei Backrezepten.
Und da kam ich so ins Grübeln. Denn eigentlich habe ich mich immer für “nicht mäkelig” gehalten. Aber ich lese ständig Rezepte, bei denen was dabei ist, was es für mich leider nicht möglich macht, das auch mal auszuprobieren. Denn meistens ist es die Hauptzutat oder eine sehr wichtige Zutat, ohne die man das ganze Rezept gleich ganz bleiben lassen kann. Und da geht es nicht um was, was ich mal probieren könnte, sondern um Zutaten, die ich bereits getestet und von meiner “mag ich”-Liste gestrichen habe. Das hat mich grad in den letzten Tagen echt so verwundert, dass es mir wert war, darüber jetzt auch zu bloggen. (Auch lustig, als ich mich mal darüber mit Wortteufel unterhielt, sie mich nach so ein paar Zutaten fragte und ich immer nur mit “Nö.” antwortete.)
Als ich meinen Gatten kennenlernte und von extra in anderer Form gebratenen Frikadellen hörte, damit der Junge auch gleich sah, welche ohne Zwiebeln sind, hab ich noch gelacht. (Die gibt es bei mir inzwischen übrigens mit Zwiebelgranulat, denn es ist nicht der Geschmack, sondern die Konsistenz, die ihn stört. Genauso wie bei Pilzen aller Art.)
Aber ich bin zufrieden. Zufrieden, mit dem was ich so essen mag und auch der Gatte wurde mit den Jahren etwas mutiger. Und dass ich dabei satt werde, sieht man mir (leider) auch (noch) an.
Ich ess einfach mal so weiter (probiere vielleicht auch mal was Neues), und gucke aufmerksam, ob mir mal ein Rezept über den Weg läuft, das ich ohne Kompromisse nachkochen kann.
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