Herbstspaziergang.

Gestern Mittag haben wir noch mal das herrliche Wetter genossen und haben eine groooooße Runde durch´s Dörfchen gedreht. Im Moment kann ich mich nicht satt sehen an der Natur und ich konserviere für mich jeden einzelnen Anblick. Herbst. ♥

Oktober.

Was bei anderen oft der Beginn des Jahres im Januar oder der Beginn des Frühjahrs ist, ist bei mir der Beginn des Monats Oktober. Mein Monat. Mein HERBSTmonat.

Deswegen hier nun auch mal wieder ein anderes Blog-Outfit. Ein bisschen Veränderung. Ganz danach, wie mir im Moment der Sinn steht. Wird sicherlich noch ein bisschen verändert, aber die Umstellung musste jetzt sein und ist für den Anfang genau richtig.

Und jetzt starte ich in ein schönes erstes Oktoberwochenende.

Ich wünsche Euch ein ebensolches!

Erkenntnisse.

  • Ein Wochenende mit lieben Menschen im Haus macht glücklich.
  • Wenn es einem dieser lieben Menschen nicht gut geht und mir das im Herzen weh tut, weiß ich, dass dieser Mensch genau da schon lange angekommen ist.
  • Paare sind lustig:

Sie: Ich hab Dir ein Kürbiskernbrötchen und eine Weltmeisterstange mit gebracht.
Er: Danke, aber letztere hab ich doch schon.

Gastgeberin zu einem anderen Er: Möchtest Du noch was trinken?
Er: Danke, nein, im Moment nicht.
Seine Sie: Oh, dann bist Du also wunschlos glücklich.
Er: Ich sagte, ich möchte im Moment nichts trinken, ich sagte nichts von wunschlos glücklich.

  • Jäg.erme.ister, Erdbeer Limes und lieblicher Weißwein ergeben interessanterweise keine Kopfschmerzen am nächsten Morgen (zumindest dieses Mal).
  • An den schönsten Tagen vergeht die Zeit viel zu schnell.

Wohlfühlfaktor.

Ein heller Rollkragenpulli mit grooooßem Kragen, eine verwaschene Jeans und Boots – da bekommt Frau souli schon beim Anziehen gute Laune.

(Ganz schön bekloppt, ich weiß. Ich steh dazu. Ach ja, gut hören kann ich auch wieder.)

Mittendrin.

Die letzten Tage waren wirklich ereignisreich und mir ist jetzt mal so danach, meine wirren Gedanken aufzuschreiben. Also jetzt hier keine Absätze im Dienste der Lesefreundlichkeit erwarten. Ok, Groß- und Kleinschreibung und Satzzeichen bekomme ich noch hin. Das wars dann aber auch. Himmel, waren die letzten Tage vollgepackt. So „informationsvoll“ irgendwie. Eine wundervolle sms aus heiterem Himmel, von der ich am Samstagmorgen tatsächlich dachte, ich hätte nur davon geträumt. Ein Besuch bei meiner kleinen Schwester mit vielen netten Läster-Gesprächsthemen. Eine Autofahrt, bei der ich unglaublich viel nachgedacht habe. Kennt Ihr das? Man sitzt allein im Auto, hört gute Musik und die Gedanken springen von hier nach da, überschlagen sich, kommen zur Ruhe, irgendwie alles auf einmal. Und man kommt am Ziel an und man hat so ein Gesammelte-Erkenntnisse-unter-Käseglocken-Gefühl. Ganz komisch. Und zu Hause verändern wir grad so viele schöne Kleinigkeiten. Gestern hat der Liebste das neue Waschbecken zusammen mit dem SchwieVa angebaut. Nee, wat schön! Und der neu gepflasterte Hof ist sowieso wunderbar. Und jetzt stellen wir noch rechts und links an den Eingang zwei Buchsbaumkugeln. Die mag ich ja sehr. Und was auch ganz wunderbar ist: Meinen Liebsten geht es gut. Ja, und dann sind die kommenden Wochen wirklich sehr, sehr ereignisreich. Die Treffen mit lieben Freunden und Bloggern ziehen sich wie ein roter Faden hindurch, gekrönt von der ultimativen Zusammenkunft (unglaublich, unglaublich, unglaublich, Kinder, das wird ein Spaß). Dazu zwischendurch noch hier und da eine Prise Live-Musik vom Herrn Al-Deen, perfekt. Kurzum: Schöne Stunden mit Herzensmenschen. Und jetzt sitze ich hier, durchdenke diverse Klamottenfragen, schreibe Rundmails, plane Routen, bin angenehm aufgeregt und freue mich einfach so vor mich hin.

😀

Herbstgedanken.

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich, wenn man die ersten Anzeichen des Herbstes bemerkt. (Die mitgebrachte Erkältung hätte er dieses Jahr allerdings zu Hause lassen können.) Ich geniesse den Geruch von nassen Blättern, die klare Luft… ach, ich wiederhole mich gerade, glaube ich. Also verlinke ich jetzt einfach mal auf meinen Beitrag Liebeserklärung vom letzten Jahr.

Was ich ehrlich gesagt, nicht verstehe, ist, dass ich aus allen Richtungen zur Zeit höre, dass der Sommer ja so schlecht war. In den 8 Wochen von Anfang Juli bis Ende August gab es zusammengerechnet vielleicht 2 Wochen wirklich blöde Tage mit Regenwetter. Bleiben immer noch 6 Wochen, von denen sehr viele Tage über 26°C lagen. Was ist an so einem Sommer schlecht? Klar, nicht immer war in allen Regionen das gleiche Wetter, aber es war immer ausgeglichen. Wenn man dann noch die warmen Tage vor dem Juli dazu rechnet, können sich doch auch die „Sommerkinder“ in diesem Jahr wahrlich nicht beschweren.

Ich werde mich jetzt mit Freude in die kommende Jahreszeit stürzen, weil sie neben meinem Lieblingswetter (da schliesse ich sogar Wind und Nieselregen mit ein) in diesem Jahr auch ganz viele Stunden mit wunderbaren, lieben HerzensMenschen, gute Livekonzerte (mit noch mehr lieben Menschen) und ein heißersehntes Album für mich bereit hält.

Der Herbst kann kommen. Und bleiben.