Es ist soweit – Er ist da :-)

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Hallo Ihr alle, hier schreibt Shreki. Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, Euch zu berichten, dass

heute um 15.21 Uhr der kleine Jonas das Licht der Welt erblickt hat.

Mutter und Kind sind wohl auf. Als der gewordene Vater mich eben anrief, ruhte der Lütte bei Mama auf der Brust und war ganz still.

Die Daten: 3820 Gramm verteilt auf 57 cm.

Ich freu mich so, dass alles gut gegangen ist und ich denke, ich spreche in unser aller Namen:

Liebe kleine Neufamilie, wir gratulieren Euch ganz herzlich zu Eurem Nachwuchs und lieber kleiner Jonas, herzlich willkommen in dieser Welt und wir wünschen Dir ein schönes, gesundes und zufriedenes Leben. Du hast Dir tolle Eltern ausgesucht. Ich drück Euch drei mal ganz lieb und wünsche Euch alles Liebe für die Zukunft. Hach ich bin ganz gerührt. Alles Weitere wird dann denke ich die Neu-Mutti in der kommenden Zeit hier wieder kund tun.

August.

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Da isser nun, der Monat, den die ganze Familie und der engste Freundeskreis seit Weihnachten 2009 in fast jedem Gespräch erwähnt.

Von “Oh, das ist ja im Sommer!” (Ach nee, echt?) über “August ist ein schöner Monat.” bis zum klassischen “Och, das ist ja noch ein bisschen hin.”, alles war dabei. In den letzten Wochen fiel schon das eine oder andere “Ui, das ist ja nicht mehr lang.” und nun hat er angefangen. Der Monat, in dem unser Sohn auf die Welt kommen wird (sofern er pünktlich ist ;) ).

Bald. Eltern. Wir. Huiuiui.

Noch 30 Tage.

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Heute letzter Ultraschall, um noch mal zu schauen, ob es bei der Beckenendlage vom letzten Mal geblieben ist.

Der Sohnemann hat sich das aber noch mal überlegt mit dem Drehen und liegt nun in perfekter I. Schädellage. Das erleichtert uns ja doch ungemein. :) Wenn es eine “normale” Beckendlage geblieben wäre, wäre hier im Klinikum zwar trotzdem eine spontane Geburt bevorzugt worden, aber man weiß ja nie. So ist es doch besser.

Zwischendurch war er mit Größe und Gewicht meist ne Woche weiter, jetzt liegt er wieder voll in der “Norm”. Auch sehr schön. :D Er macht noch keine Anzeichen, dass er früher kommen möchte und er hat sich bisher auch nur ein kleines Bisschen gesenkt.

Da ich immer gern selbst dabei mit mache, möchte ich nun auch die Tipprunde eröffnen, hier noch mal die Eckdaten: Ich bin 36, das ist unser erstes Kind, es wird ein Junge und der errechnete Termin ist der 25. August. Den aktuellen Stand der Dinge hab ich ja eben berichtet. Viel Spaß, ich bin gespannt!

Und heute…

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… ganz spontan und unverhofft beim letzten “offiziellen” Ultraschall zwei kurze 4D – Videoaufnahmen von unserem Sohn bekommen.

♥ ♥ ♥

Höhen und Tiefen.

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Ja, der gestrige Feierabend war wirklich geprägt von Höhen und Tiefen. Aber von vorn.

Um 17.15 Uhr hatte ich den Termin für die Feindiagnostik. Da saßen (ich lag natürlich) wir nun, der Gatte und ich, im abgedunkelten Raum vor dem riesigen Flachbildschirm an der Wand und bewunderten dieses kleine Wunder – unser Kind. Wir sahen und hörten das Herz schlagen, alles, was da sein muss, ist da und es war einfach nur schön, vom Arzt die Worte “ich hab da keinen Grund zur Klage” zu hören. Der Arzt war sowieso klasse. Hier zwei Kostproben seiner Kommentare: “Das Kleinhirn ist gut ausgebildet, Klavier spielen kann es also, ich kann nur noch nicht sagen, wie gut.” oder “Zwei Ohren hat es auch, somit fällt DIE Ausrede schon mal weg, wenn es mal nicht hören will.” Wirklich sehr sympathisch, war eine tolle Atmosphäre. Am Schluß bekamen wir ein schönes “Passbild” im Profil (nicht in 3 D, aber nicht weniger schön :) ) und fuhren glücklich wieder nach Hause.

Der Gatte freute sich, dass es nicht so spät geworden war und er somit noch zu seiner wöchentlichen Fußball-Runde fahren konnte. Ich rief ihm noch das obligatorische “sei vorsichtig” hinterher und nachdem ich noch ein bisschen mit Shreki telefoniert hatte, machte ich mir was zum Abendessen.

Ich hatte gerade angefangen, zu essen, als das Telefon klingelte mit einer mir unbekannten Nummer, die sehr nach Callcenter aussah. Zum Glück bin ich trotzdem ran gegangen, am anderen Ende war der Gatte mit den Worten “Hol mich mal bitte ab, ich hab den Ball auf´s Auge bekommen, ich seh nichts mehr.” Na danke, das ist genau das, was man nicht hören will. Ich also los und ihn abgeholt und direkt ins Klinikum gefahren.

Jahaaa, das schöne neue Klinikum, mit allen Fachabteilungen unter einem Dach, da wird einem geholfen. Sollte man meinen. Den ironischen Unterton darf man sich hier gern dazu denken. Aber weiter im Text.

Wir gehen also zur Info, an der man uns in die Notaufnahme schickt, nachdem der Gatte erklärt hat, was passiert ist. Dort werden wir nach Vortragen unseres Anliegens entgeistert angeguckt, nach dem Motto “Und was wollen Sie dann HIER?” und bekommen eine 0180er Telefonnummer vom augenärztlichen Notdienst (die man uns übrigens an der Info schon hätte geben sollen…). Gibt ja keine Augenklinik innerhalb des Klinikums, neeeeein. Da kommt man wohl nur hin, wenn man das Auge schon in der Hand hat. (Sorry, aber da kriegt man echt zu viel…) Als wir wieder rausgehen, sag ich noch im Spaß “Pass auf und der erzählt uns gleich, dass wir irgendwo in die Pampa fahren müssen.” Hätt ich man den Mund gehalten. Der nette Mensch erzählte uns dann nämlich, dass wir nach Herford fahren müssten. Das ist zwar nicht Pampa, aber von uns aus mal eben geschmeidige 30 km über die – ja immer so schön wenig befahrene – A2. Wir waren beide geladen. Aber was nutzt es, wir wollten ja schnelle Hilfe und hatten keine Lust auf langwierige Diskussionen im Klinikum, also ab auf die Autobahn. Die halbstündige Fahrt hatte zumindest den Vorteil, dass der Gatte immer besser sehen konnte. Zum Glück.

Der sehr nette Augenarzt stellte dann eine Augapfelprellung fest und konnte sonst keine weiteren Verletzungen entdecken. Das muss er nun mit Tropfen behandeln und nächsten Montag dann noch mal hier zum Augenarzt.

Im Nachhinein sind wir natürlich froh, dass alles so gut ausgegangen ist, aber der, der sich diese bescheuerte Notdienstregelung ausgedacht hat, kann echt nicht ganz dicht sein. Wir wohnen in einer – gemeinhin als “Mittelstadt” bezeichneten – Stadt mit 83.000 Einwohnern mit 6 Augenarzt-Praxen und einer Augenklinik. Und werden dann in eine 30 km entfernte Stadt geschickt, die noch dazu zu einem ganz anderen Kreisgebiet gehört. Als wir die Schwiegereltern anriefen, um Entwarnung zu geben, dachten die, wir wollten sie veräppeln, als wir sagten, wo wir sind. Das ist echt unglaublich. Armes Deutschland.

Tradition.

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Wie schon im letzten Jahr hatten wir an Karfreitag und am Ostersamstag Besuch von lieben Freunden. Natürlich auch mit Abendessen beim Lieblingsitaliener. In diesem Jahr sind wir am Freitag gaaaanz viel spazieren gegangen, was bei herrlichem Sonnenschein einfach nur schön war von leicht angerösteten Nasen und rund gelaufenen Füßen mal abgesehen. Natürlich durfte auch die Wii-Session nicht fehlen (ich habe 26 Kilo abgenommen seit meinem letzen Anmelden, das Balanceboard sorgt sich um meine Gesundheit :lol: ) und die nächtlichen Lästereien Gespräche, wenn die Herren der Schöpfung längst schlafen, sind ebenso schon ein fester Bestandteil. Und weil das so schön ist, wird das nun eine jährliche Tradition. :D

Apropos Tradition. Auch in diesem Jahr waren wir auf keinem Osterfeuer, denn nachdem unser Besuch dann auf der Weiterreise war, haben wir bei meinen Schwiegereltern ihren 40. Hochzeitstag gefeiert. Musik, Emotionen, gute Laune und endlich die erste Bratwurst vom Grill in desem Jahr!

Aber in alter Ostertradition haben wir uns  heute gaaaanz viel entspannt und werden das morgen sicherlich auch noch tun.

Allen, die hier vorbei schauen, wünsche ich noch einen schönen Ostersonntagabend und einen schönen Ostermontag ! :)

Geschützt: Sechs Augen.

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Blickwinkel.

11 Kommentare

  • Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber der neue Schnee nervt mich. Hätt ich frei und könnte ihn geniessen bei einem schönen Spaziergang, wäre das alles kein Ding. Aber auf überängstliche oder übermütige Autofahrer und Schimmel unter meiner Fußmatte, weil der Wagen auf dem Arbeitsweg nicht mehr warm genug wird, dass das trocknen kann, hab ich einfach grad keinen Bock mehr. Naja, wenigstens sieht die Landschaft um mich herum schön aus.
  • Ein kleines, ein paar Millimeter großes, pochendes Herzchen und alles ist grad mal sowas von egal.
  • Ich freu mich auf die neue Waschmaschine und den neuen Trockner, die morgen kommen. (Auch hier hätte ich nie gedacht, dass ich das mal sage…)
  • Meine Krankenkasse ist toll. Sehr nette und kompetente Beratung vor Ort (gerade heute wieder festgestellt) und toll find ich noch dazu, dass sie zu denen gehören, die 2010 noch keinen Zusatzbeitrag haben wollen.
  • Falls einen in der Schwangerschaft tatsächlich ein Handarbeits-Talent überkommt, das bisher durch vollständige Abwesenheit glänzte, könnte mich da mal einer vorwarnen, wann das ungefähr erscheint, damit ich dann vorbereitet bin? :lol: (Ich und nähen. Oder stricken. Ha. Brüller. Die, die mich kennen, liegen jetzt wahrscheinlich schon bei der Vorstellung einer strickenden souli unterm Tisch vor Lachen.)

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