Herrlich.

Zum ersten Mal in diesem Jahr hab ich heute bei strahlendem Sonnenschein den Garten „entwintert“. Die eigentlich gar nicht winterfesten Chrysanthemen treiben neu aus und da war es Zeit, ihnen mal ein bisschen Luft zu verschaffen. Dann noch das eine oder andere verwelkte Winteropfer entfernt, die Terrasse gefegt und das Beet ein bisschen geharkt.

Währenddessen hat der Doozer seinen Sandkasten wieder in Betrieb genommen, mir ein bisschen beim Fegen geholfen und ein paar von der drölfzigmillionen Maulwurfshügeln abgetragen.

Und für drinnen hab ich mir dann beim Einkaufen ein schönes Primelkörbchen für den Esstisch mitgenommen.

Der Frühling kommt. Langsam, aber ich schnupper ihn schon. Ich bin jedenfalls ab sofort im Frühlingsmodus.

Blickwinkel 11.

Die ersten Blickwinkel in diesem Jahr. Merkt man gar nicht, dass ich nicht mehr so viel blogge. *hust* Nun ja.

Turbulente Wochen mit schönen und unschönen Erkenntnissen liegen hinter uns, aber nach vorne gucken ist die Devise. Und das klappt verdammt gut.

Kennenlernnachmittage im Kindergarten und die Eingewöhnungszeit wirft ihre Schatten voraus. So, wie ich das jetzt sehe, wird das eher eine Eingewöhnung für Mama als für den Doozer. ❤

Urlaub in Sicht. Schön. Sehr schön.

Ach ja, der Zaun steht auch. Leider war noch nicht viel Möglichkeit, die neugewonnene Freiheit zu nutzen (klingt jetzt auch eher komisch im Zusammenhang mit einem aufgestellten Zaun, merke ich gerade) aber kommt Zeit, kommt besseres Wetter.

Dankbarkeit. Vorherrschend gerade hier im Moment. Ein gutes Gefühl.

Frühüüüüling.

So, diese Woche soll der Frühling ja richtig in die Gänge kommen. Ich bin gespannt.

Luft holen. Sonne tanken. Zaun setzen, ganz wichtig. Und dann den Garten hübsch machen. Naja, zumindest ansehnlich. Unsere Kirschlorbeer(chen) haben einige braune Blätter vom Winter davon getragen, aber das ist nicht schlimm, wie uns der Fachmann sagte. Nur einen hat es leider umgehauen, abgeknickt, einfach so. Da der Boden an der Stelle, wo er stand aber eh nicht der beste ist, werden wir da wohl eine Steinplatte mit einem schweren Kübel drauf hinstellen oder sowas in der Art.

Aber erstmal der Zaun, ohne den geh ich nicht in den Garten. Zumindest nicht, um was zu werkeln, denn ohne den Zaun kann ich den Doozer nicht allein durch den Garten düsen lassen, da es an einer Seite direkt steil zu dem Bach runter geht, der an unserem Grundstück vorbei plätschert. Und der erfreut sich natürlich besonderer Beliebtheit beim kleinen Mann. Und außerdem verdecken wir mit dem Zaun endlich das ganze Gestrüpp, das da am Bach wächst und zu den Nachbarn gehört. Das wird fein, ich hoffe, das Ding steht schon an Ostern.

Blickwinkel 8.

Es gibt Tage, an denen hab ich große Lust, hier etwas zu bloggen, habe dann aber noch was anderes zu erledigen und *zack* weg ist die Bloglust wieder. Doof. Aber immerhin hab ich die „blog ich nicht, interessiert eh keinen“-Phase raus aus meinem Kopf. Das ist mir nämlich mittlerweile echt egal.

Im Moment haben sich viele kleine Frösche entschlossen, zu einer dicken Kröte zu mutieren und so richtig wissen wir noch nicht, wie wir dem Vieh zu Leibe rücken können. Kommt Zeit, kommt Idee, aber es blockiert einen trotzdem.

Unsere Wiese im Garten verwandelt sich grad dank Sonne, Regen und neuem Mutterboden in eine schöne, sattgrüne Wildblumenoase. Doof nur, dass man sie doch demnächst mähen muss, sonst wird das ganze hüfthoch. Und mit dem Mutterboden ist auch der Giersch die Rasen-Melde hier eingezogen. Derzeit haben wir drei wunderhübsche dunkelgrüne Inseln davon in der Wiese. Das mit dem wunderhübsch meine ich ernst, ich finde, gut aussehen tut das ja schon irgendwie. 😉

Der Doozer wächst (zeigt er mittlerweile gern und oft) und gedeiht, bekommt Zähnchen (mit denen leider auch immer mal wieder Fieber) und erhellt jede Minute unseres Lebens. ♥

 

Da sind sie wieder.

Vor etwas über einem Jahr hatte mir meine Lieblings-Gartenfee ja schon prophezeit, dass Krokusse robust sind und sich von allein vermehren. Das haben sie in diesem Frühling nun eindrucksvoll bewiesen, denn die Stelle, an der sie letztes Jahr wuchsen, haben wir abgetragen, eine Folie gelegt und Heidesteine oben drauf. Das hat sie offensichtlich nicht im Geringsten beeindruckt, von mir aus können sie so weitermachen. 😀

Langes Wochenende.

Nun ist es schon wieder vorbei, das lange Wochenende. Der Gatte und ich hatten auch am Freitag und heute noch frei, weshalb es fast ein kleiner Urlaub für uns war. Und den haben wir auch genutzt. Gut, eiiiigentlich wollten wir mit der Kinderzimmer-Renovierung anfangen, aber aufgrund des schönen Wetters ist es vorerst nur beim Materialkauf geblieben. Immerhin. 🙂

Am Freitag haben wir den ganzen Tag lang im Garten gewerkelt. Das Ergebnis: Man muss nicht mehr mit der Machete über die Wiese und an unserer Terrasse entsteht ein kleiner Steingarten, der uns ein bisschen an die geliebte Ostsee erinnert. 😀

Mit der schönen Petunie wurde ich am Sonntagmorgen überrascht. ♥

Am Samstag haben wir dann den bereits erwähnten Kinderzimmermaterialeinkauf gemacht. Jetzt warten Laminat und Farbe auf unseren nächsten Motivationsschub. Abends dann Fußball und der erste Erdbeerbecher im Freien.

Sonntag dann Faulenzen in der Sonne und nachmittags ein bisschen Kuchen beim Opageburtstag. Ach ja, und den ersten Teil der Ausrüstung für den kommenden Winter bekamen wir geschenkt. 🙂

Und Montag dann unser Wochenend-Highlight. Ein Besuch im Zoo Osnabrück. Seit Wochen haben wir uns das vorgenommen und immer wieder scheiterte es am Wetter. Gestern hat es kurz vorm Weckerklingeln auch erst wieder aus Eimern geregnet, aber das war schnell verzogen und wir sind dann doch mutig losgefahren. Und wurden belohnt. Die mitgenommen Jacken konnten wir am Zoo schon im Auto lassen und einfach nur Sonne, blauen Himmel und ein laues Lüftchen geniessen.

Schön war´s! 😀

Piep.

Wie auch schon vor einem Jahr heute eine kleine Zwischenmeldung.

  • Dem Sohn und mir geht´s gut, ich werde nur immer schwerfälliger. Mal eben in die Stadt und schnell hier und da noch mal gucken ist nicht mehr so wirklich schön.
  • Sollte jemand am Freitag Langeweile haben, kann er gern vorbei kommen und dem Gatten behilflich sein. Das ist der, dessen Kopf ab und an zwischen den Grashalmen, Pusteblumen und riesigen Was-weiss-ich-denn-Pflanzen in unserem Garten hervorlugt. Sense darf gern mitgebracht werden.
  • Ich glaub, ich werde mich dann am kommenden Wochenende auch mal hinsetzen und eine ToDo-Liste machen, was noch alles so erledigt werden sollte vor August.
  • Ich hätte nicht geglaubt, dass ich mal das mal schreibe, aber ich werde mir tatsächlich am 10. Juli zusammen mit dem Schwesterherz alle drei Twilight-Filme nacheinander im Kino angucken.
  • Das Gewese wegen Ballack nervt mich. An dem Zustand seines Beins ändert das auch nichts mehr. Und auf den Anblick dieser schrecklichen Zehen hätt ich heute morgen auch verzichten können.
  • Noch 23 Arbeitstage und der Rest von heute. 😎

Gelb satt.

Beim Tinschn las ich eben einen Beitrag über Löwenzahn in ihrem Garten. Natürlich wieder mit wunderschönen Fotos. Und dem Bekenntnis, dass sie trotz des schönen Fotomotives gern einige weniger davon im Rasen hätte.

Nun ja.

Ich würd sagen, das muss man alles relativ sehen. Letztens habe ich ein Handyfoto von der Wiese vor unserem Haus gemacht, um der guten Bigi ein Anschauungsfoto zu schicken. Hab ich aber ganz vergessen.

Und damit Tine sich nun freut, dass sie wahrscheinlich noch ganz gut dran ist mit der Löwenzahnbevölkerung und Bigi nun hier mal sieht, was ich meine, wenn ich sage, dass der Rasen wirklich VOLL davon ist, gibt´s das Foto nun hier:

Ok, das war noch nie ein wirklicher Rasen, wie man ihn aus „landläufigen“ Gärten kennt. Aber als wir das Haus kauften, wuchs da gar nichts und deswegen find ich es schon toll, dass sich wenigstens der genügsame Löwenzahn da niedergelassen hat. Denn diese Zeit, wo die ganze Wiese gelb ist, find ich eigentlich sehr schön… (Es muss nur gemäht werden, bevor die ersten zur Pusteblume werden. 😉 )