Was ich noch sagen wollte.

Jetzt wird es mal Zeit für den ersten Artikel im Jahr 2012.

Zuallererst: Auch ich habe in einem Artikel auf diesem Blog „nur“ angedeutet, dass etwas sehr trauriges passiert ist und nicht davon geschrieben, um wen es geht. Weil ich warten wollte, ob und wie die Familie dieser lieben Bloggerin selbst etwas öffentlich macht, was sie nun getan hat. Das war und ist meine persönliche Sicht der Dinge und das nicht nur aus dem Grund, dass ich leider sehr gut weiß, wie es den Angehörigen von Frau DüneSieben gerade geht.

Ich sende der Familie und den Menschen, die ihr nahe standen, unendlich viel Kraft und tröstende Gedanken.

Und im Zusammenhang mit der traurigen Nachricht und im Zusammenhang mit einem, vergleichsweise gesehen, banalen Blogbeitrag einer anderen Bloggerin zu einem völlig normalen Thema, möchte ich noch etwas anderes mal los werden.

Nur, weil man einen Blog liest, schon lange oder erst seit kurzem, erwirbt man nicht automatisch auch Persönlichkeitsrechte am jeweiligen Blogger. Das Recht auf Information aus dem privaten Umfeld geht genau so weit, wie der Blogger dies gewährt.

Kritik ist immer in Ordnung, solange sie sachlich bleibt und solange man vor allem bereit ist, andere Meinungen zu respektieren und zu akzeptieren. Dann kann es auch durchaus Spaß machen, ein Thema zu diskutieren. Wegen Diskussionen die sich im Kreis drehen oder falsch verstandenen „Ansprüchen“ gegenüber einem Blogger sind schon einige gute Blogs von der Bildfläche verschwunden.

Ist das denn SO schwer?

Das ist nicht neu, aber war mir ein Bedürfnis, das mal wieder so in Worte zu fassen.

29.

Heute vor neunzehn Jahren war ein dunkler Tag.

Heute vor einem Jahr war ein dunkler Tag.

Traurig.
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*
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Heute vor vier Monaten hätte der Tag nicht heller sein können.

Glücklich.

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Wir sind wieder zu Hause.

Unsere Lana ist gestern über die Regenbogenbrücke gegangen.

Ich könnte kotzen.

Wie krank muss ein Mensch sein?

Selbstredend sind solche Taten immer furchtbar und verachtenswert, aber wenn sowas im Nachbarort passiert, trifft es einen doch noch mal auf ganz andere Weise.

Das Mädchen kann sich nach einem Schädelhirntrauma nicht an die Tat erinnern. Ich wünsche ihr, dass sie wieder ganz gesund wird, aber diese Erinnerung darf auch gern weg bleiben.

Wochenbeginn.

Der Start in die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub war wie erwartet. Nach geschätzten 30 Minuten im Büro hatte sich das mit der Lust schon wieder sehr reduziert. Aber so ein bisschen hatte ich damit gerechnet, von daher war es erträglich.

Wenn ich (Waage) mich einmal für etwas entschieden habe, sollte ich mir keine 4 Wochen Zeit geben, um noch mal hier und da drüber nachzudenken. Der Friseurtermin wurde um zwei Wochen vorverlegt.

Heute Mittag im Büro und heute Abend beim Lesen der von mir abonnierten Blogs wurde mir bewusst, wie schwer es fallen kann, zu glauben, dass alles irgendwie einen Sinn hat. Aber das hat es. Auch wenn es unbegreiflich scheint.

Meine Gedanken sind dort, wo sie vielleicht ein bisschen Trost spenden können. Sprachlos.

Hm.

Grad „Brokeback Mountain“ (zum zweiten Mal, beim ersten Mal hat der Receiver ein Stück geklaut) auf den DVD-Recorder gebannt.

Anfang: *schluck* „Geht grad irgendwie nicht, ich schalt mal so lange um.“

Kurz vor Ende: „Jetzt müsste er gleich vorbei sein.“

Pünktlich den Moment erwischt, wo Ennis das Hemd im Schrank richtig knöpft.

*schluck* *schluck* *schnief* *taschentuchholengeht*