Langes Wochenende.

Nun ist es schon wieder vorbei, das lange Wochenende. Der Gatte und ich hatten auch am Freitag und heute noch frei, weshalb es fast ein kleiner Urlaub für uns war. Und den haben wir auch genutzt. Gut, eiiiigentlich wollten wir mit der Kinderzimmer-Renovierung anfangen, aber aufgrund des schönen Wetters ist es vorerst nur beim Materialkauf geblieben. Immerhin. 🙂

Am Freitag haben wir den ganzen Tag lang im Garten gewerkelt. Das Ergebnis: Man muss nicht mehr mit der Machete über die Wiese und an unserer Terrasse entsteht ein kleiner Steingarten, der uns ein bisschen an die geliebte Ostsee erinnert. 😀

Mit der schönen Petunie wurde ich am Sonntagmorgen überrascht. ♥

Am Samstag haben wir dann den bereits erwähnten Kinderzimmermaterialeinkauf gemacht. Jetzt warten Laminat und Farbe auf unseren nächsten Motivationsschub. Abends dann Fußball und der erste Erdbeerbecher im Freien.

Sonntag dann Faulenzen in der Sonne und nachmittags ein bisschen Kuchen beim Opageburtstag. Ach ja, und den ersten Teil der Ausrüstung für den kommenden Winter bekamen wir geschenkt. 🙂

Und Montag dann unser Wochenend-Highlight. Ein Besuch im Zoo Osnabrück. Seit Wochen haben wir uns das vorgenommen und immer wieder scheiterte es am Wetter. Gestern hat es kurz vorm Weckerklingeln auch erst wieder aus Eimern geregnet, aber das war schnell verzogen und wir sind dann doch mutig losgefahren. Und wurden belohnt. Die mitgenommen Jacken konnten wir am Zoo schon im Auto lassen und einfach nur Sonne, blauen Himmel und ein laues Lüftchen geniessen.

Schön war´s! 😀

So oder so.

Gestern hab ich meinen Papa, der am Rande der Lüneburger Heide wohnt, besucht. Und auf dem Weg dahin bin ich „über Land“ gefahren. War zwar zeitlich genauso lang, wie der Stau, der auf der Autobahn auf mich wartete, aber wesentlich schöner.

Und als ich da bei strahlendem Sonnenschein über die niedersächsischen Dörfer fuhr, wurde mir mal wieder sehr der Unterschied von Heimat und Zuhause bewusst. Ich wohne nur ein paar Kilometer von der Heimat entfernt, aber schon in Nordrhein-Westfalen und es erstaunt mich immer wieder, wie sehr ich das unterscheide.

Die typisch niedersächsischen Bauernhäuser, das immer platter werdende Land, die „Begrüßungen“ am Ortseingang (Leeve Lüüd, föhrd langsam!) und riesige Windräder, all das hab ich auf der Fahrt in mich aufgesogen.

Dort, wo ich lebe, fühle ich mich wohl. Ich bin angekommen, im Dörfchen am Rande der westfälischen Stadt. Hier möchte ich alt werden und mit meiner kleinen Familie ein schönes Leben führen. Unser Haus steht hier genau richtig.

Aber meine Heimat wird immer Niedersachsen, vor allem das Schaumburger Land, sein.

So ist das eben mit Zuhause und Heimat.

Rückblick.

Nun ist es vorbei, das Wochenende. Wir haben uns drauf gefreut, wir waren gespannt und alle Erwartungen wurden übertroffen. Wir haben es sehr genossen.

Liebe Worteufelin, lieber Wortteufelmann,
ihr beide seid einfach klasse. Eine wunderbare Feier, tolles Essen, schöne Momente – perfekt. Wir waren sehr froh, das wir dabei sein durften und das Verabschieden nach einer so schönen Zeit miteinander fällt uns von Mal zu Mal schwerer. Der dicke Kloß in meinem Hals ist immer wieder da, wenn ich an gestern denke. Aber ein kleines Lächeln ist da auch, weil ich weiß, dass wir noch oft eine schöne Zeit zusammen verbringen werden. Danke für Eure Freundschaft.

Liebe Shreki,
wie immer wollte ich Dich heute Morgen eigentlich gar nicht mehr los lassen. Meine Herzensfreundin, auch wenn jetzt wieder so viele Kilometer zwischen uns sind, bist Du immer hier bei mir.

Liebes Bollenhütschn, liebe Bigi, liebes Sternchen*,
mit Euch am liebsten. Es ist ein verdammt gutes Gefühl, zu wissen, dass Ihr da seid. Ihr seid der Hammer.

Liebe Kadda,
schön, dass wir uns mal wiedersehen konnten, auch wenn nicht viel Zeit für lange Gespräche war. Und ein großes Dankeschön noch mal an Dich für das Organisieren der „anderen Baustelle“!

Liebe Madame Klutze, liebe Kaanu, liebe Workingmum,
endlich, endlich, endlich durften wir uns mal persönlich kennen lernen! Das waren wirklich sehr nette und lustige Gespräche mit Euch und ich hoffe, dass wir das irgendwann noch einmal weiterführen können!

Ein strahlendes Paar als Gastgeber, liebe Freunde und liebgewonnene Blogger mit ihren besseren Hälften und alles zusammen an einem so schönen Abend. Das hätte nicht besser sein können, ich werde noch lange davon zehren. Danke.

Wochenende.

Eine staufreie Autofahrt ins hessische Dörfli, ein schöner Abend mit lieben Freunden, ein leckeres Abendessen, eine schöne Ferienwohnung, ein feines Frühstück, ein gemütlicher Sofanachmittag und heute Abend eine tolle Party mit noch mehr lieben Freunden.

Schön.

Unterwegs gewesen.

Die ersten drei Tage dieser Woche habe ich in Saarbrücken und in Mannheim verbracht. Neben einer wunderbaren „mal wieder nur wir Zwei“ – Zeit mit der ♥ – Freundin in der Ferne, war das Highlight am Dienstagabend das Konzert des Herrn Al-Deen im Capitol in Mannheim. Grandios. Die wichtigsten Fakten (zugegebenermaßen sehr insiderlastig, aber muss auch mal sein 😉 ) haben Bigi und Frau Wortteufel schon zusammengefasst, dem hab ich nichts hinzuzufügen.

Doch.

Heute hab ich dieses wunderbare Video von Kathi entdeckt, das zeigt ein kleines Stück davon, wie fein dieser Abend war!

Und noch was.

Es war sehr schön mit Euch, das machen wir mal wieder! 😀

Berichterstattung.

Was war das für ein geniales Wochenende! 😀

Aber von vorn. Nachdem wir den Schreck von Frau Bollenhuts Unfall wieder einigermaßen verdaut hatten, sind wir dann am Samstag erstmal zur Clubshow aufgebrochen. Wie immer war es sehr interessant und lustig. Die zwei Stunden, die wir dort bleiben konnten, gingen viel zu schnell vorbei.

Um kurz nach 13 Uhr haben wir uns dann auf den Weg in die Kleinstadt vor den Toren des Dorfes der Frau Landgeflüster gemacht. Wir kamen gut voran, bis… ja, bis wir dann, so glaube ich, in eine Art Raum-Zeit-Kontinuum gelangten. Alles fing damit an, dass wir artig auf einer Bundesstraße fuhren und plötzlich unsere Navigationsdame „Liesbeth“ mit den Worten „Neuberechnung in Gang“ unsere Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Laut Bildschirm fuhren wir gerade mitten durch die Wildnis ohne Straßen, Wege oder ähnliche Anzeichen der mobilen Zivilisation. Nun gut, auf einer Bundesstraße, an der wir Schilder gesehen hatten, die zeigten, dass wir auf dem richtigen Weg sind, konnten wir ja nicht viel falsch machen und fuhren weiter. Liesbeth allerdings wurde immer verzweifelter und zeigte zwischenzeitlich die einfache Meldung „Geradeaus auf Straße“ an, um uns klar zu machen, dass wir wenigstens mal wieder befestigten Boden unter die Räder bekommen sollten. Irgendwann fand sie dann allerdings auch die gesuchte Bundesstraße wieder und war wieder ruhig. Sehr schön war das Bild des kleinen Autos inmitten sandfarbener Leere auf dem Bildschirm.  Spooky. Dass wir uns auf einer neu gebauten Strecke der Bundesstraße befanden und ein Kartenupdate langsam mal angebracht ist, haben wir natürlich gleich gemerkt. Wäre aber nicht so lustig zu erzählen gewesen.

Es ging aber noch viel gruseliger weiter. In der nächsten Stadt angekommen, entdeckten wir ein Schild: „Kleinstadt (s.o.) 52 km“. Wir folgten dem Schild und das nächste lautete „Kleinstadt 53 km“. Hä? Nun ja, kann passieren, man kann sich ja mal verrechnen. Wir folgten auch diesem Schild und an der nächsten Kreuzung (nach weiteren 3 km Wegstrecke) stand dann wieder ein Schild „Kleinstadt 53 km“. Äääääh, ja. Tollkühn folgten wir auch diesem Schild und sicherheitshalber schaute ich mal auf den Tageskilometerzähler des Autos. Und dann kam es. Auf dem nächsten Schild stand dann „Kleinstadt 32 km“. Das würde logischerweise bedeuten, wir wären 21 km gefahren. Sind wir aber nicht. Es waren nur 14 km…  Liebe Autofahrer, die Ihr gestern in der Lüneburger Heide zwei Mädels in einem blauen Kombi gesehen habt, die hektisch suchend durch die Gegend blickten, keine Sorge! Das waren wir, auf der Suche nach schwarzen Löchen in denen Straßen verschwinden und Wegstrecken einfach verschluckt werden. Wir sind aber mittlerweile wieder heile da, wo wir hin wollten.

Irgendwann dann in der Kleinstadt gelandet, haben wir erstmal Tinschn am Bahnhof eingesammelt und sind dann zur Frau Landgeflüster gefahren. Und das war für mich, als würde ich an einen Ort fahren, den ich schon viele Male besucht habe. Man kennt das wunderschöne Heim der Frau Landgeflüster und ihrem Michelmann von Bildern und den Geschichten aus dem Leben in diesem Haus und man ist neugierig, ob alles auch wirklich so gemütlich und anheimelnd ist, wie man es sich vorstellt. Da ist das Kaminzimmer und die Leseecke, das Stallgebäude und der Garten und ja, es ist genau so, wie man es sich vorstellt. Nee. Schöner.

Nach einem Begrüßungs- und Beruhigungssekt bekamen wir eine kleine Führung durch das Haus und haben dann noch ein bisschen zusammen gesessen und gequatscht als gäb´s kein Morgen mehr.

Nach kurzer Restauration sind wir dann in die Kleinstadt gefahren, haben dort sehr lecker gegessen und sind dann weiter zu einer alten Fabrikhalle gefahren, in der wir die nächsten Stunden verbringen wollten.

Was dann folgte, war so grandios, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Laith und seine Band incl. zwei Gastmusikern haben ein fantastisches, feines Konzert hingelegt, welches für mich persönlich ganz oben steht bei meinen bisherigen Konzerterlebnissen mit dem Herrn Al-Deen und seinen Mannen. Die ganze Truppe hatte Spaß zusammen, alle waren gut drauf und dieser Funke sprang schnell auf das Publikum über. Das passte einfach. (Auch mit Sitzplatz. Wir haben das genossen. Man wird ja nich jünger.) Nach dem Konzert haben wir noch ein bisschen gelästert was getrunken und nachdem ich mir die tiefere Bedeutung eines Bartkonzeptes (bis gestern wusste ich nicht mal, das es sowas gibt) vom Erfinder des selbigen habe erläutern lassen, sind wir dann wieder ins Landgeflüstersche Heim gefahren, wo wir schon vom Michelmann erwartet wurden, und haben den Abend gemütlich bis in den Morgen ausklingen lassen.

Heute gab es dann ein leckeres, großes Frühstück  und danach machten wir uns wieder auf den Weg durch schwarze Löcher nach Hause.

Liebe Frau Bollenhut, es war mir wie immer ein Fest, mit Dir unterwegs zu sein. Und danke für den Lachanfall zum Abschluss, lange habe ich nicht mehr solche Tränen gelacht. 😆 ♥

Liebes Tinschn, wieder stelle ich fest, dass wir uns viel zu selten sehen, das sollten wir wirklich ändern! So wunderbare Gespräche… War sehr fein mit Dir! ♥

Liebe Frau Landgeflüster (und lieber Michelmann), wenn man im Internet liest, was jemand über sein Leben schreibt, dann bekommt man ein Bild von diesem Menschen. Wenn dieses Bild bei einem persönlichen Treffen bestätigt wird, ist das schön. Wenn es übertroffen wird, ist das wunderbar. Danke für Eure Gastfreundschaft und die schöne Zeit bei und mit Euch! ♥

Es gibt ja…

… so Sätze, die möchte man an einem Freitag Nachmittag nicht in einer sms lesen. Einer davon ist: „Ich hab grad nen Unfall gebaut. :sad:“, wenn man weiß, dass die gute Frau Bollenhut auf dem Weg zu ihrer Zwischenstation ist, bevor sie morgen zu mir kommt.

Aber zum Glück ist niemandem etwas passiert, nur das schöne, fast neue Auto hat ein bisschen gelitten. Nun hat sie einen Leihwagen und kommt heute Nacht noch her.

Und jetzt beruhig ich mich auch langsam wieder.