Danke Muri.

Wer mich kennt, weiß, dass ich schon seit meiner Kindheit eine besondere Liebe zu Autos habe. Familiär bedingt bin ich damit groß geworden und die Liebe ist nie weniger geworden.

Gestern nun haben wir uns von Muri getrennt. Unser VW Bora Variant in dunkelblau. Unser erstes neu gekauftes Auto.

Muri.
4.915 Tage, das sind fast 13,5 Jahre.
297.118 km.
Manchmal hat jetzt im Alter die Elektronik ein bisschen verrückt gespielt und das eine oder andere Zipperlein plagte. Aber kein Fleckchen Rost und niemals, wirklich niemals hat er uns im Stich gelassen. Selbst jetzt, mit den vielen Kilometern, lief der Motor wie ein Uhrwerk und hat den Mann zuverlässig die 40 km zur Arbeit und zurück gebracht. Aber nun war es Zeit für die Autorente.

Danke Muri.

(Und warum eigentlich Muri?
Als wir den Wagen kauften, fragte uns ein Freund, was wir jetzt für ein Auto hätten. Der Mann antwortete „Nen Bora.“ Und der Freund verstand was anderes. „Wie? Nen Murat?“ Und da war der Name da. Aus Murat wurde dann mit der Zeit Muri. Ja, so schräg sind wir manchmal. 😉 )

Hier so.

Den von Frau Brüllen ins Leben gerufene WMDEDGT-Tagebuch-5. hab ich jetzt im November mal ausgelassen. Naja, ich hatte zwar morgens um 6.21 Uhr geschrieben, dass ich gerade aufgestanden bin und in der Nacht ziemlich viel wirres Zeug geträumt hatte, aber das war es dann auch schon. Tagsüber hatte ich irgendwie keine Zeit, weiter zu schreiben, abends keine Lust, mich ans Laptop zu setzen und den Tag noch mal Revue passieren zu lassen und dann war schon der 6. und dann der 7., nun ja. Im Dezember dann wieder.

In der letzten Zeit hatte ich so oft das eine oder andere Thema im Kopf, über das ich hier schreiben wollte und dann kam doch wieder was dazwischen. Und müde, ja müde bin ich auch. Letzte Woche war ich mit meinem Schwesterherz beim Konzert von Bruno Mars in Hamburg und in der Nacht danach habe ich nur 2,5 Stunden geschlafen, auch dank einer Vollsperrung auf der Autobahn. In weiser Voraussicht hatte ich mir zwar für den kommenden Tag Urlaub genommen, aber früh aufstehen, um den Doozer zum Kindergarten zu bringen, musste ich ja trotzdem. Und wie das dann so ist, kommt man dann doch nicht wirklich dazu, sich noch mal ein bisschen schlafen zu legen. Und irgendwie steckt mir das immer noch in den Knochen. (Gäääähn.)

Am vergangenen Freitag wachte der Doozer nach dem Mittagsschlaf im Kindergarten mit Fieber und Halsweh auf und ein Besuch beim Arzt ergab dann eine Mandelentzündung. Fieber-Wochenende also bisher. Hoffentlich geht es ihm bald wieder besser. Aber ich will mich nicht beschweren, bis auf einen Miniinfekt sind wir in diesem zweiten Kindergartenherbst bisher echt fit, darauf hab ich auch wirklich gehofft, im ersten Kindergartenjahr haben wir auch wirklich genug „mitgenommen“.

Und sonst so? Die Steuererklärung wartet auf Erledigung *ähem*, den Adventskalender muss ich noch befüllen und, ach, hier im Haus muss im November auch noch einiges erledigt werden. Ich möchte nämlich die Vorweihnachtszeit in diesem Jahr noch ein bisschen mehr als in den vergangenen Jahren zur Entschleunigung nutzen.
Also dann.

Erkenntnisse eines Wochenendes.

Lange Autobahnfahrten gehen auch ohne Stau, ohne Baustellen, ohne doofes Wetter und schneller als gedacht.

Man muss nur in die richtige Richtung fahren, damit das Wetter besser wird.

Es gibt noch Hotels in Deutschland, die noch nicht von Frau Heinemann besucht worden sind. Schade eigentlich. (Aber wie sagte mein Papa so schön, als ich ihm davon erzählte: „Besser als zelten bei dem Wetter.“)

Snoopy ist ein beliebtes Motiv für Nachtwäsche.

Einer der Gründe, Mannheim zu besuchen, ist auf jeden Fall das Rahmschnitzel im Rampenlicht.

400 km vom Wohnort entfernt kann man sich in einem Konzertsaal fühlen, als sei man soeben nach Hause gekommen.

Dahääm isch dahääm.

Sandwiches sind die neue Wassermelone.

Immer, wenn wir in Mannheim sind, ist der Jägermeister fast alle. (Immerhin haben wir den letzten Rest dieses Mal den Musikern weggetrunken und nicht umgekehrt.)

Es gibt auch Frauenfreundschaften, bei denen beide hübsch sind. Oder eben auch nicht.

Ich bin nicht massenkompatibel mit der wirklichen Welt. (Und das ist auch gut so.)

Ich habe die beste Familie der Welt und mein Sohn ist sowieso der Größte.

Ich habe die besten Freunde der Welt.

So ist das wohl.

Wenn man Mitglied im Fanclub eines Musikers ist, wird man meistens erstmal ein wenig belächelt. „Du? In deinem Alter?“ (Na, danke auch…) Weil eben die meisten denken, dass Fanclubmitglied zu sein gleichbedeutend ist mit Groupieambitionen, Camping vor Konzerthallen und Hotels und heulendes Anschmachten bei Konzerten und Treffen. Nun ja. Sollen sie denken.

Ich hatte jedenfalls ein schweinegeiles Wochenende mit wunderbaren Freunden, guter Musik und ner Menge Spaß. Und das hab ich ganz fest in meinem Herz eingeschlossen, damit ich noch lange davon zehren kann. (Mindestens bis zum übernächsten Wochenende. 😉 )

Danke, Ihr Herzensmenschen!

Blickwinkel 10.

Andere Schriften, andere Farben, nicht mehr so hell. Noch nicht das Nonplusultra, aber schon wieder ein bisschen mehr ich.

Die Zeit rast. So unfassbar schnell. Keine 6 Wochen mehr bis Weihnachten. Doozers 2. Weihnachtsfest. Das ZWEITE. ➡

Bis Weihnachten wollen wir auf jeden Fall das Wohnzimmer umgeräumt haben. Da wir uns zum Spielen zu 90 % in der unteren Etage, also im Wohnzimmer, aufhalten, muss hier endlich Platz für einen schönen großen Spielbereich geschaffen werden. Also ist die Devise jetzt ausmisten, ausmisten, ausmisten.

Vor fast 1,5 Jahren war ich das letzte Mal im Kino. Mit dem Schwesterherz zur Vorpremiere des dritten Twilight-Films im Rahmen eines Specials mit allen drei Filmen. Am Sonntag geh ich wieder ins Kino. Mit dem Schwesterherz zur Vorpremiere – man ahnt es schon – des vierten Twilight-Films im Rahmen eines Specials mit – ach was – allen VIER Filmen. Ob wir uns wirklich alle vier angucken oder erst bei Teil drei einsteigen, klären wir noch, aber eins weiß ich: Ich freu mich drauf. 😀

Und nun: Bettzeit, heute war Spielgruppen-Tag (dank dem kleinen Turbokäfer grad auch für Mama immer konditionell grenzwertig 😉 ).

Herbstspaziergang.

Gestern Mittag haben wir noch mal das herrliche Wetter genossen und haben eine groooooße Runde durch´s Dörfchen gedreht. Im Moment kann ich mich nicht satt sehen an der Natur und ich konserviere für mich jeden einzelnen Anblick. Herbst. ♥

Ich bin platt.

Dieser Geburtstag gestern hat mich schlicht überwältigt. Es fing ruhig an mit einem Shoppingbummel mit meinen beiden ♥-Männern, bei dem mir der Gatte DAS Geschenk für mich verriet. Die ganze Familie (inklusive Supernanny ;)) fährt nächstes Jahr nach Mannheim, trifft liebe Menschen, lauscht guter Live-Musik und macht sich ein tolles Wochenende. Nee, wat freu ich mich!!!

Dann ging es weiter mit dem nächsten Highlight: Bruno Mars live in Hamburg. Wow. WAS für ein genialer Abend. Schon die Vorband, die Sängerin Skylar Grey, war absolut mein Ding. Und dann der Herr Mars mit seinen Hooligans (Ja, die heißen so, ist aber nicht falsch zu verstehen!). Hörnse mal, ging DAS ab! Ich hatte da in etwa das gleiche Erlebnis, wie „damals“ als ich Laith Al-Deen das erste Mal live sah. Im Radio und auf CD immer ganz nette Musik, aber live haut´s einen um. Die meisten Songs in ganz neuem „Gewand“, eine geniale Stimmung auf der Bühne, es war einfach unbeschreiblich. ➡

Und last but not least, bekam ich den ganzen Tag über mein Handy mitgeteilt, wie viele Glückwünsche mich auf allen Wegen erreichten. Und gleich noch mal :arrow:! Auf diesem Weg von Herzen ein riesengroßes DANKESCHÖN an Euch alle! Ihr seid der Hammer!

Blickwinkel 9.

Ende letzter Woche hat es ordentlich gerumpelt im Hause soulsilence. Im positiven Sinn. Eine langwierige und – wie einer der Beteiligten es treffend formulierte – „haarige“ Angelegenheit ist zu einem sehr, sehr guten Ende gekommen und lässt uns alle hier aufatmen. Und so sind uns am Freitag ganze Steinlawinen von den Herzen gerollt.

Beste Voraussetzungen, um ein Wochenende mit lieben Menschen zu verbringen und einfach mal wieder befreit durchzuatmen. Schön war´s. Und immer wieder bin ich einfach nur dankbar und glücklich, dass wir solch wunderbare Menschen zu unseren Freunden zählen dürfen. ❗ für Euch!

Heute war ich im Büro und es war echt schön, die Kolleginnen und Kollegen mal wieder zu sehen. Wir waren auch viel zu lange nicht mehr da, es waren alle ganz erstaunt, wie groß der Doozer inzwischen schon ist. Der hat dann auch gleich seine ersten hochwichtigen Dokumente an der Schreibmaschine erstellt. ❓

Morgen geht´s mit dem Schwesterherz zum Konzert von Bruno Mars nach Hamburg. Das wird bestimmt sehr schön und wenn wir zwei unterwegs sind, vor allem auch sehr lustig! 😀