Tagebuch. Januar 2015.

Frau Brüllen fragt auch in diesem Jahr wieder, was man eigentlich den ganzen Tag so macht.

Heute war für den Doozer und mich der erste „normale“ Büro- und Kindergarten-Tag nach unserem Weihnachtsurlaub. Er verkündete morgens im Bad schon, dass er sich „ganz doll“ freue, wieder in den Kindergarten zu gehen. Sehr schön, da fängt der Tag gleich gut an. (So gut gelaunt ging er nicht weiter, dazu später mehr.)

Vom Kindergarten aus bin ich ins Büro gefahren, da stand auch alles noch so wie vor 2 Wochen und wir stürzten uns mit großem Elan ins alte Chaos. Als ich gegen 13.45 Uhr wieder Richtung Kindergarten fuhr, hab ich mir überlegt, mit dem Doozer noch in die Stadt zu fahren, weil ich noch nach ein paar Sachen schauen wollte. Also kurz nach Hause zum umziehen, da waren wir dann so gegen 14.30 Uhr und, Freude Freude, der Gatte war auch schon zu Hause. Also überlegten wir uns, alle zusammen zu fahren.

Joa.

Dann folgte ein zunächst entspannter Nachmittag, der Doozer durfte sich vom Ur-Oma-Weihnachtsgeld eine Kleinigkeit von Lego kaufen und wir bummelten einfach drauf los.

Irgendwann zwischen Optiker und Sportladen beschloss das Kindelein allerdings, dass es nun genug sei, mit dem gemütlichen Familienbummel und packte eine Trotz-Bock-wer-bin-ich-und-wenn-ja-wie-viele-Party vom allerfeinsten aus. Die mit dem kleinen Jungen, der heute in der Fußgängerzone zur größten Dramaqueen des noch so  frischen Jahres mutierte, das waren dann wir.

Wir begaben uns also auf möglichst direktem Weg nach Hause, ich fuhr noch mal los, um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen und als ich um 17.15 Uhr wieder nach Hause kam, war der kleine Wutzwerg schon auf dem Weg ins Bett, wo er dann seit 17.35 Uhr schläft. Das in der Stadt war dann wohl mehr als offensichtlich eine Mischung aus müde, müde, Grenzen testen, ach ja, und müde. (Nach DER Party wäre ich auch müde…)

Den Abend verbrachte ich dann mit TV, Tablet und Tratsch und jetzt liege ich auch im Bett und schreibe diesen Beitrag fertig.

Gute Nacht und bis demnächst.

Bitte, einigt Euch.

Am Mittwoch wird bei der AWO in NRW wieder gestreikt. Das betrifft uns insofern, dass „unser“ Kindergarten geschlossen ist. Betreuungstechnisch haben wir sehr viel Glück, weil wir die Großeltern in der Nähe haben und wir beide aber auch kurzfristig Urlaub nehmen könnten, wenn die Großeltern keine Zeit hätten. Somit ist für uns eigentlich das größte Ärgernis, dass auch das vom Kindergarten angebotene Turnen am Nachmittag ausfällt, denn das liebt der Doozer heiß und innig und das findet auch ohne Streik leider nur noch ein Mal im Monat statt.

Aber ich kenne auch genug Familien, in denen sich das nicht so einfach organisieren lässt. Und da ich durch eine AWO-Beschäftigte in der Familie auch „die andere Seite“ ein bisschen kenne, kann ich wirklich nur hoffen, dass sich die Verhandlungspartner am Donnerstag einig werden können. Und zwar so, dass alle Beteiligten damit zufrieden sind. Keine halbgaren Kompromisse, keine Versprechen, die nicht eingehalten werden.

Bitte.

Vom Trocknen.

„Isser noch nicht trocken? Is doch bald 4, oder?“

Es waren zum Glück nicht viele, aber die wenigen, die das so gefragt haben, gingen mir schon auf die Nerven. Wir wurden generell eher wenig mit den diversen „kann er schon, macht er schon, also bei uns hat immer das und das geholfen“-Ausführungen behelligt. Darüber bin ich auch sehr froh. Aber dieses Windelding ist wohl ein Thema, welches die Gemüter wirklich tiefer beschäftigt.

Wir sind der Meinung, dass es am besten ist, wenn der Doozer das Tempo selbst bestimmt. Das war bisher bei vielen „Meilensteinen“ so und deswegen haben wir uns auch beim Windelthema überhaupt nicht verrückt gemacht. Auch der Kindergarten ist da sehr entspannt, aus deren Erfahrung war es sogar oft so, dass Kinder, denen auf Biegen und Brechen die Windelfreiheit „anerzogen“ wurde, kurz vor der Einschulung noch mal einen Rückschritt gemacht haben.

Wir haben schon seit über einem Jahr den doppelten Toilettendeckel, bei dem auch Kinder ihre eigene kleine Brille haben. Er war dann mal neugierig, kletterte – mit Windel – drauf, machte was, ging wieder runter und so weiter. Manchmal fragten wir ihn ganz nebenbei, ob er auch auf Toilette gehen möchte, mal wollte er, mal wieder nicht.

Kurz, bevor wir in diesem Jahr in den Sommerurlaub gingen, äußerte er nachmittags immer öfter, dass er ohne Windel laufen möchte und auch im Kindergarten schloß er sich an, wenn es nach dem Mittagessen hieß, dass die Kinder, die Mittagsschlaf halten, noch mal zur Toilette gehen. Im Urlaub ließen wir ihn bis auf die Hinfahrt ohne Windel und auf einmal klappte alles von allein, 3 Tage „üben“, Thema erledigt.

Was mir mit dem Post eigentlich auf dem Herzen liegt: Mamas, macht Euch nicht verrückt! Lasst Euch und Eure Kinder nicht unter Druck setzen und tut das auch selbst nicht. Das Windelding ist ganz besonders ein Thema, bei dem man gut daran tut, dem Kind mehr Entscheidung zu überlassen und vor allem auch zuzutrauen.

2013. Rückblick.

Gibt es hier in diesem Jahr nicht. Oder nur kurz: 2013 hatte sehr schöne, unbeschwerte Momente aber eben auch Zeiten, die anstrengend, zehrend und einfach nur doof waren.

Bei vielen Menschen in meinem Umfeld war 2013 auch nicht das beste Jahr und auch wenn es am vorletzten Tag des Jahres für uns rückblickend ein gutes Jahr war, war es dennoch irgendwie… durchwachsen.

Und deswegen schaue ich nach vorn, auf ein gesundes, glückliches, liebevolles, erfolgreiches, freundschaftliches, musikalisches, einfach auf ein großartiges Jahr 2014.

Und genau das wünsche ich Euch auch!

Der Tagebuch-5. im August.

Mein heutiges Tagebuch gibt es mal ohne Uhrzeiten, da ich schlicht und einfach vergessen habe, sie mir zu merken oder zu notieren. Muss wohl daran liegen, dass ich Urlaub habe. 😉

Heute hat unsere letzte Urlaubswoche angefangen. Nach dem Aufstehen gab es ausnahmsweise für uns drei Frühstück im Auto vom Bäcker-Drive-In, dann sind wir direkt zu meinem Papa gefahren, weil dort lieber Besuch war, den wir auch unbedingt sehen wollten. (Die uns natürlich auch. ;)) Wir blieben eine gute Stunde, dann fuhr der Besuch wieder und wir fuhren zusammen mit Papa zum BMW-Händler, Ersatzteile bestellen. Danach überlegten wir uns spontan, zusammen was essen zu gehen und anschließend holten wir uns noch im Baumarkt ein größeres „Planschbecken“, in das wir alle zusammen rein passen. Während meine beiden Männer dann Mittagsschlaf machten, bin ich ins Möbelhaus gefahren, um einen Kleiderschrank für’s Kinderzimmer zu kaufen. Zum Glück war ich auch gleich erfolgreich.

Als ich wieder nach Hause kam, waren die Männer schon wieder wach und wir gingen raus, um den Pool startklar zu machen. Wir stellten aber schnell fest, dass der Pool zu klein für uns war und packten wieder alles ein, um ihn umzutauschen. Dann erfuhren wir noch, dass die bestellten Ersatzteile für Papas BMW schon da waren, also wieder los, Ersatzteile abholen, Pool umtauschen und noch zu Papa die Teile hinbringen.

Zurück zu Hause haben wir dann noch den Pool befüllt, ein bisschen Fußball gespielt, dann gab es Abendbrot und seit kurz nach acht schläft der Doozer. Leider ärgern ihn heute Nacht mal wieder Wachstumsschmerzen und deswegen schläft er sehr unruhig und ist auch schon ein Mal vor Schmerzen aufgewacht. Armer Zwerg. 🙁

Ich hab grad noch ein bisschen Hand- und Fuß-Wellness und -Aufhübschung gemacht, währenddessen das hier geschrieben und jetzt werd ich mich gleich auch ins Bett schleichen.

Gute Nacht.

Licht im Dunkeln.

Selten bis gar nicht bin ich unter den Teilnehmern von Blog-Gewinnspielen zu finden. Aber heute mache ich da sehr gern mal eine Ausnahme. Denn das Nachtlicht, das es bei der kleinen Apfelfee zu gewinnen gibt, find ich toll und wir sind im Moment auch auf der Suche nach einer schönen Alternative zum „leuchtet-blau-aus-der-Steckdose“-Nachtlicht. Noch dazu klingt der Erfahrungsbericht der Apfelmama sehr vielversprechend, ich denke, das wäre perfekt für uns! 😉

Passwort.

Der geschützte Beitrag beinhaltet ein sehr persönliches Thema, wer das Passwort bekommen möchte, schicke bitte eine Mail an mich. Weil ich gern den Überblick behalten möchte, werde ich auf Passwortanfragen in den Kommentaren nicht reagieren und ich behalte mir natürlich vor, Anfragen abzulehnen. Ich hoffe da auf Euer Verständnis.