Der Tagebuch-5. im Mai.

Sonntag, 5. Mai 2013keine Kommentare

Na, wasn Zufall, der Tag beginnt schon wieder damit, dass ich um 0:11 Uhr ins Bett gehe. Um 07:24 Uhr ruft der Doozer aus dem Kinderzimmer, Umzug in unser Bett und dort schläft er noch eine Runde bis 08:57 Uhr. Jetzt aber aufstehen, sonst ist der ganze schöne Sonntag flöten. Mein Papa ist auch über’s Wochenende bei uns und jetzt wird erstmal schön gefrühstückt. Um 11:00 Uhr fährt der Opa wieder nach Hause und wir machen uns auf den Weg zu den anderen Großeltern. Irgendwann stößt der Doozer sich den Kopf und dann sinkt seine Laune rapide. Die Universalantwort auf alles ist “heute nich!” und es wird Zeit für ein Mittagsschläfchen. Um 13:07 Uhr sind die Augen zugefallen, der Gatte nutzt die Gunst der Stunde und schläft auch und ich gehe aufs Sofa, meine aufgenommenen Serienfolgen gucken. Um 16:00 Uhr gehe ich die beiden Schlafmützen wecken und wir fahren noch ein bisschen in die Lieblings-Nachbarstadt, bummeln durch die Fußgängerzone und genießen ein Eis. Gegen 18:00 Uhr fahren wir wieder nach Hause und während der Gatte das Abendbrot macht, spiele ich mit dem Doozer noch eine Runde Ballonfußball. :-) Um 20:15 Uhr geht der kleine Mann ins Bett und eigentlich wollte ich dann noch in Ruhe diesen Beitrag am Laptop zuende schreiben, ein neues Virenprogramm installieren und früh ins Bett gehen. Eigentlich. Tatsächlich hatten wir nach einem herrlichen Nachmittag alle Trotz-Bock-Phasen-Wachstums-Schub-Eigenschaften gebündelt vorm Einschlafen. Uff. Also schreib ich das hier grad am Handy, lasse das Laptop zu und werde jetzt wenigstens früher als sonst ins Bett gehen. Gute Nacht!

(Idee von Frau Brüllen.)

Der Tagebuch-5. im April.

Freitag, 5. April 2013keine Kommentare

Frau Brüllen rief letztens zu einer Tagebuch-Blogging-Woche auf und ich fand die Idee toll mit diesem “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag” – Hintergrund. In besagter Woche lagen wir dann allerdings komplett flach mit Grippe. Umso mehr freute ich mich, dass es nun weiter geht, keine ganze Woche mehr, sondern monatlich, immer am 5. Ich bin gespannt! Hier also auch von mir der erste “Tagebuch-5.” (und somit auch die Möglichkeit, hier mal wieder zu entstauben…):

00:11 Uhr Der Tag beginnt damit, dass ich ins Bett gehe. Spät, aber die letzten beiden Tage war es immer sehr früh, also ist das ok. Gute Nacht.

06:33 Uhr Der Gatte hat mich soeben geweckt, ich lege den Doozer wieder richtig unter seine Decke, dabei wird er wach und möchte einen Schluck Wasser. Wie meistens schläft er dann aber schnell noch mal ein und ich schleiche mich ins Bad.

07.10 Uhr Frühstück für Kindergarten und Büro sind gemacht, ich lege einen kurzen Stopp auf dem Sofa ein und gucke Frühstücksfernsehen.

07.40 Uhr Ich wecke den Doozer. Der hat zum Glück gute Laune, aber noch keine Lust, aufzustehen. Also kuschelt er noch ne Runde im Bett rum, während ich mich anziehe. Danach ist er dran mit Bad und anziehen.

08.10 Uhr Die Laune ist immer noch so gut, dass wir tanzen müssen und so stehen wir popowackelnd voreinander und ziehen unsere Jacken an. So kann der Tag beginnen. ;)

08.18 Uhr Wir sitzen beide startklar im Auto und machen uns auf den Weg zum Kindergarten.

08.30 Uhr Nach einem kurzen Schnack mit der Erzieherin bin ich schon wieder auf dem Weg zum Auto, denn der Doozer steht schon wild winkend am Kindergarten-Fenster und ruft “Töööss, bis morgen!” ♥

08.40 Uhr Kurzer Stopp am Drive-In-Bäcker und kurz danach lande ich im Büro und der Vormittag besteht aus Grundrissen, Fuhrparkorganisation, Baumaschinen, Landpachtverträgen und Kaffee. Klingt wirr, macht aber Spaß. ;)

14.00 Uhr Feierabend. Eigentlich ein bisschen zu spät, aber ich musste noch was fertigstellen und eine kurze Nachfrage im Kindergarten ergab, dass der Doozer noch schläft, wie ein Stein und somit sei es kein Problem, wenn ich ne Viertelstunde später als sonst da bin.

14.16 Uhr Ich komme am Kindergarten an, der Doozer ist gerade aufgewacht und sitzt mit roten Schlafbäckchen auf dem Sofa und wartet auf mich.

15.00 Uhr Nachdem ich im Kindergarten noch ein bisschen mit der Doozer-Kumpel-Mama gequatscht habe und wir draußen noch ein paar Autos gucken mussten, sind wir endlich zu Hause. Wir bleiben noch ein bisschen im Garten, dann gehen wir rein, Doozer futtert einen Apfel und ich suche ein paar Unterlagen zusammen.

15.30 Uhr Unser Versicherungsmensch kommt vorbei und holt die Unterlagen ab. Danach ziehen der Doozer und ich uns bequeme Klamotten an, ich sortiere Wäsche und er legt sich so lange auf das große Bett und guckt durch das Dachfenster in den Himmel, grad eine neu entdeckte Lieblingsperspektive. Den weiteren Nachmittag verbringen wir mit spielen (Doozer), dem Opa telefonisch bei einem PC-Problem helfen (ich) und tanzen zur Kinderturnmusik (ja, alle beide). Zwischendurch immer mal eine kurze Runde kuscheln oder Quatsch machen auf dem Sofa.

18:13 Uhr Der Gatte ist auf dem Heimweg. Die Küche bleibt heute kalt, ich bestelle Pizza für uns drei. Nach dem Essen planen wir noch den Wocheneinkauf für morgen.

20:00 Uhr Ab ins Bad, Zähne putzen, waschen und dann nach oben ins Bett. Da gibt es dann wieder ein kurzes “Mama auch mit ins Bett pomm!”-Drama, aber das ist meist, wenn ich mich verabschiedet hab und die Treppe wieder runter gehe, schon ausgestanden. Er hat da grad diese “das kann nur Mama machen”-Phase, aber es wird besser. :) Ich schmeisse noch eine Ladung Wäsche in die Maschine, lasse mich mit Laptop und Schoki aufs Sofa fallen, gucke ein bisschen fern und beende diesen Beitrag.

Das war er also, der 5. April 2013, ein ziemlich normaler Wochentag im Hause soulsilence. :D

Herzmomente.

Donnerstag, 31. Januar 20131 Kommentar

Als mir Mütter “früher” von dem tollen Alter zwischen 2 und 3 Jahren erzählten, konnte ich nicht immer nachvollziehen, wovon sie sprachen. Ironisch war es nicht gemeint, diverse Trotz-, Bock- und “Ich-weiß-eigentlich-selbst-gar-nicht-was-ich-will”-Phasen gibt es ja immer mal wieder.

Jetzt, wo hier ein fast 2,5jähriger Sonnenschein rumläuft, weiß ich GENAU, was sie meinten. Hier vergeht gerade kein Tag, an dem der Doozer uns nicht ins Staunen versetzt, unsere Herzen blubbern lässt und uns zum Lachen bringt. Und unsere Grenzen testet. Das ist so unglaublich, wie er sich entwickelt und ich sehe das auch nicht aus dem Blickpunkt “Oh nee, nicht so schnell!” sondern eher “Das ist SO toll!”. Er versteht alles, was wir ihm sagen sofern er es auch hören will und diese Unterhaltungen mit ihm machen einfach nur Spaß. Heute gab es wieder so ein schönes Beispiel, dass er bei vielen Wörtern durchaus weiß, wie man sie ausspricht, manche Buchstabenkombinationen aber noch ihre Zeit brauchen, bis sie richtig über die Lippen kommen.

Da holt er vorhin einen Lego-Turm, um ihn dem Papa zu zeigen. Als erstes werden alle Farben genannt.
D: “Ein blauer, ein hoter, ein belber, noch ein blauer und ein düner.”
P: “Welche Farbe hat der?”
D: “Dün!”
P: “Dün?”
D: “Nee, Papa, dühüüüüün!”
P: “Ach, grün?!?”
D: “Jaaaa!” (bitte an dieser Stelle einen Blick nach dem Motto “Boah Papa, hör mir doch zu, das kann doch nicht so schwer sein!” dazu denken)

Ich könnt ihn einfach nur fressen im Moment. Der kollektive Familien-Lachflash später beim bettfein machen war dann noch die Krönung des Tages. ❤

Alt und so.

Dienstag, 15. Januar 20131 Kommentar

Papa, Doozer und die Brillen.

D: “Oma Opa Bille auf!” “Mama auch Bille auf!”

P: “Ja, die Mama hat auch eine Brille, die Mama ist ja auch schon alt.”

D (guckt Papa an und grinst): “Papa aber auch alt!”

(Hehe. Mein Sohn. ♥ )

Auf ein neues.

Montag, 7. Januar 2013 2 Kommentare

Acht Tage lang immer wieder hohes Fieber beim Doozer, Nächte mit wenig Schlaf und Sorgen-Magenschmerzen bei mir – den Jahreswechsel und -beginn hätt ich mir schöner gewünscht.

Aber nun ist alles wieder gut, heute und morgen noch Erholungspause für den kleinen Mann und dann starten wir durch in ein tolles neues Jahr.

In diesem Sinne: Habt ein schönes 2013, Ihr Lieben!

2012. Rückblick.

Sonntag, 30. Dezember 2012keine Kommentare

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
9,5. Ein paar unschöne Kleinigkeiten mal außen vor gelassen, war es wieder ein gutes Jahr.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen, bin wieder bei Vorschwangerschaftsgewicht minus 23 und es sieht so aus, als könnte ich das gut halten. :D

3. Haare länger oder kürzer?
Kürzer.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Bin so kurzsichtig geblieben.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Durch die Rückkehr in den Job im September wieder mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Im Büro macht mir der neue Tätigkeitsbereich ein bisschen mehr Spaß als früher, der Mama-”Job” ist natürlich immer noch der beste. ;)

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Hält sich eigentlich die Waage.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Genau wie im letzten Jahr, nichts Materielles, aber viel Emotionales.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Beziehen wir uns mal auf kleinere und größere Infekte und rechnen den Start des Doozers im Kindergarten mit rein, ist das Ergebnis zumindest Eltern hinreichend bekannt.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Hand-Mund-Fuß-Krankheit beim Doozer und mir.

12. Der hirnrissigste Plan?
Da gab es eigentlich keinen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Als Eltern wird man vorsichtiger.

14. Die teuerste Anschaffung?
Fällt mir grad nichts ein.

15. Das leckerste Essen?
Das erste “feste” Essen nach der HMF-Krankheit.

16. Das beeindruckendste Buch?
Habe es nicht geschafft, eines durchzulesen in diesem Jahr. (Traurig, aber wahr.)

17. Der ergreifendste Film?
“Breaking Dawn”

18. Die beste CD?
“Mrs. Greenbird” von selbigen Künstlern. :)

19. Das schönste Konzert?
Laith Al-Deen in Mannheim

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Dem kleinen Doozer.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie.

22. Zum ersten Mal getan?
Mein Kind in die Obhut von (tollen!) Menschen gegeben, die ich vor einem Jahr nicht mal kannte.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
In nem “richtigen” Büro gearbeitet.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Kranker Doozer.
Schlechte Nachrichten von Menschen, die mir wichtig sind.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Keine Ahnung.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Müsste ich die Beschenkten fragen.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Unser gesunder Sohn bleibt nach wie vor das schönste Geschenk von allen.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Alle, die der Doozer grad so von sich gibt.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Müsste ich fragen.

30. Dein Wort des Jahres?
Mümeier ♥ (Doozerdeutsch)

31. Dein Unwort des Jahres?
Hand-Mund-Fuß-Krankheit

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Die Heldin im Chaos.

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
2011. Rückblick.

Und wie in jedem Jahr wünsche ich allen, die hier vorbei schauen,

einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2013!

Weihnachten 2012.

Sonntag, 23. Dezember 2012keine Kommentare

Lasst Ruhe einkehren und macht es Euch schön.

Umarmt Euch und seid füreinander da.

Wir wünschen Euch wunderbare, besinnliche Weihnachtstage.

ⓒ Gerd Altmann / PIXELIO

(Genau das schrieb ich auch im letzten Jahr und weil es stimmt, wiederhole ich mich gern.)

Kurz vor Weihnachten.

Samstag, 22. Dezember 2012 2 Kommentare

Also in unseren Breitengraden üblicherweise mitten im Winter, da, wo es normalerweise dann auch kalt draußen ist, geht mit Vorliebe was kaputt. Na??? Genau, die Heizung.

Letzte Woche komm ich nachmittags nach Hause und wundere mich, dass es im Wohnzimmer nicht wirklich warm ist. Ein Blick auf dieses digitale Bedienungsding der Heizung beantwortet meine Fragen: Error. :?: Grmblmbl.

Also flugs beim Heizungsfachmann des Vertrauens angerufen, die auch glücklicherweise sofort jemanden schicken. Und was sagt der, als er den ersten Testlauf versucht? Genau. “Ohoh, das sieht gar nicht gut aus, die sacht ja gar nichts mehr.” Juchhe, juchhe, genau der Satz, der teuer klingt. Er testet und dann telefoniert er. Zum Glück. Denn am Telefon erfährt er, dass es bei unserer Therme eine kleine “Hintertür” gibt. Das Ding hat (zum Glück!) noch Sicherungen, die sich verabschieden, wenn es mal einen zu hohem Stromimpuls gibt. Und eine von zweien war tatsächlich hinüber. Ausgewechselt. Läuft. :D Er lässt uns noch eine weitere Sicherung da (“für Heiligabend” ha. ha.) und unsere liebe Therme meint es gut mit uns, sie schnurrt immer noch wie ein Kätzchen.

JETZT kann Weihnachten aber wirklich kommen.